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  1. #1
    Haewelfrau
    gelöscht

    Bausparvertrag wird zugeteilt

    Hallo,

    im Brief meiner Bausparkasse steht, daß mein Bausparvertrag am Ende des Monats zugeteilt wird. Ich habe nun die Wahl:

    - Annahme der Zuteilung und Auszahlung
    oder
    - weiter sparen und somit Fortsetzung des Bausparvertrages

    Frage:
    soll ich mir das Geld auszahlen lassen und es woanders (nur wo?) günstiger anlegen?

    Was würdet Ihr machen?
    Geändert von Haewelfrau (28.07.2007 um 13:48 Uhr)

  2. #2
    Frank62
    gelöscht

    AW: Bausparvertrag wird zugeteilt

    Ich habe mir meine Verträge immer auszahlen lassen und die Abschlussprovision wurde zurückerstattet.
    Es gibt interessantere Anlageformen.
    V.G.

  3. #3
    Haewelfrau
    gelöscht

    AW: Bausparvertrag wird zugeteilt

    Hallo Frank,

    Zitat Zitat von Frank62
    Es gibt interessantere Anlageformen.
    Magst Du verraten, bei welcher Bank die Anlage effizienter ist - auch gerne per PN!

    Danke!

  4. #4

    Registriert seit
    10.03.2006
    Beiträge
    281

    AW: Bausparvertrag wird zugeteilt

    Zitat Zitat von Haewelfrau
    Hallo Frank,



    Magst Du verraten, bei welcher Bank die Anlage effizienter ist - auch gerne per PN!

    Danke!
    wer geht denn heute noch zu einer bank, um geld anzulegen??? *wunder*

    nun im ernst, in erster linie geht es um deine wünsche und bedürfnisse. je nachdem, welches ziel du mit dem sparen verfolgst und je nachdem, was du bisher für dich und deine absicherung getan hast, entscheidet über die mögliche anlageform.
    ob es bsv sich lohnt oder nicht kann man tendenziell berechnen.
    der vertreter der bausparkasse findet übrigens den bausparvertrag immer toll ;-)) !

    beste grüße,

    DerExperte

  5. #5
    Frank62
    gelöscht

    AW: Bausparvertrag wird zugeteilt

    Zitat Zitat von Haewelfrau
    Hallo Frank,



    Magst Du verraten, bei welcher Bank die Anlage effizienter ist - auch gerne per PN!

    Danke!
    Hallo Haewelfrau,
    ich bin kein Experte für Anlagen und möchte auch keine Ratschläge geben und auch nicht aus der Ferne.
    Da spielen viele Dinge ein Rolle unter anderem, was für ein Typ du bist, risikofreudig oder nicht oder ob du das Geld zum Leben brauchst oder notfalls auch verzichten kannst, sei es nur für ein paar Jahre.
    Schau dir ein paar Berater an und bilde dir eine Meinung.
    Kann dir leider nichts anderes sagen.
    V.G.

  6. #6
    Justii-g
    gelöscht

    AW: Bausparvertrag wird zugeteilt

    Hallo Haewelfrau.

    Erwägst Du denn, irgendwann einmal zu bauen oder den Bausparvertrag wohnwirtschaftlich zu verwenden? Derzeit kannst Du ihn ja offensichtlich so nicht verwenden.

    Eine Kapitalanlage ist ein Bausparvertrag ja nicht, da muß ich Frank62 schon Recht geben. Wenn Du also Geld anlegen willst, dann gibt es sicherlich bessere Alternativen. Ich gehe sogar so weit, das selbst für jemanden, der ein Bauvorhaben plant, ein Bausparvertrag nur ein kleiner Bestandteil seiner Gesamtfinanzierung sein sollte.

