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  1. #11
    Avatar von ilazumgeier
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    AW: Eingreifen bei zu wenig Trinkgeld?

    sehe ich anders. man kann von oder mit einer situation ad hoc überfordert sein, zu perplex, um gleich reagieren zu können. schockstarr

    und dann ist alles zu spät?

    ich glaube nicht, dass die Bedienung ein nachträgliches Trinnkgeld, verbunden mit ein paar netten Worten (auf einer Karte?) stockbeleidigt zurückweisen würde. MIR wäre einfach danach wohler
    We got rid of the kids, the cat was allergic

  2. #12

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    AW: Eingreifen bei zu wenig Trinkgeld?

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Und selbst wenn eine Gruppe einen schlechten Eindruck hinterlässt, wird sie das nächste Mal nicht bedient?
    Wer sich in der Situation fremdschämt, hätte beim Rausgehen der Kellnerin einen Schein zustecken können. Jetzt ist es soswieso zu spät, wenn man erst einen Stuhlkreis bilden muss, um seine Scham zu artikulieren.
    Was ist denn jetzt daran falsch, wenn man eine Situation im Nachgang analysiert ? Sie bekommt verschiedene Meinungen, Tipps, kann sich ganz in Ruhe darüber Gedanken machen und in Zukunft entsprechend reagieren, wenn die Oma wieder einlädt.

  3. #13

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    AW: Eingreifen bei zu wenig Trinkgeld?

    Hallo Chaoskaiserin,

    ich kenne Situationen dieser Art leider auch :

    Fall 1
    eine ältere Bekannte (keine Verwandte) hatte uns in ein sehr feines Restaurant eingeladen. Bei einer Rechnung ebenfalls von einem deutlichen 3-stelligen Betrag gab sie ca. 2 € Trinkgeld

    Da ich ihr nicht wirklich nahestehe (eher höflich-distanziertes Verhalten), wäre es mir respektlos vorgekommen, in ihr "Trinkgeld-Gebeverhalten" einzugreifen. Also fremdgeschämt und sich nie wieder in besagtem Restaurant blicken lassen

    Fall 2
    Schwiegerpapa (selten in Restaurants zu Gast und dazu auch noch eher sparsam), gibt beim Geburtstagsessen (Rechnungsbetrag ca. 150 €) 2,50 € Trinkgeld. Da hat mein Freund der Bedienung beim Gehen noch einen 10 €-Schein zugesteckt weil es ihm so peinlich war Und ganz sicher wurde Schwiegerpapa zuhause auch noch mal deutlich darauf hingewiesen, dass das Trinkgeld einfach viel zu wenig war.

    Mein Fazit:

    wenn der Einladende mir nicht nahesteht, greife ich nicht ein. Ich schäme mich dann zwar auch, sehe es aber nicht als meine Aufgabe an, diesen Leuten Manieren beizubringen.

    Würden meine Eltern, mein Freund oder sonst jemand aus meinem nahen Umfeld in meinem Beisein allerdings deutlich zu wenig Trinkgeld geben, würde ich das ganz klar kommunizieren.

    In Deinem Falle, Chaoskaiserin, hätte ich der Bedienung wohl ebenfalls diskret einen 20 €-er zugesteckt und die Oma nachher mal beiseite genommen und ihr erklärt, dass bei Trinkgeld die 10 %-Regel gilt, dass diese 10 % natürlich nicht immer akribisch eingehalten werden müssen aber dass 1,20 € bei einer 3-stelligen Rechnung einfach eine Beleidigung für die Bedienung ist. Ich persönlich finde das sogar NOCH beschämender als gar nichts zu geben

    Viele Grüße vom
    Wassernixlein

  4. #14
    Avatar von -orangina-
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    AW: Eingreifen bei zu wenig Trinkgeld?

    ganz einfach. wie viel deine Oma gibt ist ihre Sache . was spricht dagegen, selbst Trinkgeld zu geben. du wurdest zum essen eingeladen, du bist bedient worden - und wenn du mit essen/service zufrieden warst, gibst du Trinkgeld, unabhängig davon, wer den Rechnungsbetrag bezahlt.

    so halte ich es zumindest.
    auf fahrtwind und freiheit... sehnsucht und liebe... und den vollmond als wegweiser...

  5. #15
    Avatar von KHelga
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    AW: Eingreifen bei zu wenig Trinkgeld?

    Hallo Chaoskaiserin,

    warum hast Du nicht stillschweigend 5 € neben Deinen Teller gelegt, anstatt Dich nachträglich über Oma aufzuregen?

