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  1. #1
    Avatar von Avocado_Diaboli
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    Diät-Formen mischen?

    Eins vorweg: Ja, ich sage Diät. Isteinfach kürzer und es wissen sowieso alle, was gemeint ist.

    Es gibt ja heutzutage so einiges an Diätkonzepten, mit denen ich mich anfreunden könnte: Ich könnte mir 5:2 vorstellen, schlicht Kalorien zählen, Schlank im Schlaf... Ich bin allerdings etwas diätmüde und befürchte, dass ich das nicht mehr so einseitig durchhalte.

    Haltet Ihr es für möglich bzw. sinnvoll, je nach Aufbau der Woche (Einladungen, Beruf, Einkäufe etc.) wöchentlich zu wechseln? Mal eine Woche 5:2 machen, eine andere Schlank im Schlaf, dann wieder nur Kalorien zählen? Was da allerdings nicht reinpasst und wozu ich auch keine Lust habe, ist dauerhaft und ganztägig Low Carb. Ich will auch nicht mehr komplett auf Zucker verzichten.

    Ich kann mir vorstellen, dass man durch die wöchentliche Abwechslung besser durchhält als wenn man monatelang (bei meinem Gewicht eher jahrelang) stumpf einer Linie folgt. Auch dem Körper bringt es mehr Abwechslung und er gewöhnt sich nicht an eine Ernährungsweise (beim Sport soll man ja auch immer mal wieder die Sportart wechseln, damit der Organismus auf Touren bleibt). Es gibt Tage, da könnte ich problemlos fasten, an anderen wache ich schon mit Hunger auf. Mal könnte ich super nur mit Gemüse und Suppe leben, dann wieder brauche ich Sattmacher. Warum sich nicht wöchentlich oder ggf. auch mal täglich auf ein anderes Ernährungskonzept einlassen? Solange es sich nicht um eines handelt, das langfristig den Organismus umstellen soll, und man auf die Gesamtkalorien schaut...

    Bedenken? Vorbehalte? Dinge, die ich nicht bedacht habe?
    "Rute raus, der Spaß beginnt!"
    (NDR, samstags 17.35h)

  2. #2
    gurkensalat2
    gelöscht

    AW: Diät-Formen mischen?

    Hallo, dann würde ich - analog dem Buch "Fettlogik" - einfach kcal. zählen. Damit kannst Du auf auf alles, auch Unvorhergesehenes, absolut flexibel reagieren, also nach einem üppigen Essen einen Fastentag einlegen usw.

  3. #3

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    AW: Diät-Formen mischen?

    Mir wäre das zu mühsam und ich habe die für mich passende Form abzunehmen, wenn es mal wieder nötig ist mit 5:2 auch schon gefunden.

    Doch davon abgesehen - warum nicht? Wichtig ist doch nur, dass du weniger isst als du brauchst und die Kalorienbilanz am Ende des Tages bzw. der Woche stimmt.

  4. #4
    Avatar von Avocado_Diaboli
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    AW: Diät-Formen mischen?

    @Gurkensalat: Ich habe bei einem Sportmediziner meinen Grundumsatz feststellen lassen: 1.600 kcal tgl. Darunter sollte man nicht gehen, da der Körper dann auf Sparflamme kocht. Dementsprechend rechne ich, wenn ich keinen Sport mache, 100 Kalorien drauf, das esse ich dann täglich.

    Schwierig wird das aber bei Essen, das ich nicht bemessen und dementsprechend nicht einrechnen kann (Buffet, Einladungen). Das führt dann dazu, dass ich durch den Tüdel komme und es mit der Rechnerei ganz lasse. Insofern wäre 5:2 z.B. für mich manchmal einfacher.
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  5. #5
    Avatar von Immernagellack
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    AW: Diät-Formen mischen?

    Wieviel hast du als Ziel? Also Abnahme?
    ...jahrelang hier als Eisi unterwegens...

  6. #6

    Registriert seit
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    AW: Diät-Formen mischen?

    Unabhängig vom Konzept ist der Gewichtsverlust immer das Resultat eines Energiedefizits.

    Konzepte mischen klingt für mich anstrengend. Ich habe auch noch andere Interessen.

  7. #7
    Avatar von Avocado_Diaboli
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    AW: Diät-Formen mischen?

