Meine Nachbarn in einem Standard-Mietshaus produzieren in ihrer Küche etwa ein Mal pro Woche etwas, das durchdringend nach vergammelte Scheibletten-in-Plastikfolie avec Tupperdose bei 280° stinkt.
Natürlich saust der Gestank sofort in meine frisch gewaschene Wäsche, in mein Schlafzimmer, überall. Es ist auch superpenetrant und kaum zu verscheuchen (auch hier bin ich für Tipps dankbar).
Was tun? Dem Nachbarn einen Kochkurs anbieten?
Ihn bitten, nur zu bestimmten Zeiten seinen infernalischen Harzer Käse-Auflauf zu machen?
Ihn bitten, voher eine Fußballtröte zu tröten, damit ich rechtzeitig die Wäsche reinholen kann und Fenster und Türen vakkuumdicht abschließen kann?
Am meisten bringt mich allerdings aus der Fassung, dass man etwas, das so furchtbar stinkt, dass es mir zwei Stockwerke drüber in den Nebenhöhlen verkokelt, tatsächlich essen kann. Oder will. Beides. Igitt.











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