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  1. #1

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    Generalverdacht bei mitgebrachten Artikeln beim Einkaufen

    Ihr Lieben,

    gestern hatte ich in der Nachbarstadt einiges zu erledigen, und als ich wieder in meinem Wohnort ankam, bin ich kurz in den DM gegenüber dem Bahnhof reingehüpft um paar Kleinigkeiten zu kaufen. Dabei hatte ich meinen großen Sicherheits-Rucksack dabei. Seit DM das letztes Jahr ins Programm genommen hat, habe ich an den am meisten genutzen Taschen / Rucksäcken diese Handdesinfektionsgels hängen.

    Im DM an der Kasse war ich genervt, weil ich mehrere kleine Sachen gekauft hatte, und nicht möchte, dass die Kassiererin diese nach dem Scannen mit Schwung in diese "Auffangteile" hinter der Kasse wirft (auf diese Art und Weise hab ich in der Vergangenheit schon mal was liegen lassen, wenn Kleinteil zB unter diese "Puffer" gerutscht war), sondern so Kleinzeug möchte ich nach dem Scannen direkt in den Beutel packen. Gestern hatte ich die Kassiererin explizit darum gebeten, sie mir nach dem Scannen zu geben, was sie ignoriert hat.

    Daraufhin hab vor dem Bezahlen erstmal die Sachen eingesammelt, dann den Rucksack vom Rücken genommen und bischen neben der Kasse aufgelegt, um die EC-Karte rauszuholen. Dabei sah die Kassiererin das oben am Griff angebrachte Handgel (eine Sorte, die es seit diesem Jahr gar nicht mehr gibt) und fragte, ob ich das mitgebracht hatte (ich hatte den Eindruck, dass das eine Retourkutsche war, weil ich erst die Kleinteile eingepackt und erst dann die EC-Karte herausgeholt habe). Ich "ja, ist ja auch schon benutzt... " darauf meinte sie, in solchen Fällen sollte man das nach Betreten der Marktes an der Kasse melden oder den Einkaufszettel mitführen, worauf ich darauf hinwies, dass diese Sorte eh nicht mehr im Handel wäre.

    Irgendwie hab ich mich im Nachhinein doch ziemlich über das Verhalten der Kassiererin geärgert und finde das Verhalten der Kassiererin doof (auch wenn ich weiß, dass es juristisch ok war) - da bietet DM diese Teile an, die sich der Kunde an die Tasche hängen soll. Und wenn man die Sachen dann kauft, und genau entsprechend verwendet, wird man unter Generalverdacht gestellt? Bis gestern dachte ich da ehrlich gesagt gar nicht darüber nach - ich kann doch nicht jedes Mal das Teil von meinem Rucksack oder der Tasche abnehmen, wenn ich in den DM gehe, und bei betreten an der Kasse melden bzw Kassenzettel mitführen halte ich für nicht praktikabel, wer denkt schon daran, bei Sachen, die so Mini-Beträge gekostet haben, den Kassenzettel aufzubewahren ...

    ... wie denkt ihr darüber bzw geht damit um?

    interessierte Grüße
    Tamara

  2. #2
    Avatar von Sentenza_
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    AW: Generalverdacht bei mitgebrachten Artikeln beim Einkaufen

    ich gehe ja leider am rollator, kann deswegen keinen einkaufswagen schieben und packe meine einkäufe immer in stoffbeutel rechts und links an den griffen.

    wenn ich vorher in einem anderen laden war, dann bewahre ich die quittungen auf und weise die person an der information darauf hin. ärger hatte ich damit noch nicht.

    ich würde mir nichts davon annehmen, kein mensch kann erwarten, dass du die bons bis ins nächste jahrhundert aufbewahrst. die beweggründe der kassiererin kann ich natürlich nicht kennen. pflichtbewusstsein, retourkutsche, keine ahnung. abhaken unter blablubb.
    Never argue with idiots. They drop you down to their level and beat you with experience.

    Sentenza®.20.09.2001

    Nicht jede reife Frau hat den Wunsch, als Schulschiff unterwegs zu sein.

  3. #3

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    AW: Generalverdacht bei mitgebrachten Artikeln beim Einkaufen

    Man muß auch die Verkäufer verstehen. ladendiebstahl kommt leider nicht so selten vor und die haben die Aufgabe möglichst viiel zu verhindern.
    Auf jeden fall würde ich mich nicht darüber aufregen. Auch Verkäufer haben es nicht leicht und dürfen bei mir mal nicht gut drauf sein.
    - == Manches beginnt groß, manches klein, und manchmal ist das Kleinste das Größte == -

  4. #4
    Avatar von Sentenza_
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    AW: Generalverdacht bei mitgebrachten Artikeln beim Einkaufen

    ich kann beide bzw. alle verstehen, kann mich da gar nicht so recht positionieren. einkaufen ist kein wellness-urlaub, und verkäuferinnen, kassiererinnen sind menschen. die sitzen da nicht zur zierde oder zu meiner unterhaltung, zu meinem wohlergehen, sondern sie machen ihre arbeit.