    Schöne Grüße
    justii

  7. #7

    Registriert seit
    17.02.2007
    Beiträge
    7

    smile AW: Bausparvertrag wird zugeteilt

    Hallo,

    schau doch mal in die Bedingungen von Deinem BSV. Manche "alten" Verträge haben noch recht hohe Verzinsungen für die Sparguthaben. Falls deiner unter 3% liegt, kommt eventuell Tagesgeld in Frage, bis Du weisst, was Du damit machst.
    Wenn Du selbst nicht bauen/kaufen willst - frag doch mal jemanden in Deiner Familie. Es geht, BSV innerhalb der Familie zu verkaufen. Für den anderen ist es eine gute Sache, da die Zinsen für Darlehen meist niedriger sind als bei den Banken. Also - auf jeden Fall ist der Vertrag dann mehr wert als angespart.

    Überstürzen musst Du jedenfalls nichts. Was Gelddinge angeht sollte man immer erst alle Informationen einholen, sich in aller Ruhe damit beschäftigen und dann entscheiden ;-)

    Bonnie

  8. #8
    Knusperhexxe
    gelöscht

    AW: Bausparvertrag wird zugeteilt

    Zitat Zitat von Justii-g
    Wenn Du also Geld anlegen willst, dann gibt es sicherlich bessere Alternativen.
    Für mich, als "geringverdienerin" finde ich sowas eigentlich ziemlich attraktiv, ich verstehe gar nicht, dass hier (auch in anderen threads ist es mir schon aufgefallen) immer dagegen gehalten wird..

    Einen "kleinen" bausparvertrag habe ich imer laufen - gerade so, dass ich VL und Staatliche Förderung ausnutze.
    Wenn er zuteilungsreif ist, lasse ich ihn erst einmal still liegen, fange einen neuen an.
    Entweder hab ich dann nach den 7 jahren eine halbwegs akzeptable rendite (mein aktueller: 3,5% ohne die Förderungen) oder, falls der aus welchen gründen auch immer nötig werden sollte, einen günstigen Privatkredit.

    Ist das jetzt in euren augen auch verkehrt? Warum?
    Lerne gerne dazu!

  9. #9
    Frank62
    gelöscht

    AW: Bausparvertrag wird zugeteilt

    Zitat Zitat von Knusperhexxe
    Für mich, als "geringverdienerin" finde ich sowas eigentlich ziemlich attraktiv, ich verstehe gar nicht, dass hier (auch in anderen threads ist es mir schon aufgefallen) immer dagegen gehalten wird..

    Einen "kleinen" bausparvertrag habe ich imer laufen - gerade so, dass ich VL und Staatliche Förderung ausnutze.
    Wenn er zuteilungsreif ist, lasse ich ihn erst einmal still liegen, fange einen neuen an.
    Entweder hab ich dann nach den 7 jahren eine halbwegs akzeptable rendite (mein aktueller: 3,5% ohne die Förderungen) oder, falls der aus welchen gründen auch immer nötig werden sollte, einen günstigen Privatkredit.

    Ist das jetzt in euren augen auch verkehrt? Warum?
    Lerne gerne dazu!
    Hi,
    nööö ist schon O.K. wenn du nicht soviel hast und auch kein Risiko eingehen möchtest. Die Rendite liegt immer knapp über dem Inflationsmärchen im Euroraum.
    Ohne Risiko ist eben nicht „mehr“ drin.
    Ich bin auch Geringverdiener, wenn ich daran denke wie viel ich arbeite und was ioch bekomme.
    V.G.

  10. #10
    Justii-g
    gelöscht

    AW: Bausparvertrag wird zugeteilt

    Zitat Zitat von Knusperhexxe
    Für mich, als "geringverdienerin" finde ich sowas eigentlich ziemlich attraktiv, ich verstehe gar nicht, dass hier (auch in anderen threads ist es mir schon aufgefallen) immer dagegen gehalten wird..

    Einen "kleinen" bausparvertrag habe ich imer laufen - gerade so, dass ich VL und Staatliche Förderung ausnutze.
    Wenn er zuteilungsreif ist, lasse ich ihn erst einmal still liegen, fange einen neuen an.
    Entweder hab ich dann nach den 7 jahren eine halbwegs akzeptable rendite (mein aktueller: 3,5% ohne die Förderungen) oder, falls der aus welchen gründen auch immer nötig werden sollte, einen günstigen Privatkredit.

