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  1. #8561
    Avatar von ilazumgeier
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    AW: Die kleinen Fassungslosigkeiten des Alltags - weiter geht's!

    Zitat Zitat von Nubia Beitrag anzeigen
    Also erstens: "Die Leute" denken, was sie wollen. Das tun sie immer, und du weißt gar nicht, was sie denken. Womöglich denkt auch jemand: Endlich mal ne verheiratete Frau, die auch allein losgeht. Cool!
    stimmt. und in den allermeisten Fällen denken sie gar nicht(s)!


    sie KÖNNTEN natürlich denken: die arme junge Frau! sicher ist
    sie gestern Witwe geworden und kommt nur hier her, weil ihr Mann das so mochte; selber sieht sie so aus, als würde sie sie lieber am Ballermann.
    oder: Ah! sicher eine, deren Typ da vorne im Chor mitsingt!
    oder: warum kommt die allein? sowas macht man doch nicht!
    oder: warum muss die nicht die Kinder hüten?
    oder:
    We got rid of the kids, the cat was allergic
    Geändert von ilazumgeier (27.11.2012 um 00:44 Uhr)

  2. #8562
    Avatar von Nubia
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    AW: Die kleinen Fassungslosigkeiten des Alltags - weiter geht's!

    Oder: Was trägt sie da für einen Schal? Der passt doch gar nicht zum Mantel.
    Oder: Der Schal ist ja toll! Color-blocking!
    Oder: Irgendwie kommt sie mir bekannt vor... hm...
    Oder: Ach, Mist, jetzt sitzt jemand auf dem Platz, den ich eigentlich wollte.
    ...
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  3. #8563
    umpapah
    gelöscht

    AW: Die kleinen Fassungslosigkeiten des Alltags - weiter geht's!

    Zitat Zitat von wrong_life Beitrag anzeigen
    Ihr habt ja recht, würde ich ihn mitschleifen würde er entweder beleidigt tun oder die ganze Zeit pöbeln. Da ich ihn eh nicht überreden kann, ist das eh schnuppe.
    Trotzdem will ich halt nicht allein zur Messe. Ich will einfach nicht öffentlich kundtun dass es bei uns nicht rundläuft. oder das die Leute das zumindest denken. das geht keinen etwas an.

    Diese Jahr wird der ganze Jahreswechsel ganz nach seinem Geschmack. Wir bekommen keinen Besuch, wir gehen nirgendwo hin, er muss nicht mehr mit zu meinen Eltern und meiner Oma, die sind ja jetzt tot. Er muss sich nicht mit jemanden unterhalten den er nicht leiden kann. Zu seinen Eltern will er auch nicht, sein Vater und zwei seiner Brüder sind Alkoholiker, wenn man Pech hat, sind die Heiligabend schon zu Mittag betrunken. Ich mache kein Gedöns, ich dekoriere keine Fenster, die Pyramide und der Schwibbogen sind verschenkt, an den Baum kommen eine Lichterkette und 12 Baumkugeln, mehr habe ich nicht mehr.

    Und anschliessend wird er mir vorhalten, dass es langweilig war und dass die Kinder nichts von ihm wissen wollen.

    das juckt mich nicht mehr.
    Depression ausgeschlossen?

  4. #8564
    Avatar von ilazumgeier
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    AW: Die kleinen Fassungslosigkeiten des Alltags - weiter geht's!

    Zitat Zitat von umpapah Beitrag anzeigen
    Depression ausgeschlossen?
    mehr als eine Überlegung wert. wäre verständlich.

    Aber nochmal: Kannst du ihn nicht fragen, wie (ganz genau und konkret) er die jeweiligen Feiertage haben möchte. wirklich genauso wie Alltag? Zum Essen also Gemüsesuppe mit Brot, am nächsten Tag Bratkartoffeln, dann Rüben. Für IHN.

    Ja, es ist schwierig, etwas für Dich zu finden, wenn diesen Konflikt möglichst niemand mitkriegen sollte; bei allen Problemen habe ich es immer als hilfreich empfunden, wenn ich diese Schamschwelle überschreiten konnte und offensiv damit umgegangen bin. Es bedeutet ja durchaus nicht, dass ihr keine erfolgreiche Ehe führt, wenn er für den Gottesdienst "zu müde" ist (leichteste Version). Wenn du eine Frau oder einen Mann aus deinem Umfeld dort alleine sehen würdest: was würdest du empfinden? Vielleicht: dieder hat sich wohl den Magen verrenkt

    Mehr Alleine-Programm für Dich ist derzeit wohl nicht umzusetzen - oder? vlt gibt es hier noch Vorschläge. Ein "ehrenamtlicher" Einsatz (Altenheim/Obdachlose/Bahnhofsmission) nur für zwei Stunden würde deine Abwesenheit gut erklären, daran ließe sich was anhängen. Verdammt, du bist mit Sicherheit nicht die Einzige, die ein Feier-Problem hat, irgendwer hier wird doch ein paar Initiativen kennen...
    We got rid of the kids, the cat was allergic

  5. #8565
    Avatar von Nubia
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    AW: Die kleinen Fassungslosigkeiten des Alltags - weiter geht's!

