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  1. #11
    Moderation Avatar von Margali62
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    AW: Fotografieren auf dem Kunsthandwerkermarkt

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    In dem Moment, in dem die von ihr verkauft werden, wohl nicht mehr. Allerdings nicht, wenn es sich um Fäustlinge, Socken oder ähnliche Alltagsgegenstände handelt. Allerdings frage ich mich dann auch, weshalb sie das fotografieren muss.
    Ich vermute mal, vielleicht soll das nachgearbeitet werden für einen Kirchenbazar oder so. Im Vorfeld zeigt man das Foto rum und sagt, das habe ich auf dem Markt X gesehen, das wäre doch eine gute Idee. Und dann sehen eben die Socken in dem Jahr am 1. Advent so aus.

  2. #12
    Moderation Avatar von skirbifax
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    AW: Fotografieren auf dem Kunsthandwerkermarkt

    Zitat Zitat von Margali62 Beitrag anzeigen
    Ich vermute mal, vielleicht soll das nachgearbeitet werden für einen Kirchenbazar oder so. Im Vorfeld zeigt man das Foto rum und sagt, das habe ich auf dem Markt X gesehen, das wäre doch eine gute Idee. Und dann sehen eben die Socken in dem Jahr am 1. Advent so aus.
    Könnte natürlich sein.
    Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen.

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  3. #13

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    AW: Fotografieren auf dem Kunsthandwerkermarkt

    ich kenne die situation von der anderen seite des pultes.

    menschen fotografieren auf schönen märkten.
    wenn es reine handarbeit ist, rechtfertigt schon der stundenaufwand den preis.

    ist es ein individuell gestaltetes kunstobjekt oder kunsthandwerkliches produkt, so wird meistens die nachahmung nicht mehr ganz einfach jedem möglich, zum beispiel weil es das material gar nicht im einzelhandel gibt.
    lg
    legrain

  4. #14
    Avatar von Sugarnova
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    AW: Fotografieren auf dem Kunsthandwerkermarkt

    Zitat Zitat von legrain Beitrag anzeigen
    ich kenne die situation von der anderen seite des pultes.

    menschen fotografieren auf schönen märkten.
    wenn es reine handarbeit ist, rechtfertigt schon der stundenaufwand den preis.

    ist es ein individuell gestaltetes kunstobjekt oder kunsthandwerkliches produkt, so wird meistens die nachahmung nicht mehr ganz einfach jedem möglich, zum beispiel weil es das material gar nicht im einzelhandel gibt.
    ... zumal man im Einzelhandel ja auch nicht den puren Materialaufwand zahlt.

    Och, ich LIEBE ja Handgemachtes ...

  5. #15
    Avatar von Latona
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    AW: Fotografieren auf dem Kunsthandwerkermarkt

    Wer Angst hat vor Nachahmern, darf dann aber auch keine Fotos seiner Produkte im Webshop veröffentlichen. Jedenfalls keine sehr detaillierten.

    Um wirklich urheberrechtlich geschützt zu sein, müsste man das Produkt dann wohl entsprechend anmelden, als Patent oder so. Das wird bei kunsthandwerklichen Produkten schwierig, es sei denn, man versucht, sich das besondere Design schützen zu lassen.
    Und wenn man dann mitkriegt, dass dieses Design kopiert wurde, kann man dagegen vorgehen. Aber das muss man ja erst mal mitkriegen, dass es tatsächlich kopiert wurde, und im Bereich der unzähligen Webshops wird das schwierig.

    "Das bastele ich nach, um es zu verkaufen" ist ja nur erst mal eine geäusserte Absicht, und die ist ja wohl kaum strafbar. Besonders respektvoll gegenüber den betroffenen Kunsthandwerker/innen ist es natürlich nicht, denn hier will jemand offenbar seine eigene Phantasie auf Kosten anderer schonen.

    Kunsthandwerker/innen, die etwas Besonderes zu verkaufen haben, sollten im eigenen Interesse ihr Herstellungsgeheimnis bewahren. Tatsächlich lassen sich viele Sachen nämlich gar nicht so einfach kopieren, wie hier ja schon geschrieben wurde: Besondere Materialien und Herstellungsverfahren garantieren das Original. Und dann kann man gegenüber solchen Plagiator/innen auch gelassen bleiben.
    Liebe keinen, der nicht auch Dich liebt!
    Geändert von Latona (14.11.2012 um 15:54 Uhr)

  6. #16
    Avatar von Chaoshexe
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    AW: Fotografieren auf dem Kunsthandwerkermarkt

