Hallo ihr Lieben,
lese schon seit einiger Zeit hier im Forum mit und dachte ich meld mich auch einfach mal an um einfach mal mit verschiedenen Menschen reden zu können.
Kurz zu mir: Ich bin Anfang 20 und arbeite in einem Pflegeberuf, war mit meiner Berufswahl auch eigentlich immer sehr zufrieden und ging darin auf. Ja im Sommer 2009 hab ich sogar davon gesprochen dass ich meine Tätigkeit liebe.
Mir geht es seit Monaten schlecht. Ungefähr im November, Dezember fing es an mit diesen beunruhigenden Gefühlen die ich in mir hatte, die mir Sorgen machten und die ich nicht so zuordnen konnte.
Zuerst beim Autofahren, plötzlich war ich mir unsicher, machte mir Sorgen darüber evtl. jemanden versehentlich überfahren zu haben!
Grübelte über die Situation nach, über den Weg den ich gefahren bin und ich war mir einfach nicht mehr sicher das alles ok war und ich niemanden überfahren hab.
Natürlich ist mir bewusst, dass mir das aufgefallen wäre, ich einen Aufprall gemerkt hätte aber das konnte mich nicht beruhigen.
Immer war ich geplagt von meinen Gedanken "was ist wenn du doch jemanden überfahren hast?", "was ist wenn der dort jetzt liegt und erfriert?", "ich bin schuld hab ihn liegen lassen, ich muss umdrehen und nachsehen"...
Und was mach ich hohle Nuss? Dreh um und schaue nach. Aber dann bin ich ja wieder ne Strecke gefahren und ich konnte mir wieder nicht sicher sein das alles i.O. ist.
Wäre ich nicht zurück gefahren, hätt ich den ganzen Tag an nix anderes mehr denken können, wäre geplagt von meinen Schuldgefühlen, hätte einfach nicht abschalten können.
Dann im Januar fing ich irgendwie damit an mir Sorgen darüber zu machen ob ich mich evtl mit einer schlimmen Krankheit infiziert haben könnte. Toll !!! Damit begann eigentlich mein Leidensweg erst richtig. Ich arbeite Vollzeit und jeden Tag gab es unzählige Momente in denen ich mir nicht sicher war ob ich mich evtl. an einem Pat. infiziert hab.
Ständig war ich voller Angst und Panik und dem Gefühl nichts unternehmen zu können. Das kann ich nämlich nicht kontrollieren!!!
Die ständige Angst hat mich über Monate begleitet, ich war vollkommen unfähig abzuschalten als ich zu Hause war, hatte die Pat. und meine ach so gefährlichen Situationen ununterbrochen in meinem Kopf. Ich hab mir vor Angst die Augen ausgeweint, immer und immer wieder.
Träumte von Situationen die mich belasteten so dass ich nicht mehr wusste sind sie wirklich passiert oder war alles nur ein Traum?
Schließlich litt ich dann unter chron. Magenschmerzen, Durchfall und Schlafstörungen, war kaum noch fähig meinen Alltag zu meistern.
Auf der Arbeit hab ich versucht mein Programm durchzuziehen und mir nix anmerken zu lassen, hat nur bedingt funktioniert.
Vor kurzem bekam ich dann endlich einen Termin beim Neurologen und meine Diagnose: generalisierte Angststörung, bekam Trevilor und bin jetzt erstmal 3 Wochen krankgeschrieben. Termin bei einem Psychologen hab ich erst Mitte April.
Nunja meine 3 Wochen sind fast abgelaufen und ich weiß nicht weiter, ich fühle mich einfach noch nicht dazu bereit wieder voll einzusteigen wie wenn nichts gewesen wäre, zumal sich ja bis jetzt nicht viel geändert hat. Den nächsten Termin beim Neurologen hab ich erst Ende April bekommen.
Ich hab einfach das Gefühl ich brauch Abstand, würde am liebsten von zu Hause abhauen...dachte vielleicht wäre auch ne psychosomatische Kur ganz sinnvoll aber kenn mich mit sowas ehrlich gesagt auch nicht so gut aus.
