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  1. #1

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    Ich bin Stiefoma



    bei meinem letzten Besuch bei Tochter, Schwiegersohn und Enkelkind haben wir
    den Geburtstag von meinem Schwiegersohn gefeiert.

    Die beiden Kinder aus der ersten Ehe vom Schwiegersohn waren auch da. Seine
    Tochter hat am selben Tag Geburtstag wie Vater. Sie wurde an dem Tag volljährig.
    Von allen wurde sie beschenkt. Ich hatte nichts.
    Findet ihr das sehr schlimm?
    Oder sollten die Kinder meines Schwiegersohnes und Geschwister meines Enkelkindes
    von mir beschenkt werden?
    Was meint ihr?
    Hätte meine Tochter mich erinnert, dass Tochter 18 wird, hätte ich sicherlich etwas
    besorgt. Ich habe es auch vergessen.

    Wir haben uns insgesamt ca. 5 mal gesehen bei verschiedenen Anlässen.
    Zu ihrem kleinen Bruder sind sie sehr lieb.
    Ich weiß nicht wie ich mich verhalten soll!
    Lieben Gruß
    Kakaoliese

  2. #2
    Moderation Avatar von Islabonita
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    AW: Ich bin Stiefoma

    ich finde das nicht schlimm. es besteht ja kein verwandtschaftliches oder engeres freundschaftliches Verhaeltnis. Oder hattest Du das Gefuehl, sie haette es erwartet?

  3. #3
    Avatar von Lorolli
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    AW: Ich bin Stiefoma

    schade, dass deine Tochter dich nicht darauf aufmerksam gemacht hat. Dann hättest du bestimmt eine Kleinigkeit zum 18. Geburtstag für sie gehabt. Aber vorbei ist vorbei.

    Grundsätzlich denke ich schon, dass man den Stiefenkelkindern auch Geschenke machen sollte, vorallem wenn das Verhältnis gut ist.

    Ich habe einen 4 jährigen Stiefenkelsohn und wir behandeln ihn so, als wenn es unser Enkelkind wäre. Es ist das Kind der Partnerin unseres Sohnes und ein gemeinsames Kind ist nicht vorhanden.
    Einen wahren Freund betrübt dein Unglück so, wie ihn dein Glück erfreut.
    Francois Lelord

    Viele Menschen treten in dein Leben, aber nur wenige hinterlassen Spuren in deinem Herzen.

  4. #4
    tired-pony
    gelöscht

    AW: Ich bin Stiefoma

    Ich finde es auch nicht schlimm, zumal du von dem Geburtstag nichts wusstest.

    Selbst habe allerdings folgendes als sehr nett erlebt:
    Mein Ex hat wieder geheiratet. Unser gemeinsamer Sohn lebte eine Weile bei ihm. Die Eltern seiner neuen Frau haben unseren Sohn - also ihren Stiefenkel - zu jedem Fest beschenkt (Geburtstag und Weihnachten).

    Aber nicht nur das: auch meine Tochter aus erster Ehe (also die Stieftochter meines Ex-Mannes) wurde immer genau so bedacht. Dabei lebte sie von Anfang an bei mir und sah die Eltern der neuen Frau ihres Stiefvaters nur selten. Aber sie war eben die Halbschwester des Stiefenkels und gehörte somit mit zur Familie.

    Es ging hier gar nicht um den materiellen Wert der Geschenke. Sondern einfach um das Zeichen: wir sind - irgendwie - eine (Patchwork)Familie. Ich fand das großartig von diesen Leuten. Ich selbst habe sie übrigens nie kennengelernt. Aber sie haben meiner Tochter, die beim Stiefpapa aufgewachsen war, signalisiert, wir (die neue Familie) drängen dich da nicht ins Abseits.

    Wenn in eurem Fall die Stiefenkel schon erwachsen sind, mag das jedoch etwas anderes sein. Insofern finde ich es nicht tragisch. Du hast ihr hoffentlich herzlich gratuliert und gesagt: Mensch, ich wusste ja gar nicht, dass du am gleichen Tag Geburtstag hast wie dein Papa... Dann wäre es schon klar, warum du kein Geschenk hattest.

  5. #5
    Moderation Avatar von Islabonita
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    AW: Ich bin Stiefoma

    Zitat Zitat von Lorolli Beitrag anzeigen

    Ich habe einen 4 jährigen Stiefenkelsohn und wir behandeln ihn so, als wenn es unser Enkelkind wäre. Es ist das Kind der Partnerin unseres Sohnes und ein gemeinsames Kind ist nicht vorhanden.
    Das finde ich nicht ganz vergleichbar zu der Situation der TE. Ein kleines Kind, das im Haushalt des eigenen Kindes wohnt, finde ich schon etwas anderes, als die 18-jährige Stieftochter, die man nur selten sieht.
    Islabonita

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    Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
    Alexander von Humboldt

  6. #6
    Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Ich bin Stiefoma

    Zitat Zitat von tired-pony Beitrag anzeigen
    Es ging hier gar nicht um den materiellen Wert der Geschenke. Sondern einfach um das Zeichen: wir sind - irgendwie - eine (Patchwork)Familie. Ich fand das großartig von diesen Leuten. Ich selbst habe sie übrigens nie kennengelernt. Aber sie haben meiner Tochter, die beim Stiefpapa aufgewachsen war, signalisiert, wir (die neue Familie) drängen dich da nicht ins Abseits.

