Auch ich habe heute eine Frage bzgl. Geschenken und wollte gern Eure Meinung hören.
Ich selbst bin ein Mensch, der Geschenke sehr sorgsam auswählt, den Geschmack der Beschenkten zu treffen versucht und über's Jahr genau hinhört, wenn jemand so "nebenbei" Wünsche äußert. Gern verschenke ich selbstgebalste Dinge, Handarbeiten, Marmelade, Tee oder Likör aus eigener Herstellung, ...
Deshalb verwirrt mich der Ansatz meiner Mutter um so mehr. Schon Monate vor dem Geburtstag oder Weihnachten werde ich aufgefordert, mir ein Geschenk zu wünschen, also mir selbst etwas zu überlegen. Erzähle ich dann meinen Wunsch, kommt die Bemerkung: OK, aber kaufen musst Du Dir das schon selber. Dazu die verschiedensten Begründungen: Du hast ja ein Auto und kannst besser einkaufen. Kauf mal lieber selber, sonst kaufe ich noch das Falsche. Ich kenne ja Deinen Geschmack nicht. Nicht, dass es Dir dann nicht gefällt...
Und dann kaufe ich also selbst, lege das Geld im Voraus aus und "präsentiere" dann am Tag des Anlasses mein "Geschenk". Dafür erhalte ich dann einen Umschlag mit Geld. Ohne Ware gibt es kein Geld, denn Geld schenken hält meine Mutter für unpersönlich und geschmacklos
Mit meiner Tochter und Lebensgefährten, dem Enkel und dem Schwiegersohn verfährt sie analog. Anderen schenkt sie nichts.
Ich finde es traurig und kann mich nicht wirklich freuen. Ich habe immer das Gefühl, dass ihr jeder Handschlag für mich und die anderen zu viel ist. Nur selten gibt es noch eine kleine "persönliche Beigabe", meist Esswaren (immer die selben) oder "Undinge" wie Werbegeschenke oder eigene "ungeliebte" Geschenke.
Was haltet Ihr davon?
Wie würdet Ihr Euch verhalten?
Manchmal möchte ich ihr sagen, dass ich gar nichts mehr möchte, weil es einfach keinen Spaß macht
Danke, Melusine













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(27.05.2011)

