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  1. Inaktiver User

    AW: Dysmorphophobie/ich mag mein Gesicht nicht

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich erinnere mich dunkel an diesen Strang. Meist ziehen mich solche Dinge noch mehr runter und ich mag sie gar nicht lesen.

    Wie ich mich erinnere, wurde sie aber auch von anderen als hässlich eingestuft. Bei mir ist es ja so, dass mir die meisten (nicht alle, aber viele) Menschen freundlich begegnen. Heute hat mich die Verkäuferin in der Bäckerei sehr, sehr nett angelächelt, gestern der Herr im Zug. Ich glaube daher nicht, dass ich gleich Antipathiegefühle wecke bei den anderen.
    Dann focusiere Dich zukünftig auf diese positven Feedbacks. Und wenn's mal nicht klappt mit dem Nachbarn (Achtung Scherz) dann liegt es garantiert nicht an Deinem Äußeren!

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    AW: Dysmorphophobie/ich mag mein Gesicht nicht

    hallo zusammen,

    könntet ihr wohl bitte nebendiskussionen über andere, alte threads hier lassen? die fälle sind doch nicht recht vergleichbar, und ich finde, solche nebenschauplätze verschieben auch den fokus des aktuellen themas unnötig.

    danke


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    AW: Dysmorphophobie/ich mag mein Gesicht nicht

    Liebe Phoebe,

    ich nehme Deine Erkrankung durchaus ernst. Allein da wieder herauszukommen, schaffst Du nicht, nur mit einer kognitiven Verhaltenstherapie. Ich erinnere mich dunkel, dass ich einmal in einem Fachbuch für Dermatologie, in dem Fälle beschrieben wurden, in denen Menschen ein oder beide Beine/Hände ein oder beide Arme so hässlich fanden, aber keinen Arzt fanden, der bereit war, das jeweilige Bein/jeweiligen Arm zu amputieren und sie entweder selbst zur Kreissäge griffen, oder ...

    Die Angst, hässlich zu sein, ist nämlich nur ein Symptom, u.a. Ausdruck einer generellen Selbstunsicherheit, die auf einem geringen Selbstwertgefühl beruht.

    An Deiner Stelle würde ich alles daran setzen, mit Hilfe Deines Hausarztes einen Therapeuten zu finden, der genau Deine Erkrankung therapiert.
    Vielleicht hilft Dir dabei auch eine Selbsthilfegruppe bei der Findung eines dementsprechenden Therapeuten? Hast Du mal unter Google geschaut?

    Ich drücke Dir die Daumen, dass Du Hilfe findest und Dir der Blick in den Spiegel ohne Angst gelingt.

    FG von Helga

    „Nehmen sie die Menschen wie sie sind, denn andere gibt es nicht“
    Konrad Adenauer

  4. Inaktiver User

    AW: Dysmorphophobie/ich mag mein Gesicht nicht

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bei mir ist es ja so, dass mir die meisten (nicht alle, aber viele) Menschen freundlich begegnen. Heute hat mich die Verkäuferin in der Bäckerei sehr, sehr nett angelächelt, gestern der Herr im Zug. Ich glaube daher nicht, dass ich gleich Antipathiegefühle wecke bei den anderen.
    Daher verstehe ich auch nicht, was dein Problem ist. Vielleicht hast du keine und das ist dein Problem ? Ein Viertel der Menschheit hungert, Millionen sind ständig auf der Flucht, viele wurden schon im Flüchtlingslager geboren, und Millionen kennen nichts anderes als Krieg. Die wären froh, sie hätten deine Probleme. Häng doch den Spiegel weg !

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    AW: Dysmorphophobie/ich mag mein Gesicht nicht

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Daher verstehe ich auch nicht, was dein Problem ist. Vielleicht hast du keine und das ist dein Problem ? Ein Viertel der Menschheit hungert, Millionen sind ständig auf der Flucht, viele wurden schon im Flüchtlingslager geboren, und Millionen kennen nichts anderes als Krieg. Die wären froh, sie hätten deine Probleme. Häng doch den Spiegel weg !
    Na toll. Dann kann man das Forum hier schließen und stattdessen ein neues eröffnen, das sich den Problemen der Hungernden und der Flüchtlinge widmet.

    kopfschüttel...

    @Phoebe: bestimmt bist du hübsch. Dein Problem liegt sicherlich tiefer. Lass dir von einem Profi helfen, wie KHelga vorgeschlagen hat!

    Susanne

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    AW: Dysmorphophobie/ich mag mein Gesicht nicht

    KHelgas gedanken finde ich auch sehr hilfreich!


  7. Inaktiver User

    AW: Dysmorphophobie/ich mag mein Gesicht nicht

    Also mir fällt es auch schwer Phoebe ernst zu nehmen. Mein Eindruck ist eher das das Problem gemacht ist, aus welchen Gründen auch immer (Aufmerksamkeit?) und entsprechend betitelt wurde um dem Nachdruck zu verleihen. Desweiteren sehe ich keinen echten Leidensdruck der behandlungsbedürfig ist.
    Wie oben schon mal geschrieben erinnert mich dies eher an Phasen wie sie in der Pupertät auftreten. Ob nun jeder "Jugendliche" der beispielsweise mit einem Pickel im Gesicht nicht klar kommt, therapiert werden sollte, sei mal dahingestellt. Ein wenig neurotische sind wir ja Alle!
    Auch wünscht sie keine echten Ansätze, da sie sich im Eingangposting schon Allgemeinplätze wie - Kommt mir nicht mit Selbstakzeptanz- verbeten hat. Und darum ginge es ja in einer Therapie....Also was soll das Ganze hier dann Phoebe?

