Hi Ihr Lieben,
ich denke mir, dieses Thema wird es schon mal hier gegeben haben, aber es ist einfach eine Sache, die mich immer und immer wieder wirklich fassungslos macht
Ich finde es unglaublich, dass es diese 2-Klassen Medizin gibt (eigentlich ja schon 3 Klassen). Das immer offener und selbstverständlicher Privatpatienten bevorzugt werden.
Das es möglich ist, wenn man nur genug verdient, sich aus diesem Sozialsystem zu verabschieden und privat vorzusorgen. Das geht doch bei den anderen Sozialversicherungen, wie z.B. der Rente auch nicht, warum denn hier? So ein System lebt doch davon, dass diejenigen die es können mehr tragen als die Schwächeren.
Es kann doch auch keiner einfach sagen: so, ich verdiene jetzt gut, jetzt möchte ich bitte nicht mehr in die Rentenkasse einzahlen, sondern sorge komplett privat vor.
Ich war vezweifelt auf der Suche nach einem Orthopäden und einem Hautarzt hier (Großstadt), habe ganz viele Inet-Seiten abgesurft- sehr viele Ärzte nahmen sowieso NUR Privatpatienten, bei den anderen die gnädigerweise auch Kassenpatienten behandeln gab es immer eine Sonderinfo für die Privatpatienten zu lesen: diese werden bevorzugt behandelt, können auch ohne Termin jederzeit gern erscheinen, auf einen Termin müssten sie höchstens 2 Tage warten und die Wartezeit wird garantiert nie länger als 20 Min. betragen, da sie vorgezogen werden. GENAU SO stand es dort geschrieben!
Ich kann ja nachvollziehen, dass Ärzte dies tun, weil Privatpatienten einfach mehr Geld einbringen, aber wird es dann nicht Zeit, dass da von Seiten der Politik mal ein Riegel vorgeschoben wird?
Ich frage mich soweiso, wie es zu solch einem System kommen konnte- Lobbyarbeit? Spendengelder?
Was haltet ihr von dem ganzen?
Viele Grüße
Schokolottie![]()















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