    Zitat Zitat von Immernagellack Beitrag anzeigen
    Wieviel hast du als Ziel? Also Abnahme?
    Oha, da kommt einiges auf mich zu. Ich wiege derzeit bombastische 110 kg bei 166 cm (39 Jahre). Da MUSS was runter. Ist also ein Langzeit-Projekt; dementsprechend suche ich was, was ich auch durchhalten kann. Um Tempo geht´s mir nicht. Schön wären 70kg als Endziel.

    Bin grundsätzlich diäterfahren, habe aber einfach keine Lust mehr auf den alten "1.200 Kalorien plus Hechel-Sport minus Zucker"-Triathlon. Das habe ich die letzten Monate ein paarmal versucht, habe aber den Einstieg nicht gefunden. Ich glaube, mittlerweile fehlt mir einfach der Ehrgeiz, mich zu quälen.

    Zitat Zitat von suikerspin Beitrag anzeigen
    Konzepte mischen klingt für mich anstrengend. Ich habe auch noch andere Interessen.
    Mich strengt mittlerweile ein einseitiges Konzept an, da ich es lange durchhalten und es auch zu meinem Alltag passen muss. Gelegentlich kann ich es mir vorstellen, abends nur Eiweiss zu essen oder einen Tag zu fasten - aber nicht andauernd. Dazu ist mein Alltag einfach zu bunt und spontan/unvorhersehbar.
    "Rute raus, der Spaß beginnt!"
    (NDR, samstags 17.35h)
    Geändert von Avocado_Diaboli (17.07.2017 um 14:02 Uhr)

  8. #8
    gurkensalat2
    gelöscht

    AW: Diät-Formen mischen?

    Diese Sparflamme gibt es so nicht... ich kann echt nur empfehlen, das Buch "Fettlogik überwinden" zu lesen und/oder in einer der FB-Gruppen zu diesem Thema zu stöbern. Die Autorin hat all diese Mythen über Bord geworfen, über längere Zeit von 500 kcal. gelebt, ist nicht krank, sondern schlank geworden und hält ihr Gewicht seit Jahren. Such bei Interesse einfach mal nach Fettlogik oder "Erzählmirnix".

  9. #9
    Avatar von Immernagellack
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    AW: Diät-Formen mischen?

    Ok, Diaboli, jetzt hab ich eine Vorstellung davon, was du anvisierst.
    ...jahrelang hier als Eisi unterwegens...

  10. #10

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    AW: Diät-Formen mischen?

    Ich stelle es mir auch eher schwierig vor, verschiedene Konzepte zu mischen.

    Ich hab in den letzten Jahren viel getüftelt. Ein paar Wochen hab ich Trennkost gemacht. Was mir gefallen hat, waren die tollen Rezepte und dass es alltags recht simpel durchzusetzen ist. Auch habe ich mich insgesamt fitter gefühlt, weil ich nicht so viel Industriemüll gefuttert habe. Aber an den Wochenenden, wenn wir öfter mal zu Besuch oder auf Feiern sind, fiel es mir schwer, mich an die Regeln zu halten. Also habe ich es irgendwann gelassen.

    Mit Kalorien zählen hab ich mich auch nie so richtig angefreundet. Obwohl es ganz brauchbare Seiten im Netz gibt (z.B. fddb) und es an sich nicht schwierig ist.

    Letztendlich bin ich bei WW gelandet und fühle mich-nach zwischenzeitlicher Schwierigkeiten mit der Alltagstauglichkeit- ganz gut. Ich hab es halt ein bisschen für mich angepasst, d.h. ich zähle nur in der Woche Punkte, am Wochenende mache ich bewusst Pause, weil ich sonst nach 3-4 Wochen wieder total genervt bin. So funktioniert es ganz gut, da ich an Arbeitstagen besser planen kann.
    Besonders gut gefallen mir die wirklich tollen Rezepte, die einfache Handhabung der App und vor allem die Community in der App.

    Letztendlich muss aber jeder für sich rausfinden, was ihm am ehesten liegt. Leider hab ich nicht das Gen meiner Mutter geerbt, die einfach nur mal ne Woche ne halbe Scheibe Brot abends weniger isst und sich den Keks zum Nachmittagskaffe verkneift und dann....schwupps...3 kg weniger hat.
    ~Wer nicht vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke~


    ~Die reinste Form von Wahnsinn ist es, alles beim Alten zu lassen und trotzdem zu hoffen, dass sich etwas ändert ~

    ~Wenn du etwas willst, was du noch nie hattest, musst du etwas tun, was du noch nie getan hast~

    ~Alle sagten, das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht ~


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