Ach wie ihr seht, ich hab so viele Fragezeichen in meinem Kopf, bin dankbar wenn ihr mir eure Erfahrungen mitteilt, vielleicht Tips geben könnt damit umzugehen und danke euch das ich einfach mal alles niederschreiben konnte!
Schnecki![]()
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28.03.2010, 00:01
Generalisierte Angststörung :( Hilfe!?
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28.03.2010, 22:17
AW: Generalisierte Angststörung :( Hilfe!?
Hallo Schnecki,
hast Du jemand mit dem Du über Deine Situation reden kannst? Eltern, Partner, Freunde?
Mir ging es vor 2 Jahren ähnlich wie Dir und ich hätte auch nach 3 Wochen nicht arbeiten können. In der Nähe meines Wohnorts gibt es eine Tagklinik, in die ich mich selbst eingewiesen habe, als es mir so schlecht ging. Hatte davor auch vom Neurologen Psychopharmaka bekommen, die aber nicht wirklich geholfen haben.
In die Tagklinik zu gehen, war damals für mich der richtige Weg, ich war beschäftigt, hatte Menschen mit denen ich reden konnte und musste dennoch nichts leisten. Für mich war es nicht mehr möglich, allein zu hause zu bleiben, weil sich meine Gedanken nur noch um die Angst gedreht haben. Mich hat auch die Bezeichnung psychatrische Ambulanz nicht mehr abgeschreckt, weil ich an einem Punkt war, wo ich dem ganzen am liebsten ein Ende gesetzt hätte, nur um diese Angst nicht mehr aushalten zu müssen.
Ich war insgesamt 4 Monate krank, habe danach langsam wieder angefangen zu arbeiten und auch gleich eine Therapie begonnen, nachdem ich aus der Tagklinik entlassen war (das waren ca. 6 Wochen).
Mittlerweile geht es mir gut. Es ist ein anstrengender Weg gewesen und ist es teilweise immer noch, aber es lohnt sich. Durch die therapeutische Arbeit wurden mir viele Muster klar und ich bin so langsam in der Lage, diese zu verändern und das tut mir gut.
Ich sehe meine Angsterkrankung mittlerweile als einen Hilferuf meiner Seele, mich endlich um mich selbst zu kümmern, meine Bedürfnisse zu erkennen und ernstzunehmen, etwas, was ich jahrelang nicht mehr getan habe. Und ich bin mittlerweile froh, dass es so gekommen ist, weil es mir jetzt mit mir besser geht, als vor meiner Angsterkrankung.
Alles liebe,
cielbleu
Nicht müde werden. sondern dem Wunder leise wie einem Vogel die Hand hinhalten (Hilde Domin)
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28.03.2010, 23:35
AW: Generalisierte Angststörung :( Hilfe!?
Vielen lieben Dank für deine Antwort, cielbleu

Das Gefühl vor Angst durchzudrehen kenne ich, es gab Momente in denen es mich innerlich zeriss, es tat fast ein bisschen weh wie Liebeskummer, ich musste so weinen und wollte auch nur dass das endlich wieder aufhört, egal wie.
Sprich, ich hab auch darüber nachgedacht von einer Brücke zu springen oder mich selbst einzuweisen habe es aber aufgrund meines Berufes nicht gemacht (also das einweisen)...
Im Moment geht es mir eigentlich ganz gut, was sicherlich daran liegt das ich kaum vor die Tür gehe und wenn dann nicht alleine. Hab also keinerlei Verantwortung und auch kaum Gründe für mich zu sorgen.
Deshalb hab ich auch so große Angst wieder arbeiten zu gehen, wie soll es weiter gehen? Die Ängste kommen sicher wieder auf, wie gesagt es hat sich ja noch nicht groß was geändert. Soll ich es einfach weiterhin aushalten? Soll ich darauf hoffen das alles besser sein wird? Ehrlich gesagt hab ich da schon etwas Angst vor dem ganz großen Knall............................
