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Ergebnis 21 bis 30 von 43
  1. #21
    Sommerwind777
    gelöscht

    AW: Eingreifen bei zu wenig Trinkgeld?

    Mich würde einmal interesssieren, die Meinung derer, wenn Oma eindeutig ZUVIEL Trinkgeld gegeben hätte und Ihr damit nicht einverständen wäret. Würdet Ihr der Kellnerin etwa hinterherrennen und den/die Geldschein/e zurückfordern (Oma gab 35 €, wo mE nach 15-20 € durchaus angemessen waren) ? Sicher nicht! Das ist mir nämlich passiert und Oma (meine Mutter) war auch auf Ansprache meinerseits nicht davon abzubringen, das überhöhte Trinkgeld einzuschränken. Mein Hinweis erfolgte selbstverständlich nicht im Beisein der Bedienung.

    Nach dieser Erfahrung mische ich mich nicht mehr ein, egal, ob das Trinkgeld mM nach zu hoch oder zu niedrig ausfällt. Wie hier schon erwähnt wurde, ist es nicht MEINE Einladung; auch nicht meine Aufgabe, erwachsene Menschen in diese Richtung erziehen zu müssen.

  2. #22
    Avatar von -orangina-
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    Beiträge
    4.526

    AW: Eingreifen bei zu wenig Trinkgeld?

    es hat nix mit 'erziehen wollen' zu tun, sondern mit der wertschätzung des services durch die bedienung. und wenn ich schon eingeladen bin dann gebe ich gerne separat trinkgeld.
    auf fahrtwind und freiheit... sehnsucht und liebe... und den vollmond als wegweiser...

  3. #23
    Sommerwind777
    gelöscht

    AW: Eingreifen bei zu wenig Trinkgeld?

    Zitat Zitat von -orangina- Beitrag anzeigen
    es hat nix mit 'erziehen wollen' zu tun, sondern mit der wertschätzung des services durch die bedienung. und wenn ich schon eingeladen bin dann gebe ich gerne separat trinkgeld.
    Du kannst es nennen, wie Du willst. In meinem Beispiel war ein weiteres Trinkgeld nicht nötig. Meiner Mutter war es jedoch wichtig, die Höhe SELBST zu bestimmen - und nur darauf kam es an, was mir dann auch schnell klar wurde.

  4. #24
    Lemon_Meringue
    gelöscht

    AW: Eingreifen bei zu wenig Trinkgeld?

    So wie die TE das Verhalten ihrer Großmutter während des Restaurantbesuches beschreibt, existiert für mich ganz klar die Möglichkeit, daß die Großmutter mit dem Service eben nicht zufrieden (vielleicht sogar absolut unzufrieden) war.
    Wahrschenlich hat das ihre natürlich subjektive Sicht auf das Geben/Nichtgeben von Trinkgeld beeinflußt.

    Ich bin z.B. da sehr pingelig und bin mir schon des öfteren mit Freunden, Familie usw. uneins über die Qualität des Service/der Freundlichkeit bei einem Restaurantbesuch gewesen.

    Und wenn ich den Service als mangelhaft empfinde, fällt mein Trinkgeld natürlich dementsprechend aus.

    Im Gegensatz zu vielen anderen bin ich sogar der Meinung, daß auch der völlige Verzicht auf ein Trinkgeld im (extremen) Einzelfall berechtigt sein kann.

  5. #25
    Avatar von Lorelei
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    22.273

    AW: Eingreifen bei zu wenig Trinkgeld?

    Zitat Zitat von KHelga Beitrag anzeigen
    warum hast Du nicht stillschweigend 5 € neben Deinen Teller gelegt, anstatt Dich nachträglich über Oma aufzuregen?
    So hätte ich das gehandhabt.

    Übrigens denke ich, das jeder Kellner weiß, das die ältere Generation ein anderes, will sagen "sparsameres" Verhältnis zum Trinkgeld hat.
    "Lieber der Kopf einer Fliege als der Schweif eines Löwen !" (Victor Hugo)

  6. #26

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    AW: Eingreifen bei zu wenig Trinkgeld?

    Zitat Zitat von Wolkentier Beitrag anzeigen
    Und weil man sich "fremdschämt", muss man dann die Oma als Retourkutsche auch beschämen? Oder welchen Sinn soll diese "Erziehungsmaßnahme" haben?
    Ein wichtiger Hinweis, finde ich ich.
    Und: Würde man beim Trinkgeld auch nachbessern, wenn es der Chef wäre oder der Ehemann, der ins Restaurant eingeladen hätte?

  7. #27
    Bae
    Bae ist offline

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    AW: Eingreifen bei zu wenig Trinkgeld?

    Zitat Zitat von Basmati Beitrag anzeigen
    Und: Würde man beim Trinkgeld auch nachbessern, wenn es der Chef wäre oder der Ehemann, der ins Restaurant eingeladen hätte?
    nein, dann würde ich die Scheidung bzw Kündigung in Erwägung ziehen.

    mal etwas unkrasser ausgedrückt: mit so knausrigen Leuten kann ich nicht gut leben, weder als Chef noch als Ehemann - da dürfte der Mangel an Trinkgeld beim Essengehen noch das kleinste der Probleme sein.

    Oma ist aber Oma und bleibt Oma, ein Leben lang.

    grüsse, barbara

  8. #28
    Avatar von Sugarnova
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    AW: Eingreifen bei zu wenig Trinkgeld?

    Was aber so gar nicht angesprochen wurde - wie die Kellnerin behandelt wurde.

  9. #29
    Avatar von Opelius
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    AW: Eingreifen bei zu wenig Trinkgeld?

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen
    Was aber so gar nicht angesprochen wurde - wie die Kellnerin behandelt wurde.
    Doch, gleich im Eingangsposting:
    Oma lädt also ein, macht einen riesen Wirbel und jagt die Bedienung hin und her (Gänseschenkel, nicht Flügel! Schauen Sie mal, ob meine Jacke noch da ist! Die Garnitur des Teller gefällt nicht.. etc.)
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  10. #30
    Avatar von Kraaf
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    31.08.2004
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    23.681

    AW: Eingreifen bei zu wenig Trinkgeld?

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Oma hat eingeladen, Oma bezahlt - also bestimmt sie das Tringeld.
    Sie bestimmt ja nur das von ihr gegebene Trinkgeld und Oma darf dabei auch gerne so sein und bleiben, wie sie ist.

    Nur würde mich das nicht hindern, der Bedienung selbst und diskret das zukommen zu lassen, was ich ihr zukommen lassen will.
    .
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