    Emm... Ich finde immer, ab einem bestimmten Punkt wird die Einmischung dann zu stark oder werden die Vorschläge zu unrealistisch... schließlich können wir ob der dürren Worte hier gar nicht wissen, wie wrong_life lebt und was sie für ein Mensch ist.

    wrong_life, letztlich musst du selbst am besten wissen, was für dich gut ist.

    Ich wünsch dir jedenfalls eine schöne Zeit und empfehle noch mal: Bleib bei dir und tu DIR etwas Gutes.
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  6. #8566
    Moderation Avatar von ganda55
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    AW: Die kleinen Fassungslosigkeiten des Alltags - weiter geht's!

    Mein Mann ist noch nie mit zur Christmette gegangen.

    Heute was Seltsames bei der Bank, wo ich mittags war, um Kto-Auszüge zu holen. Der Schalterbereich hatte schon Pause, die Glastüren waren verschlossen. - Ein Mann vor mir nahm seine Auszüge, drehte sich zu den Türen um, sagte ihnen laut "auf Wiedersehen" und entschwand. Und ich hatte mich immer für einen höflichen Menschen gehalten...
    Wenn einem die Worte ausgehen, warum wirft man sich dann nicht einfach in Schale und geht mit? Piet Klocke

    Moderation in den Unterforen "Energie" und "Gesellschaftliche Initiativen", sonst Userin.^^

  7. #8567
    Avatar von Telpa
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    AW: Die kleinen Fassungslosigkeiten des Alltags - weiter geht's!

    Die hiesige Zeitung meldet, dass immer häufiger Fußgänger, Radfahrer und auch Autofahrer die Rotlichtanlagen und (Halb-)Schranken an Bahnübergängen missachten. Vor kurzem wurde ein Bahnübergang vier Stunden lang beobachtet.40 Personen ignorierten Rotlicht und Schranken. Wie kann man so mit seinem Leben spielen? Ich verstehe es nicht.
    Laufe so, dass du am Ziel nicht am Ende bist.

  8. #8568
    Avatar von Lakritze
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    AW: Die kleinen Fassungslosigkeiten des Alltags - weiter geht's!

    Möglicherweise ist das so ein Bahnschranken wie der, den ich in meiner Nähe habe:
    er geht zu. Provoziert dabei einen Riesenstau, weil er sich zwar in einer Seitengasse befindet, aber ab mehr als zwei wartenden Autos auf eine der dichtestbefahrenen Straßen der Stadt hinausreicht.
    Und er bleibt erst mal ein paar Minuten zu. Dann kommt der erste Zug. Aber der Schranken geht nicht auf, er bleibt noch einmal ein paar Minuten zu, bis der zweite Zug vorbeigezockelt ist. Erst dann geht es wieder weiter.
    Das Ganze erlebe ich regelmäßig gegen 7.30 Uhr früh. Das ist eine Zeit, in der viele im Stress sind und zur Arbeit müssen.

    Ich würde es nicht tun, habe es bei dem Bahnschranken auch noch nicht erlebt, dass sich jemand untendurchgeschwindelt hat. Aber ich wünsche den Verantwortlichen jedesmal die Pest an den Hals (ich weiß die Uhrzeit und versuche, 5 min früher da zu sein. Aber mitunter hat ein anderer Zug Verspätung, dann gerate ich genau in so eine Situation).

    LG
    Lakritze
    Gib mir Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich zu ändern vermag und gib mir die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden. (Reinhold Niebuhr)

  9. #8569
    tilbage
    gelöscht

    AW: Die kleinen Fassungslosigkeiten des Alltags - weiter geht's!

    Also, mit dem Auto würde ich das auch nicht tun (wie sollte man sich da auch an den Schranken vorbeiwinden), als Fußgänger mache ich das aber auch (wenn die Strecke gut einsehbar ist). Die Züge tauchen ja nicht plötzlich aus dem Nichts auf. Und bei unbeschrankten Übergängen geht man ja auch rüber, nachdem man sich versichert hat, dass kein Zug kommt.

  10. #8570
    Avatar von Klecksfisch
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    AW: Die kleinen Fassungslosigkeiten des Alltags - weiter geht's!

    Mein Entschluß steht fest. Ich werde den Arzt wechseln. Heute habe ich mich das letzte Mal mal mit der Sprechstundenhelferin gezofft, jetzt ist Schluß. Ständig muss ich mich für Rezepte rechtfertigen.

    Reflektieren und ehrlich mit sich sein, aus welchen Motivationen heraus man bestimmte Handlungen ausführt.

    Sei wie die stolze Rose: selbstbewusst, glücklich und frei, und nicht wie das Veilchen im Moose, so dämlich, bescheuert und scheu.

    Das Leben verstehen kann man nur rückwärts, aber leben müssen wir es vorwärts.
    (Søren Kierkegaard)

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