Auf einer Seite denk ich mir, es geht mir jetzt einigermaßen gut wieso sollt ich nicht wieder arbeiten gehen, war dann immerhin 3 Wochen zu Hause. Auf der anderen Seite hab ich allein bei dem Gedanken daran schon Bauchschmerzen und ein mulmiges Gefühl und würde einfach gerne wegrennen :-(
Meine Eltern und mein Freund wissen davon, einige meiner Kollegen auch. Die Familie ist der Meinung ich solle jetzt wieder arbeiten gehen, ihrer Meinung nach wird alles schlimmer je länger ich hier rumsitze.
Ehrlich gesagt bin ich zu allem bereit, sogar für ne stationäre Behandlung, hauptsache ich komm wieder klar mit mir und vorallem mit meinem (einst so geliebten) Beruf..
Liebe Grüße
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31.03.2010, 08:43
AW: Generalisierte Angststörung :( Hilfe!?
Liebe Schnecki
,
das klingt mir alles sehr vertraut, was Du schreibst, besonders dass das Gefühl Liebeskummer ähnelt, das habe ich genauso empfunden, aber hatte immer den Eindruck, das niemand so genau wußte, was ich meinte
.
Freue mich, dass es Dir momentan wieder besser geht. Allerdings schreibst Du ja selbst, dass Du kaum rausgehst und Dich um nichts kümmern musst. Das wird im Arbeitsalltag ja wieder anders aussehen und Du wirst wahrscheinlich nicht umhin kommen, Dich dann den auftretenden Ängsten zu stellen, am besten natürlich mit therapeutischer Hilfe.
Ob Du arbeiten gehen kannst oder nicht, das kann Dir wahrscheinlich keiner sagen. Ich habe es damals ausprobiert und dann festgestellt, dass ich zu früh wieder anfangen wollte. Nach einem Tag bin ich wieder heim und dann kam die Klinik.
Ob Du die Angst aushalten musst? Die Frage ist, wie Du damit umgehen kannst. Aus meiner Erfahrung heraus musste (und muss) ich die Angst aushalten, um zu erkennen, dass sie mich nicht umbringt und um ihr letztendlich zu zeigen, dass ich sie nicht brauche, sondern anders für mich sorgen kann.
Das ist alles nicht so einfach, aber mit therapeutischer Unterstützung durchaus machbar.
Mich hat es leider seit Montag auch wieder "erwischt". Ich kenne auch den Auslöser, aber kämpfe mich seitdem durch den Tag und versuche nichts zu vermeiden (Einkaufen, Zahnarzt, öffentliche Verkehrsmittel) und mich meiner Angst zu stellen.
Übrigens habe ich während meiner Therapie gelernt, dass der Körper den Angstlevel auch nicht unbegrenzt aufrechterhalten kann. Irgendwann geht er zwangsläufig auch wieder runter.
Du hast ja bereits einen Termin bei einem Psychologen vereinbart, das ist ein sehr guter und wichtiger Schritt. Gibt es bei Euch in der Nähe eventuell eine Angstambulanz? Dort könntest Du anrufen, um in der Zwischenzeit etwas Unterstützung zu bekommen. Ich habe übrigens auch schon bei der Telefonseelsorge angerufen, als es mir ganz schlecht ging und dort immer jemand am Telefon gehabt, der mir weiterhelfen konnte.
Und schreib doch hier weiter, wenn man merkt, dass man nicht allein ist, kann das auch hilfreich sein.
Alles liebe
,
cielbleuNicht müde werden. sondern dem Wunder leise wie einem Vogel die Hand hinhalten (Hilde Domin)
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31.03.2010, 16:19
AW: Generalisierte Angststörung :( Hilfe!?
Hallo cielbleu,

leider ist es bei mir auch so das meine Familie nicht genau verstehen kann was in mir vorgeht( wie sollten sie auch). Man KANN mit dieser Erkrankung nicht aufhören sich permanent zu sorgen, die Angst nicht vergessen. Hab oftmals gesagt bekommen dass ich mich dazu richtig anstrengen muss, bzw. unterstellt ich hätte nicht den Willen dazu.
Hab es mit Ablenkung versucht, klappt auch nur bedingt aber ich kann auch nicht von morgens bis abends permanent auf dem Sprung sein nur um nicht grübeln zu müssen, davon abgesehen hatte ich die Gedanken trotzdem!