    FG von Helga

    „Nehmen sie die Menschen wie sie sind, denn andere gibt es nicht“
    Konrad Adenauer

  6. #16

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    AW: Eingreifen bei zu wenig Trinkgeld?

    Wenn es meine Oma ist, dann würde ich diskret bei einem höheren Betrag einen 10 Euro-Schein in das Mäppchen legen, solange sie lautstark mit der Bedienung diskutiert oder es der Bedienung zuschieben. Ich hab mich auch schon mal für einen älteren (geizigen) Familienangehörigen (leise und unauffällig) entschuldigt.
    Tapferkeit stärkt, Eigensinn macht Spaß und Geduld gibt Ruhe

  7. #17
    Avatar von Wolkentier
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    AW: Eingreifen bei zu wenig Trinkgeld?

    Zitat Zitat von smack_the_pony Beitrag anzeigen
    Eine sehr schwierige Situation.
    Man schämt sich fremd.
    (...)
    Das nächste Mal würde ich ein separates Trinkgeld zahlen, auch vor den Augen deiner Oma. Die Oma zum Mehr Trinkgeldzahlen kann man schlecht bewegen.
    Und weil man sich "fremdschämt", muss man dann die Oma als Retourkutsche auch beschämen? Oder welchen Sinn soll diese "Erziehungsmaßnahme" haben?
    Wenn man meint, ein zusätzliches Trinkgeld wäre nötig bzw. angebracht, dann sehe ich es wie bereits einige Vorschreiberinnen hier: Entweder beim Rausgehen der Kellnerin geben oder einfach neben dem Teller liegen lassen, fertig und gut is.
    .
    .

    Kopf hoch - sieht einfach besser aus!

  8. #18
    Morcheeba_66
    gelöscht

    AW: Eingreifen bei zu wenig Trinkgeld?

    Zitat Zitat von smack_the_pony Beitrag anzeigen
    @Morcheeba_66:
    Ich finde schon, dass die gesamte Gruppe als Ganzes einen schlechten Eindruck hinterlässt.
    Wenn es jetzt ein Restaurant ist, wo man nur einmal im Leben hingegangen ist, dann Schwamm drüber, aber wenn man sich dort schon ab und zu blicken lassen möchte, auch mal ohne die Oma, dann ist das ungünstig.
    Nein, das sehe ich völlig anders.

    Mir ginge es nicht um den Eindruck, den ich hinterlasse, als Teil einer Gruppe erst recht nicht, sondern um die fehlende Wertschätzung. Und die fehlte auch, wenn ich dort nur ein einziges Mal hingehen würde und dann nie wieder. Aber nicht ich hätte es an der Wertschätzung mangeln lassen, sondern der Zahlende.

    Wenn Du Angst um den Eindruck hast und es Dir egal wäre, wenn Du dort nie wieder hingehst, geht es Dir ausschließlich um Dich selbst. Ein kleiner, aber feiner Unterschied.

  9. #19

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    AW: Eingreifen bei zu wenig Trinkgeld?

    Zitat Zitat von Wolkentier Beitrag anzeigen
    Und weil man sich "fremdschämt", muss man dann die Oma als Retourkutsche auch beschämen? Oder welchen Sinn soll diese "Erziehungsmaßnahme" haben?
    Wenn man meint, ein zusätzliches Trinkgeld wäre nötig bzw. angebracht, dann sehe ich es wie bereits einige Vorschreiberinnen hier: Entweder beim Rausgehen der Kellnerin geben oder einfach neben dem Teller liegen lassen, fertig und gut is.

    Nein, das ist nicht als Erziehungsmaßnahme gedacht, sondern es geht darum, dass man ein Trinkgeld auch öffentlich geben kann und sollte.
    Ich kenne das so, dass der Zahlende gar nicht öffentlich am Tisch bezahlt, sondern es meist diskret erledigt. Dadurch wäre das fehlende Trinkgeld gar nicht aufgefallen.
    Wenn der zahlende schon laut die Summe nachzählt und dann auch laut das Trinkgeld bezahlt, spricht doch nichts dagegen, öffentlich der Kellnerin ein Trinkgeld zu geben.

  10. #20
    VIP Avatar von Lukulla
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    AW: Eingreifen bei zu wenig Trinkgeld?

    Zitat Zitat von wassernixlein Beitrag anzeigen
    Bei einer Rechnung ebenfalls von einem deutlichen 3-stelligen Betrag
    Kannst du das etwas genauer fassen?

    Dreistellig fängt bei 100€ an und hört bei 999€ auf. Ein Riesenunterschied.
    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

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