    Ist das jetzt in euren augen auch verkehrt? Warum?
    Lerne gerne dazu!
    Hallo Knusperhexxe.

    Nur weil auf Deinem Bausparvertrag eine Verzinsung von 3,5% drauf steht, heißt das nicht, daß die Rendite bei 3,5% liegt.
    Zunächst wird beim Abschluß die sogenannte Abschlußgebühr abgebucht, dann werden i.d. Regel jährliche Kontoführungsgebühren fällig und nicht zuletzt wird dann auch noch eine Gebühr für die Bausparzeitung dem Bausparkonto belastet.

    Die Rendite wird also bei einer Verzinsung von 3,5% bereits in der Ansparphase eher bei 2,5% liegen, vermutlich eher noch niedriger. Selbst wenn die Abschlußgebühr am Ende wieder gutgeschrieben wird (das gibt es bei manchen Tarifen), fehlt doch über viele Jahre der Zins und Zinseszinseffekt auf diesen Betrag. Packen wir dann die Förderung drauf, dann sind wir etwa im Bereich eines guten Tagesgeldkontos...

    • Bei diesem wäre das Geld jedoch täglich ohne Kündigung verfügbar
    • Bei diesem gibt es auch keinen Abzug bei vorzeitiger Kapitalverfügung
    • Bei diesem kann auch keine Förderung zurück verlangt werden, wenn die Verwendung vor einer gewissen Mindestlaufzeit ohne wohnwirtschaftliche Verwendung erfolgt
    • Bei diesen gibt es keinen sanften Zwang zur wohnwirtschaftlichen Verwendung (Flexibilität)
    • Bei diesem gibt es auch keinen schwammigen Auszahlungszeitpunkt, der jederzeit vom Institut hinausgeschoben werden kann...


    Wenn Du, wie oben von Dir geschildert, nach 7 Jahren über den Bausparvertrag in vollem Umfang verfügen willst, dann muß ein legitimiertes Unternehmen oder ein Bausparvermittler die wohnwirtschaftliche Verwendung bestätigen. Geschieht dies nicht, wandert die Förderung des gesamten Vertrages wieder zurück an den Staat....


    Wie ist der Bausparvertrag entstanden?
    Ursprünglich wurde Förderung gewährt für Produktiv-Vermögen und für Immobilieninvestitionen (Eigenheim, Wohnbaugenossenschaft etc.). Diese gibt es auch heute noch.
    Beim sog. Immobilienentschuldungssparen wird z.B. auch die Förderung noch jährlich ausbezahlt (und nicht erst am Ende der Laufzeit). An diesen Formen hat nur der Inhaber (z.B. Hauseigentümer oder Wohnungseigentümer) verdient. Irgendwann ist dies jemandem ganz übel aufgestoßen, daß der Staat etwas an die Bürger bezahlt ohne daß der Bürger bisher dabei "abgezockt" wird. Dies war die Geburtsstunde der Bausparkassen, die dann wie Pilze aus dem Boden geschossen sind als bekannt wurde, daß man damit dem Bürger die Förderung gleich wieder still und heimlich aus dem Geldbeutel zaubern kann.
    Für nur ganz wenige Personen ist ein Bausparvertrag sinnvoll. Auch wenn ihn die Bausparkassen als Massenprodukt anpreisen.
    Logisch, das Geld der Sparer lockt.... Doch wer bezahlt das alles...?

    Wenn wir von einer mittel bis langfristigen Anlage sprechen (wie der Bausparer eine ist), dann lässt man sich nicht mit einer Rendite in Höhe der Inflationsrate abspeisen...


    Oder anders gesagt:
    Da lege ich ja lieber ohne Förderung an, wenn mir das am Ende mehr bringt als ein müder Bausparer mit der ganzen Förderung. Aber wenn der Bürger meint, etwas geschenkt zu bekommen, dann schaltet nur allzu oft das logische Denken aus (siehe auch Riester/Rürup).

    Schöne Grüße

    justii

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