Eigentlich hab ich vor mich mit meinem Chef auf der Arbeit zu treffen um ihm von meinen Sorgen/Ängsten zu berichten und auch von der Zwickmühle in der ich mich befinde:
1)Arbeiten: danach wieder Todesängste durchstehen müssen und mein gutes Ansehen bewahren
2)Noch eine Weile zu Hause bleiben: bis ich beim Psychologen war und evtl. Methoden gelernt hab um mit meinen Ängsten umzugehen...........
Eigentlich bin ich mir ja bewusst dass meine Ängste meist unbegründet sind. Fakt ist aber, ich arbeite mit teilweise schwer(!) kranken Menschen und hinterher ist die Angst immer da mich auch infiziert zu haben. Meine Angst drückt mir quasi immer neue Situationen auf, die mir bedrohlich erscheinen und Angst machen und über die gesunde Menschen wahrscheinlich niemals nachdenken würden.
Dazu muss ich auch noch erwähnen, ich hab mir auch nie großartig Gedanken gemacht, ich schütze mich ja natürlich auch ausreichend( wahrscheinlich mehr als alle anderen). Früher sah ich meine Patienten als meine Schützlinge an, seit ich an dieser Angststörung leide, stellen sie einfach eine Bedrohung für mich da :o(
Warum kann meine Angststörung sich nicht einfach nur auf mein Privatleben auswirken sondern muss mir mein Berufsleben so schwer machen? Verstehs einfach nicht.
Arme cielbleu, das tut mir Leid. Wenn du magst kannst du mir ja davon erzählen, vielleicht erkenne ich ja auch Gemeinsamkeiten und kann dir evtl. Tips geben?
Ich hätte eigentlich auch gedacht, dass es hier im Forum noch mehrere Betroffene gibt
, vielleicht meldet sich ja noch der ein oder andere...
Liebe Grüße und viel Kraft wünsch ich dir
Geändert von schnecki- (31.03.2010 um 16:23 Uhr)
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31.03.2010, 21:11
AW: Generalisierte Angststörung :( Hilfe!?
Liebe Schnecki
,
die Idee mit Deinem Chef zu sprechen finde ich gut. Und wenn Du noch ein wenig zu Hause bleibst, bis Du Dich wieder etwas sicherer fühlst, ist das sicher nicht verkehrt. Du wirst in einer Therapie auch vieles über den Kreislauf der Angst und über Angstmechanismen lernen. Es gibt hier bei der BriCom ein Forum Citalopram, da hat Finja und auch andere, viel zu diesem Thema geschrieben. Vielleicht magst Du dort mal ein wenig nachlesen. Es gibt auch eine Menge Literatur zu diesem Thema, ich habe einige Bücher damals gelesen, empfehlen kann ich Dir "Ratgebe Panikstörung und Agoraphobie, Prof. Dr. Nina Heinrichs, vielleicht ist da ja was für Dich.
Bei Dir scheint ja ein direkter Zusammenhang zwischen Arbeit und Ängsten zu bestehen - kann ich übrigens aus dem, was Du von Deiner Tätigkeit geschildert hast, auch sehr gut nachvollziehen. Ich habe auch schon Phasen gehabt, wo ich bei jedem noch so kleinen Zipperlein die wildesten Befürchtungen hatte
. Und wenn ich mir vorstelle, dass ich tatsächlich mit schwerkranken Menschen zu tun hätte, wäre die Situation für mich sicher noch um ein vielfaches schlimmer gewesen. Es war so schon sehr schwer auszuhalten in kürzesten Abständen diverse schwere Krankheit duchzudenken, aber auch das ist bei mir besser geworden und ich kann mir mittlerweile einigermaßen ruhig überlegen, was wirklich für und was gegen eine Krankheit spricht, bevor ich wieder panisch werde.
Dass Du keine in den Augen der anderen "begründete" Angst hast, ist die eine Sache, aber für Dich ist sie doch sicher teilweise wenn nicht sogar hauptsächlich existentiell? Für mich zumindest ist es in solchen Phasen so, und auch wenn ich 100%ig weiß, dass die Angst mich nicht umbringt und ich sicher nicht an einer Panikattacke sterben werde, so ist das Gefühl dabei doch existentiell bedrohlich und ich brauche danach immer meine ganze Kraft, um mich wieder einigermaßen zurück auf den Boden zu bekommen.
