Meine Kinder haben schon abgegriffen...
... einen Discman für glaub ich 7 Einser in einem Zeugnis, er tat viele Jahre gute Dienste.
... ein Handy für glaub ich 7 Einser in einem Zeugnis (Vertragsbindung an diesen Anbieter für 2 Jahre)
... viele Buchgutscheine über 5 € zuzüglich jeweils zwei Tafeln Schoki für eine Eins in Deutsch (gibts auch, wenn man sich um eine Note in Deutsch verbessert hat)
... einige Tagesfahrten in den Europapark für eine Eins in Erdkunde (nur Fahrt für das Kind, die Begleitperson zahlt ihre Fahrt selbst, beide zahlen natürlich den Eintritt)
... eine Geschenktüte mit Füller, Zirkel etc. für eine Deutsch-Eins
... dieses Jahr nur je einen Gutschein über 5 Euro für Kleinkram (keine Bücher) im Buchladen - wegen der Buchpreisbindung
... die Eisdielen-Geschichte (eine Kugel für jede Eins) und die 50 ct / Eins im Elektroladen sind für uns dieses Jahr zu weit weg.
Sie peilen inzwischen gezielt die Lage und kommen am Zeugnistag etwas später nach Hause. Der winkende Europapark sorgte sogar mal für besondere Anstrengung während des Schuljahres. Aber da müssen die Eltern ja noch gehörig drauflegen, und das können Eltern ja für ihr Kind als Anerkennung auch ohne Busgutschein so entscheiden.
Die "Diskriminierung" liegt bestenfalls darin, dass es an manchen Schulen Fächerverbünde gibt, und die Kinder deshalb gar nicht so viele Noten haben wie am Gymnasium.
Das sind Werbeaktionen: Schenkt ein Buchladen allen Deutsch-Einser-Kindern einen 5-€-Gutschein, kaufen die dort ihre Ferienlektüre. Diese Kinder werden eher viel lesen, diese Eltern eher großzügig Bücher spendieren...
Angefangen hat es mit den Elektroläden, die gestaffelte Geschenke je nach Anzahl der Einser angeboten haben. Begründung war: Über die Jugend von heute würde so schlecht gesprochen. Sie wollten beweisen, dass es jede Menge ausgezeichnete Schüler gibt. Ich meine zu beobachten, dass es jedes Jahr weniger wird.











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Also musste ich mich weiter heftigst anstrengen, um eine Ehrenrunde zu vermeiden.

