Manche Eltern bleiben halt überzeugt davon, andere werden etwas realistischer.
Mein Vater ist auch davon überzeugt gewesen, er habe die schönsten Kinder, die die Welt je gesehen hat!
Meine Mutter hat dann immer nur gegrinst. Ich fand die Einstellung von meinem Vater natürlich viel angenehmer.![]()
@ Bioladen: Vielleicht liegt es daran, dass man Kinder ganz allgemein gar nicht sonderlich mag, sondern nur das eigene?![]()
Du kannst natürlich versuchen, jetzt noch etwas gutzumachen. Viel kann Mutti mit emotionaler Erpressung erreichen. Das wirkt natürlich besser, wenn man schon in der Kindheit die Saat gelegt hat... Aber besser spät als nie.
Und eine Krankheit, die immer dann ausbricht, wenn dein Kind sich ungebührlich verhält, kann bis ins hohe Alter flexibel eingesetzt werden. So kriegst du dein Kind am Ende noch dahin, wo du es hin haben willst.
Da sieht man es mal wieder: Frische Luft und Freiraum verwirren die jungen Menschen. Sie glauben dann, sie müssen tun, was sie gern möchten.
So geht das nicht!![]()
Die hübschen Vorzeigekinder kommen am Ende noch dreckig nachhause, und dann SIND sie ja keine Vorzeigekinder mehr.
Immer schön beaufsichtigen! Dann klappts auch mit der Anpassung.
Mit meinem Verhältnis zur Realität ist alles in bester Ordnung. Ich lasse es alle vierzehn Tage vorschriftsmäßig warten.
(Zaphod Beeblebrox)
Für mich sind meine Kinder immer noch das Schönste, was mir im Leben geschenkt worden ist.
Beide sind erwachsen und gehen ihren, nicht immer geraden, Weg.
Manchmal muss ich mich zurückhalten, um ihnen nicht ständig die Richtung zu weisen, die ich mir für sie wünsche, aber irgendwie schaffen sie es doch nach hunderten Hakenschlägen, diese Richtung zu finden.
Ich liebe meine Großen über alles und wenn ich das Protzen mal nötig hätte, dann würde ich auch mit ihnen angeben,
denn sie und meine eventuellen späteren Enkelkinder sind meine Spuren, die ich in der Welt hinterlasse.
Wenn du in den Spiegel schaust, siehst du den Menschen, der für dein Leben verantwortlich ist.
Ich habe noch nie gehört, dass es jemandem gelungen ist, vor sich selbst davonzulaufen.