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Das ist nicht daneben, das verstößt gegen das Urheberrecht. Für sich privat darf sie das machen; sie kann sich ein Designerstück nach dem anderen nachbauen und sich jeden Tag daran erfreuen. Gewerbliche Nutzung ist nicht gestattet.
    Genau so schauts rechtlich aus. Kenne es aus anderer Sicht...allerdings nicht was KunstHANDWERK angeht sondern Tanzkunst. Meine Choreografien dürfen ausser mir NUR meine Schülerinnen öffentlich aufführen...weil ich da mein Urheberrecht drauf habe....aber wenn wer zuhause im stillen Kämmerlein nachtanzt ...meinetwegen auch vor GG oder Kids...kann ich nichts dagegen machen und will ich auch garnicht...weiss es ja auch nicht ;-)....und bei Kunsthandwerklichen schönen Dingen wie Schals...Handschuhen oder meinetwegen Töpferwaren oder Schmuck...wenns für den eignen Gebrauch ist kann niemand was gegen haben wenns nachgebastelt wird. Sollte es aber verkauft werden und somit ein Erwerb daraus entsteht...wäre es Diebstahl bzw. Verletzung des Urheberrechts. Apropos ..ich hole mir auch Inspirationen für Deko auf Märkten...hole mir aber die Zweige dafür aus dem Wald und dekoriere damit nur MEINE Wohnung ...und hirne gerade warum meine Tattoo´s im Sommer manchmal fotografiert werden....ob die wohl wer nachstichelt?
    Der Verstand ist wie ein Fallschirm, um zu funktionieren muss er geöffnet sein

  7. #17
    Moderation Avatar von Islabonita
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    AW: Fotografieren auf dem Kunsthandwerkermarkt

    Der rechtliche Aspekt ist eine Sache, aber hier geht es um Umgangsformen. und ich finde das geschilderte verhalten schon ziemlich daneben, es waere mir peinlich.

  8. #18
    Avatar von GuteLaune
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    AW: Fotografieren auf dem Kunsthandwerkermarkt

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Könnte natürlich sein.
    Nein. Ich hab ja geschrieben, dass sie selbst oft mal auf Kunsthandwerkermärkten verkauft.

  9. #19
    Avatar von Mr_McTailor
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    AW: Fotografieren auf dem Kunsthandwerkermarkt

    Anständig ist es nicht.

    Urheberschaft und Urheberrecht werde ja diskutiert. Nicht nur in China gibt es Plagiatoren.

    Auf den meisten Messen gibt es aus gutem Grund ein generelles Fotografierverbot. Auf Modemessen ganz besonders. Vermutlich könnte der Veranstalter eines Handwerksmarktes eine solche Regelung auch festlegen. Käme aber vielleicht etwas komisch.

    Wer etwas besonderes zu bieten hat, könnte sich durchaus sein Design schützen lassen. Je nach Menge kostet das sieben Euro pro Design.

    Es gibt aber auch eine positive Seite. Nur wenn einer vom anderen nach Kräften abkupfert bleiben die Dinge in Bewegung. Etwas weiter entwickeln, den Vorsprung behalten, neue Ideen beim Design und der Herstellung, nur so werden die Sachen ständig erneuert und ständig besser. Wenn jeder nur eine Entwurf machen brauchte und niemand etwas ähnliches machen könnte, dann brauchte sich ja keiner mehr was Neues auszudenken.
    "Sollten Ihnen meine Aussagen zu klar gewesen sein, müssen Sie mich missverstanden haben" (Alan Greenspan)
    Wie ist man eigentlich ins Internet gekommen als es noch keine Computer gab?
    Kaum macht man's richtig, schon funktioniert's
    .. ist das jetzt dieses Internetz von dem alle reden?

  10. #20

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    AW: Fotografieren auf dem Kunsthandwerkermarkt

    ich glaube, man sollte hier begrifflich zwischen handarbeit und kunsthandwerk unterschieden.


    zur illustration ein beispiel. ich durfte vor langer zeit auf einem echten kunstmarkt verkäufer spielen. zwischen neu interpretierten, mittelalterlich anmutenden seidenmützen, miniaturmalerei auf hinterglas als schmuck, glasschmuck, silberschmuck, lederschmuck, holzskulpturen und kerzenkunst.

    am besten ging der lederschmuck.
    die tschechischstämmigen künstler sahen mich immer wieder ihre sachen bewundern gehen.
    daraufhin boten sie mir an, die technik von ihnen lernen zu dürfen. einfach so. ohne zu zahlen.
    nach einem tag schmirgeln und formen kaufte ich mehrere ihrer fertigen stücke. ich wusste nun noch mehr, was ihre arbeit wert war, und was für ein mist dagegen das war, was ich selbst mit verkaufen hatte dürfen.

    ein künstlerischer handwerker wird seine arbeit nicht so schnell in gleicher qualität kopiert sehen.
    nachmachen wollen viele, allein vom wollen zum können ist es weit.
    lg
    legrain

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