Bad Sooden-Allendorf führt die Pferdesteuer ein. Nicht etwa, um die Bürger zu befriedigen, die gegen Pferdelärm und/oder -dreck wettern, sondern um andere Kosten und Schulden zu decken.
Was kommt als nächstes? Ich fände eine jährliche Steuer auf Tennisschläger, oder besser noch: auf Fußbälle nicht verkehrt. Davon gibt es doch in Deutschland jede Menge! (Achtung, Ironie)
Eine Pferdesteuer von (momentan noch) 200 Euro (dabei wird es bestimmt nicht bleiben) auf einen ohnehin schon teueren Sport (der schon lange nicht mehr nur von einer reichen Elite ausgeübt wird).
Was bedeutet das für die Reitschulen?
Was für die Kinder, und vor allem für deren zahlende Eltern?
Was bedeutet das für den Reitsport ganz allgemein in Deutschland?
Was bedeutet das zb für Therapieangebote?
Was für den Stand der Berufsreiter, Trainer, Züchter, Hufschmiede, ...?
Reiten ist nicht nur ein Sport; es geht um emotionale Bande, Vertrauen in sich und zum Tier; Reiten ist eine Leidenschaft, eine ganz besondre Freizeitbeschäftigung (aber auch ein ganz besonderer Beruf), nicht mit einem Sportgegenstand, sondern mit einem Lebewesen, einem Partner. (Vielleicht sollten künftig ja auch Tanzpartner besteuert werden?)
In einer Pferdesteuer sehe ich persönlich den Anfang vom Ende. Momentan werden entweder (besonders im sozialen Bereich) Gelder gekürzt, oder abstruse Einnahmemöglichkeiten geschaffen. Dies ist nur ein Beispiel.
Ich bin gespannt auf weitere Meinungen!![]()











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