Bei meiner ehemaligen Firma wurden auch nicht alle eingeladen, u.a. auch wirklich langjährige freie Mitarbeiter nicht. Und Kaffee mussten sie auch immer selber zahlen. So etwas finde ich echt albern, wenn es sich um Kollegen handelt, mit denen man tagein tagaus zusammenarbeitet.
Mir hat mal jemand erzählt, dass das bei freien Mitarbeitern was mit dem Thema Scheinselbständigkeit zu tun hat. Die dürfen z.B. auch bei Abteilungsversammlungen eigentlich nicht dabei sein. Als ob bei jemandem, der Vollzeit über mehrere Jahre hinweg in einer Firma arbeitet überhaupt Zweifel daran bestehen könnte, falls mal jemand nachbohrt. Jedenfalls kann dann wohl die Weihnachtsfeier keinen großen Unterschied machen.
Bei Studenten und Praktikanten fällt mir absolut kein Grund ein, warum man die nicht einladen sollte. Finanziell kann das doch kaum eine Rolle spielen.
Bei meiner jetzigen Firma werden grundsätzlich alle zu allen Feiern eingeladen, und ich denke, dass ist ein Punkt, der zum sehr guten (und produktiven!) Arbeitsklima beiträgt.
Kann es denn vielleicht auch sein, dass die Finanzierung eine Rolle spielt? Wenn also "die da oben" die Weihnachtsfeier bezahlen, oder ob es aus irgendeinem Topf pro Mitarbeiter einen festen Betrag gibt oder ob der Chef persönlich bezahlt, weil Einzelunternehmen?
Ich kenne alle Seiten; früher in großer Firma wurden alle eingeladen; mein Ex-Mann war selbständig und hat nur die eingeladen, die zum engeren Kreis gehörten. In meiner jetzigen Firma (Einzelunternehmen) war ich früher zunächst nur stundenweise auf Mini-Job-Basis beschäftigt und wrde nicht eingeladen. Ebenso wie einige andere Angestellte. Jetzt arbeite ich Vollzeit und wurde eingeladen - in diesem Jahr wurden sowieso zum ersten Mal wirklich alle eingeladen.
Hm, ganz ehrlich: Ich kenne so viele, die gar nicht zur Weihnachtsfeier wollen, aus verschiedensten Gründen. Ich würde mich darüber nicht aufregen und es wäre mir auch ncih stellvertretend für andere peinlich.
Gruß
Schnurpsel
Nicht, dass ich zu einer Berufsgruppe gehöre, die Weihnachtsgeld bekommt - aber sowas finde ich auch unmöglich.
Vielleicht spielt da auch Neid auf die "Studierte" eine Rolle? Wenn das so demonstrativ geschieht - grinse in dich rein und freu dich, dass du da nicht versauern wirst.
Geändert von Sugarnova (12.12.2012 um 23:56 Uhr)
Nope, soweit ich den Einblick habe - es ist ja eine relativ große Organisation. Und vom Organisatorischen ginge es auch.
Was ärgert - einige kamen gar nicht (es gab kein rsvp) - und so blieben doch viele Plätze leer.
Ich habe vor allem bei den "Großkopferten" den Eindruck, als ob sowas gerne abgesagt wird, während die "Neuen" gerne gekommen wären.
Ich hatte mal bei einer Firma gearbeitet, da wurden sogar die Putzfrauen und Nachtwächter eingeladen (wir bekamen sie ja nicht zu Gesicht ;o). Die bekamen ein kleines Extra-Geschenk und haben sich wirklich gefreut.
DAS ist für mich der Sinn des Ganzen - dass ALLE mitfeiern (hat auch was mit Weihnachten zu tun, findet ihr nicht?).
Hmmmm, müsste ich mal recherchieren. Aber Praktikanten nehmen doch sowieso an allem teil, und bei Studenten ist die Lage ja eh anders. Und wer dürfte denn vorschreiben, wen man einlädt?
Ich grübel gerade, ich kenne sogar feiern, in denen die Ehefrauen und Familien eingeladen wurden, das geht doch auch.
Also, ich bin ja selbst keine Freundin von solchen Feiern, aber: Entweder man lädt alle ein (bzw. informiert alle, dass gefeiert wird) oder man lässt es.
Ich finde es unmöglich, wenn Zweiklassengesellschaften entstehen, weil es sonst angeblich zu teuer, zu voll, was auch immer wird.
Zeugt schlicht von schlechter Unternehmenskultur.
Warum denn Trio? Ich dachte, wir sind zu dritt!
(der unvergleichliche Oliver Kalkofe)
Praktikanten und so werden bei uns miteingeladen.
Und zwar so, dass sie den Geldbetrag, der bei uns für Essen und Getränke üblich ist, nicht bezahlen müssen.
Ich war mal in einer Abeilung, da wurden sogar Ehemalige eingeladen. Und es waren dann mehr Renter da, als Aktive. Da bin ich dann nicht mehr hingegangen.
Nein, das auf dem Avatarbild ist nicht das, wofür Du es hältst. Gib' einfach "Fender" bei wikipedia ein...
Großsohn: arbeitet bei einer GmbH, zur Weihnachtsfeier eingeladen sind nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch deren Ehegesponse oder Lebensabschnittsgefährten.
Ich: arbeite bei einer gGmbH, eingeladen werden zwar alle Mitarbeiter, aber man löhnt fünf Euro fürs Essen und das Begrüßungsgetränk, die übrigen Getränke zahlt man selbst. Dafür werden aber auch die Springer eingeladen, allerdings nicht die Ehedingse oder Partner![]()