    Zitat Phoebe:

    Über ein paar Zeilen würde ich mich freuen. Allerdings bitte keine Allgemeinplätze im Sinne von "man muss sich akzeptieren" und "hab mehr Selbstvertrauen" (grundsätzlich fehlt es mir ja nicht daran, im Gegenteil, es gibt Bereiche, in denen ich mich eher über- als unterschätze.)
    Geändert von Inaktiver User (06.05.2010 um 07:53 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Dysmorphophobie/ich mag mein Gesicht nicht

    Die Krankheit hat einen häßlichen Ausdruck finde ich. Dysmorphophobie.

    Phoebie - ich weiß nicht ob du diese Störung hast. Aber diese Einteilung in hübsch/häßlich die stört mich.

    Natürlich sehe ich hübsche Menschen, schöne Menschen und weniger schöne Menschen.

    Aber "häßlich" wie etwa der Glöckner von Notre Dame - solche Menschen sehe ich gar nicht.

    Nette Menschen begegnen mir viele und weniger nette auch.

    Bei deiner Beschreibung über dich komme ich auch nicht weiter - vorstehende Augen weiter auseinander liegend...das allein macht für mich noch niemanden häßlich - auch nicht hübsch.

    Da ist es doch das Gesamtpaket.

    Vielleicht ist es auch nicht so gut seine negativen Seiten zu betrachten - sieh lieber das was du gut findest an dir.

    Und klar weiter zur Therapie würde ich raten.

    Damit du irgendwann mal sagen kannst - ich liebe mich so wie ich bin.


    Jetzt verstehe ich allerdings auch wieso dich deine Schwägerin so kränkte nach deiner OP.

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    AW: Dysmorphophobie/ich mag mein Gesicht nicht

    Hallo Tosa,
    ja, es gibt Krieg und Elend überall in der Welt. Aber das heißt nicht, daß das Individuum, der Einzelne, seine Probleme, seine Nöte, einfach ignorieren sollte. Oder?

    LG
    Zappelsusi

  10. User Info Menu

    AW: Dysmorphophobie/ich mag mein Gesicht nicht

    Hallo Phoebe,

    wenn man, wie Du jetzt gerade, unter dem eigenen Äußeren leidet, gibt es mehrere Möglichkeiten. Man kann z.B.:

    1. versuchen das eigene Äußere zu verändern, vielleicht auch durch eine OP, wie Du es bereits mit Deiner Kiefer-OP probiert hast, oder

    2. man kann versuchen, das Problem weniger zu beachten, in der Hoffnung, daß es dann kleiner wird oder verschwindet wie Du es bereits versuchst, indem Du manchmal wochenlang nicht in den Spiegel schaust.

    3. man kann probieren, rauszukriegen, was hinter der eigenen Unzufriedenheit mit dem Äußeren stecken könnte. Auch das hast Du bereits mit Hilfe einer Psychotherapie versucht und auch einigen Erfolg damit gehabt.

    Anscheinend hast Du Lösungsweg Punkt 1 (Veränderung des Äußeren) und Punkt 2 ( Nichtbeachten des Problems) bereits ausprobiert. Beides hat nicht so richtig gegriffen, nicht richtig gewirkt. Du bist immer noch unzufrieden mit Deinem Gesicht, am meisten anscheinend mit Deinen Augen.

    Also bleibt noch Punkt 3 übrig: Rauszukriegen, am besten mit therapeutischer Hilfe, was sich hinter dem Problem verstecken könnte. Dabei könnten Dir Fragen helfen, die Du für Dich beantworten kannst:

    - Haben Dir Deine Eltern (oder Deine Mutter) als Kind und Jugendliche vermittelt, daß Du hübsch oder schön sein solltest? War gutes Aussehen ein Wert bei Euch zuhause? Wurdest Du nur dann akzeptiert oder immer dann besonders, wenn Du brav hübsch gewesen bist? Die Aussage Deiner Mutter, daß Du unterhalb Deiner Augen wie Carla Bruni aussehen würdest, könnte nämlich darauf hindeuten. Oder:

    - fehlt Dir vielleicht ein Inhalt, eine Aufgabe in Deinem Leben, irgendwas, wofür Du Dich begeistern, wofür Du brennen kannst? Etwas, was Deinem Leben so viel Sinn gibt, daß Du Dich automatisch geschätzt, geliebt und akzeptiert fühlst, ganz egal, wie Du gerade aussiehst? Vielleicht ein toller, sinnvoller Beruf, ein Kind, ein Haustier, auf jeden Fall etwas, wo Du Wertschätzung und Anerkennung erfährst und Wertschätzung und Anerkennung weitergeben kannst.

    Liebe Phoebe, ich find`s gut, daß Du hier Dein Problem so ehrlich schilderst.
    Ich drücke Dir ganz feste die Daumen dafür, daß Du bald den richtigen Menschen findest, der Dir dabei hilft, Dein Problem anzugehen und zu lösen. Ich denke, daß eine gute Therapeutin Dir dabei vermutlich am Besten Unterstützung und Hilfestellung geben könnte.

    Liebe Grüße
    Kyria

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