Malina, von Totschweigen war nicht die Rede, ich würde genau wie du abwarten, ob der Vater was sagt oder nicht.
Mein Posting bezog sich hauptsächlich auf Themirs "natürlich", als wäre es das selbstverständlichste auf der Welt, auf einer Party zu einem mir weitgehend unbekannten Mann zuzugehen, ihn ungefragt auf den Tod seiner Tochter anzusprechen und somit zu riskieren, alte Wunden aufzureissen. Du schreibst, ein Risiko geht man mit einer Beileidsbekundung immer ein, aber in diesem Falle ist das Risiko komplett vermeidbar. Reagieren statt agieren.
Und das mit dem Brief. Ich meine, die beiden waren vor über 15 Jahren mal in einer Klasse, zu keinem Zeitpunkt richtig befreundet und seitdem kein Kontakt mehr! So viel 'Ungesagtes' kann da wohl nicht im Raum stehen. Bei einer echten Freundschaft wäre das nochmal eine ganz andere Sache.
Selbstverständlich handelt jeder so, wie er/sie es für richtig hält - solange ich im Auge behalte, dass ich mit meinen Gefühlen nicht die Zentralfigur bin. Amazone41 schrieb was von "sich selbst nicht so wichtig nehmen", das finde ich ganz passend in diesem Zusammenhang.
Denn mich beschleicht das dumpfe Gefühl, dass eine aktive Beileidsbekundung im konkreten Falle eher dazu dienen soll, Lunetes schlechtes Gewissen zu erleichtern, da sie es damals versäumt hat, zu kondolieren [nicht böse gemeint, Lunete :-)]











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