    ich arbeite nicht an der kasse, hab nie an einer kasse gearbeitet, aber ich bin publikumsverkehr einfachst gestrickter sorte gewöhnt. ich meine nicht, dass du einfachst gestrickt bist. ich sag es nur sicherheitshalber dazu.

    nicht ärgern, nicht ärgern lassen.
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    Sentenza®.20.09.2001

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  5. #5
    VIP Avatar von xanidae
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    AW: Generalverdacht bei mitgebrachten Artikeln beim Einkaufen

    Es ist die Aufgabe der Verkäuferin dich darauf anzusprechen. Tut sie es nicht und du wärst eine Testkäuferin oder würde vom Vorgesetzten beobachtet, dann wäre das eine Abmahnung wert.
    Dies als Retourkutsche zu interpretieren finde ich der Verkäuferin gegenüber unverschämt. Sie macht ihren Job.
    In unserem kleinen Einkaufsmarkt ist es üblich, dass man mitgebrachte Taschen mit Einkäufen bei der Kasse abstellt. Kürzlich war ich in einem Geschäft, das das Mitbringen von Rucksäcken und großen Taschen untersagte, bzw. man durfte sie nicht mit in den Einkaufsbereich nehmen. Dafür gab es Schließfächer um die Taschen dort zu lagern und später die Einkäufe einzufüllen. Ladendiebstahl ist wohl so ruinierend, dass es lohnend war ein Schließfachregal aufzustellen.
    Dass man Einkäufe in eigene Taschen füllt, kann als Diebstahl gewertet werden, der Supermarkt wäre da im Recht.

    Grundsätzlich kann man jedoch mit freundlichen Worten einiges ermöglichen: so darf eine Kundin in unserem Einkaufsmarkt ihren Korb am E-Rollstuhl füllen und es wird von ihr nicht erwartet, dass sie die Sachen aufs Band legt, das macht die Kassiererin.


    "Did you ever have any fun that didn't
    involve some sort of sin?"

    Adam Duritz

  6. #6
    Avatar von Tomsten
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    AW: Generalverdacht bei mitgebrachten Artikeln beim Einkaufen

    Zitat Zitat von Tamara_ Beitrag anzeigen
    Daraufhin hab vor dem Bezahlen erstmal die Sachen eingesammelt, dann den Rucksack vom Rücken genommen und bischen neben der Kasse aufgelegt, um die EC-Karte rauszuholen.
    Ist doch ganz einfach:
    Du hast a la Nervensäge versucht, die Kassiererin nach Deinem Gusto zu erziehen ... sie hat es Dir nach dem Motto: wie du mir, so ich dir ... zurückgezahlt.

    Ich bin mir nicht sicher, welche von Euch beiden ich für die grössere Nervensäge halte

    +++
    ROAD SMELL AFTER THE RAIN +++

    __________________




  7. #7
    Avatar von Sentenza_
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    AW: Generalverdacht bei mitgebrachten Artikeln beim Einkaufen

    meine güte, seid ihr wieder heftig!
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    Sentenza®.20.09.2001

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  8. #8

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    AW: Generalverdacht bei mitgebrachten Artikeln beim Einkaufen

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen

    Dass man Einkäufe in eigene Taschen füllt, kann als Diebstahl gewertet werden, der Supermarkt wäre da im Recht.
    Das wusste ich auch nicht. Bisher ging ich immer davon aus, dass es erst dann Diebstahl ist, wenn man den Laden mit den den Einkäufen verlässt. Ohne zu bezahlen natürlich.

  9. #9
    Avatar von Spatz22
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    AW: Generalverdacht bei mitgebrachten Artikeln beim Einkaufen

    Liebe Tamara, das ist genau so eine Episode, über die ich mich, ob berechtigt oder nicht, ebenfalls stundenlang aufregen kann.
    Und wenn mir hundert Leute sagen, die macht nur ihren Job, würde ich es trotzdem als Retourkutsche dafür auffassen, dass ich sie gebeten habe, mir die Sachen zu geben statt zu werfen.
    Und wenn du mich fragst: ich denke, genauso war's auch.
    Hör auf Dein Bauchgefühl.
    Du warst vor Ort, wir nicht.
    ...von Zeit zu Zeit denke ich über's Dickwerden nach...... wieviel Badewasser könnte ich jährlich sparen....!

  10. #10
    Avatar von Sentenza_
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    AW: Generalverdacht bei mitgebrachten Artikeln beim Einkaufen

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    rundsätzlich kann man jedoch mit freundlichen Worten einiges ermöglichen: so darf eine Kundin in unserem Einkaufsmarkt ihren Korb am E-Rollstuhl füllen und es wird von ihr nicht erwartet, dass sie die Sachen aufs Band legt, das macht die Kassiererin.
    ja, die grüßen mich namentlich, informationsdamen (der sage ich gern und ich meine das auch so, was sie für einen unglaublichen lidstrich hat) und kassiererinnen, die sind mir immer sehr behilflich.
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    Sentenza®.20.09.2001

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