Eigentlich war mir das Thema zunächst nur einen Beitrag bei "Die kleinen Fassungslosigkeiten des Alltags" wert. Aber nachdem ich nun ein wenig recheriert habe, wurde eine große Fassunglosigkeit draus.
Mein Fahrrad steht vor meiner Wohnung. So wie etliche Fahrräder und andere Fahrzeuge der Menschen, die hier wohnen.
Ein privater Unterstand wäre mir lieber, aber den gibt es nicht.
Nun fand ich vor einigen Wochen zum erstenmal zusammengeknülltes Papier und eine Coladose im Korb vor. Ärgerlich.
Aber da ich selbst noch einen Kassenbon darin liegenhatte, entsorgete ich alles und hakte das unter "Gibt halt Idioten" und "Müll zieht Müll an" ab.
Vor einigen Tagen entdeckte ich nun erneut Müll. Erneut Knüllpapier und eine leere Zigarettenpackung.
Ich bin nun doch ziemlich sauer, und überlege, was ich dagegen tun kann.
Wer Ideen hat, ich wäre dankbar.
Das war der eine Teil der Fassungslosigkeit.
Nun habe ich, wie gesagt, erstmal das Netz durchstöbert und nach ähnlichen Fällen gesucht.
Dabei stieß ich unter anderem auf Forenbeiträge, in denen gefragt wurde "Ist es ok, Müll in Fahrradkörben zu entsorgen, wenn kein Mülleimer in der Nähe ist?"
Dies war auch allen Ernstes das Thema einer Umfrage auf der Internetplattform einer anderen Frauenzeitschrift (Umfrageergebnis: 10% sagen, das sei in Ordnung).
Und dann gibt es sogar eine facebookgruppe "Fahrradkorb = Mülleimer"
Also:
Was ist das denn?!
Was kommt als nächstes? Müll in offene Autofenster werfen, weil kein Eimer da ist? Hundekacke über den Zaun in private Gärten werfen, damit man die Haufen seines Hundes nicht vor der eigenen Tür hat?
In welchem Universum ist es ok, im besten Fall anderen Leuten die Entsorgung eigener Hinterlassenschaften aufzuzwingen und im schlimmsten Fall - je nach Art des Mülls - deren Eigentum sogar zu beschmutzen?
- ohne weitere Worte -














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. Und eine Tüte fühlt sich nicht wohl alleine, sie braucht Gesellschaft... sehe hier immer ein Fahrrad in der Nachbarschaft mit bestimmt fünf Tüten drin regelmäßig