    Wenn in eurem Fall die Stiefenkel schon erwachsen sind, mag das jedoch etwas anderes sein. Insofern finde ich es nicht tragisch. Du hast ihr hoffentlich herzlich gratuliert und gesagt: Mensch, ich wusste ja gar nicht, dass du am gleichen Tag Geburtstag hast wie dein Papa... Dann wäre es schon klar, warum du kein Geschenk hattest.
    Das finde ich das entscheidende.
    Gehört sie für dich mit zur Familie ? Dann wäre ein Geschenk angebracht und nett gewesen - da du es nicht wusstest, ist es aber auch nicht so schlimm, dass du keines hattest.

    Gehört sie für dich eh nicht mit zur Familie, dann wäre ein Geschenk und die damit verbundene Aufmerksamkeit ggfl. nur geheuchelt und damit verzichtbar.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
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  7. #7

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    9.874

    AW: Ich bin Stiefoma

    mir wäre das an deiner stelle unangenehm, das gefühl, für sie nichts gehabt zu haben, mitzuschleppen.

    eine nette karte und eine aufmerksamkeit befreien dich davon, sie geben dem jungen menschen nachträglich zusätzliche wärme.
    lg
    legrain
    Geändert von legrain (12.11.2012 um 19:42 Uhr)

  8. #8

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    AW: Ich bin Stiefoma

    ja, ganz ehrlich, es war mir ein wenig unangenehm.
    Und bei der Gratulation habe ich auch gesagt, dass ich es nicht gewußt habe.

    Sie sind ja auch die Geschwister von meinem Enkelkind und sehr nett und gut erzogen.
    (12 und 18 Jahre alt). Der Kleine spielt auch viel mit meinem Enkel und hat einen guten
    Draht zu ihm. Das finden wir alle ganz toll.
    Das es mit der Mutter Unstimmigkeiten gibt ist ja eine ganz andere Sache und hat
    damit nichts zu tun. Das geht mich auch nichts an.
    Ich werde meine Tochter nochmal ansprechen, denn ich hätte es schön gefunden, wenn
    sie mir etwas gesagt hätte.
    Liebe Grüße
    Kakaoliese

  9. #9

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    AW: Ich bin Stiefoma

    Hallo Kakaoliese,

    nunja, im Grund genommen fehlte es hier insgesamt m.E. ein wenig an Kommunikation.

    Deine Tochter hat sich offensichtlich für ein "Patchwork-Leben" entschieden und lebt mit einem Mann zusammen, der aus einer früheren Beziehung schon Kinder hat und mit dem sie nun selbst ein Kind hat, welches ja nun auch nicht gerade erst geboren wurde - diese Beziehung besteht also insgesamt nicht erst seit ein paar Wochen. Die Stief-Kinder gehören mit zu ihrem Leben und somit m.E. auch zu deinem Leben.

    Ich finde es schade, da zu sagen "Ich habe es nicht gewusst" - hast du denn überhaupt schon mal danach gefragt, wann die Stief-Enkelkinder Geburtstag haben? Leider kenne ich es von meinen Eltern auch so - wenig Kommunikation und vor allem, wenig, wenig Fragen - für mich bis heute ein Zeichen von Desinteresse an meinem Leben!

    Der 18. Geburtstag ist doch etwas Besonders - ich würde nachträglich noch eine Karte senden, vielleicht mit einem Gut- oder geldschein, einfach als nachträgliche Aufmerksamkeit. Und damit das so nicht nochmal passiert, würde ich meine Tochter nach den Geburtstagen beider Stief-Enkelkinder fragen und mir das aufschreiben.

    Gruß
    Schnurpsel

  10. #10
    Avatar von Malina70
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    AW: Ich bin Stiefoma

    Zitat Zitat von legrain Beitrag anzeigen
    mir wäre das an deiner stelle unangenehm, das gefühl, für sie nichts gehabt zu haben, mitzuschleppen.

    eine nette karte und eine aufmerksamkeit befreien dich davon, sie geben dem jungen menschen nachträglich zusätzliche wärme.
    Würde ich auch so machen. Ist ja im Grunde noch nichts verloren. Und wenn Du das Mädchen magst, ist das ja auch durchaus ehrlich.

    Gruß,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

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