Meine Panikattacke von Montag sehe ich übrigens als nicht wirklich negativ an, weil sie mir zeigt, wo ich bei mir hinschauen müsste, wenn mich nicht die Panik davon abhalten würde. Bei mir geht es momentan darum, alte Verhaltensmuster zu erkennen und alte Verletzungen ausheilen zu lassen.
Und dummerweise beschränkt sich eine Angststörung selten nur auf einen Bereich des Lebens, aber ich kann Dir hier sagen, es gibt einen Weg auch wieder raus aus der Angststörung - nicht von heute auf morgen, aber es wird Dir wieder besser gehen.
Wünsche Dir ebenfalls ganz viel Kraft und vor allem verlier die Zuversicht nicht
- wann hast Du denn Deinen Termin beim Psychologen?
Alles liebe
,
cielbleuNicht müde werden. sondern dem Wunder leise wie einem Vogel die Hand hinhalten (Hilde Domin)
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31.03.2010, 22:16
AW: Generalisierte Angststörung :( Hilfe!?
Schnecki schau mal hier,
das ist vielleicht hilfreich für Dich, unter anderem auch der Teufelskreis der Angst
.
Nicht müde werden. sondern dem Wunder leise wie einem Vogel die Hand hinhalten (Hilde Domin)
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08.04.2010, 16:07
AW: Generalisierte Angststörung :( Hilfe!?
Hallo cielbleu,
was für ein wunderschöner Nickname - Blauer Himmel.
Nach zwei sehr schwierigen Jahren mit meinem Sohn (15 Jahre) geht dieser jetzt auf ein Förderinternat. Zum Schluß konnte ich nur noch ohnmächtig zuschauen wie bei meinem Sohn nichts mehr lief, kein Schulbesuch, nur noch Zuhause sitzen, herumschreien, er war zu nichts mehr zu motivieren. Nervlich bin ich fix und foxi und heule bei jeder Kleinigkeit, die mit meinem Sohn zusammenhängt.
Ich beabsichtige, in eine Tagesklinik zu gehen - auf der Liste stehe ich schon. Wie sind Deine Erfahrungen mit einer Tagesklinik? Hast Du dort die Unterstützung gefunden, die Du gesucht hast?
LG
Zappelsusi
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10.04.2010, 09:57
AW: Generalisierte Angststörung :( Hilfe!?
Hallo Zappelsusi
,
die Zeit mit Deinem Sohn war sicher sehr heftig und dass Du jetzt Unterstützung brauchst, kann ich mir sehr gut vorstellen.
Hast Du Dir bereits psychologische Unterstützung gesucht? Oder hast Du einen guten Hausarzt mit dem Du besprechen kannst, was für Dich hilfreich sein kann? Vielleicht wäre ja auch eine psychosomatische Kur etwas für Dich?
Da ich Single-Mom bin und meine Tochter damals erst 9 war, kam für mich erstmal nur der Aufenthalt in der Tagesklinik in Frage. Ich hatte dort auch ein Vorgespräch, um zu klären, ob das für mich passen könnte.
Ich bin dort etwas zur Ruhe gekommen und habe eine sehr gute Adresse für eine anschließende Psychotherapie bekommen. Ich würde diesen Weg jederzeit wieder gehen.
Und den Nick hab ich mir damals bewusst ausgesucht, damit ich nicht vergesse, dass der Himmel auch blau ist
.
Ich wünsche Dir, dass es Dir bald besser geht
.
LG
cielbleu
Nicht müde werden. sondern dem Wunder leise wie einem Vogel die Hand hinhalten (Hilde Domin)
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10.04.2010, 09:58
AW: Generalisierte Angststörung :( Hilfe!?
Schnecki, wie geht es Dir?
Nicht müde werden. sondern dem Wunder leise wie einem Vogel die Hand hinhalten (Hilde Domin)


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