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  1. #1

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    Stirnrunzeln Helga Sicks Ausführungen zur Hausfrauen-Ehe

    Nachdem ich gerade die neue"Brigitte"gelesen habe, in der Helga Sicks die Abschaffung des Ehe-Gattensplittings und der Witwenrente fordert, frage ich mich jetzt völlig fassungslos, ob ich die
    einzige bin, die sich ihr Hausfrauenschicksal nicht ausgesucht hat (Ha, hätte ich mal nicht geheiratet).
    Gibt es außer mir (und ein paar Verwandten und Freundinnen) noch jemand, der nahtlos von der Kinderbetreuung (vielleicht auch noch ein behindertes Kind) in die Elternbetreuung wechselt, oder
    diese gar zeitgleich (wie meine Cousine) bewältigt. Und das natürlich auf Kosten der Beitrags-und
    Steuerzahler.

    Ich brauch jetzt erst mal 'nen Kaffee! Uff!

    Gruß! Oachkatzel

  2. #2
    blubb-blubb
    gelöscht

    AW: Helga Sicks Ausführungen zur Hausfrauen-Ehe

    Ich glaube nicht, dass du die einzige bist. Weiterhin glaube ich auch nicht, dass es gewollt ist, dass plötzlich alle Hausfrauen wieder auf den Arbeitsmarkt strömen weil das Ehegattensplitting wegfällt und somit für die Familie weniger Einkommen vorhanden ist. Daher denke ich, dass es ersatzlos gestrichen würde.

  3. #3

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    AW: Helga Sicks Ausführungen zur Hausfrauen-Ehe

    Was mich ärgert, ist dieses Gefühl, sich dauernd rechtfertigen zu müssen. Außerdem glaube ich nicht, daß soo viele Frauen darauf scharf sind, sich von einem Mann finanziell total abhängig zu machen. Diese unbewiesenen Pauschalisierungen nerven! Meist hat es doch ganz handfeste Gründe, wenn die Ehefrau zuhause bleibt. Das fängt ja schon damit an, daß viele Männer immer noch mehr verdienen als ihre Ehefrauen, oder daß Teilzeitarbeit in vielen Firmen immer noch ein Fremdwort ist (Mein Mann ist Redakteur, in seinem Verlag kennen sie das auch noch nicht).

  4. #4

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    AW: Helga Sicks Ausführungen zur Hausfrauen-Ehe

    Zitat Zitat von Oachkatzel Beitrag anzeigen
    Nachdem ich gerade die neue"Brigitte"gelesen habe, in der Helga Sicks die Abschaffung des Ehe-Gattensplittings und der Witwenrente fordert, frage ich mich jetzt völlig fassungslos, ob ich die
    einzige bin, die sich ihr Hausfrauenschicksal nicht ausgesucht hat (Ha, hätte ich mal nicht geheiratet).
    Gibt es außer mir (und ein paar Verwandten und Freundinnen) noch jemand, der nahtlos von der Kinderbetreuung (vielleicht auch noch ein behindertes Kind) in die Elternbetreuung wechselt, oder
    diese gar zeitgleich (wie meine Cousine) bewältigt. Und das natürlich auf Kosten der Beitrags-und
    Steuerzahler.

    Ich brauch jetzt erst mal 'nen Kaffee! Uff!

    Gruß! Oachkatzel
    Hallo Oachkatzel,

    mich macht die Forderung auch fassungslos (was ist mit dem Vertrauensschutz derer, die als Ehepaar gemeinsam damit geplant haben???). Wiewohl ich selbst nicht Hausfrau/Familienfrau bin, finde ich es sehr einseitig, dass Helga Sick zunehmend ALLE Menschen zu ausschließlichen Einzelkämpfern definiert; dient sicher auch nicht der Steigerung der Geburtenrate, gell?

    Ich könnte mir aber vorstellen, dass das Ziel Ihrer ja sehr häufig in diese Richtung gehenden Ausführungen in erster Linie ist (in Anbetracht der Scheidungsraten) Frauen für die Gefahr der finanziellen Abhängigkeit vom Ehepartner zu sensibilieren. Finanzberaterinnen haben halt - zurecht -einen anderen Schwerpunkt als Eheberater

    Grüße von Niadouma

  5. #5

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    AW: Helga Sicks Ausführungen zur Hausfrauen-Ehe

    Hallo Oachkatzel,

    was den Rechtfertigungsdruck betrifft gebe ich Dir Recht. Ich fand die Tendenz der von Dir kritisierten Kolumne, so à la "Wer sich darauf verlässt, gehört bestraft" auch sehr unschön, deshalb auch meine Zustimmung zur Fassungslosigkeit.

    Niadouma

  6. #6
    Uli_F-2009
    gelöscht

    AW: Helga Sicks Ausführungen zur Hausfrauen-Ehe

    Ich finde es gut, daß dieser Unsinn beendet wird, der es steuerlich fördert, von Beruf Gattin zu sein.

  7. #7

    Registriert seit
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    AW: Helga Sicks Ausführungen zur Hausfrauen-Ehe

    Zitat Zitat von Uli_F-2009 Beitrag anzeigen
    Ich finde es gut, daß dieser Unsinn beendet wird, der es steuerlich fördert, von Beruf Gattin zu sein.
    Uli_F, Wir (auch die TE) reden hier aber bisher nicht von kinderlosen Ehepaaren, sondern von Arbeitsteilung innerhalb der Familie, bei der (in dem Fall) die Frau nicht erwerbstätig ist. Was Du ansprichst, ist ein anderes Thema. Niadouma

  8. #8
    Uli_F-2009
    gelöscht

    AW: Helga Sicks Ausführungen zur Hausfrauen-Ehe

    Ich rede von Ehegatten-Splitting und Witwenrente.

  9. #9
    Avatar von inaram
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    AW: Helga Sicks Ausführungen zur Hausfrauen-Ehe

    Ich finde die Abschaffung des Ehegattensplitting auch gut und nicht mehr zeitgemäß.
    Allerdings bin ich gegen eine alternativlose Abschaffung, sondern für ein Modell, das ähnlich dem schweizer funktioniert: nicht die Ehe sollte berücksichtigt werden, sondern die Anzahl der Kinder. So können auch Alleinerziehende und nichtverheiratete Paare davon profitieren.
    "And nothing stays the same
    And nothing ever happens to you that will happen to you again"

  10. #10
    blubb-blubb
    gelöscht

    AW: Helga Sicks Ausführungen zur Hausfrauen-Ehe

    Daher meinte ich ja auch, dass ich nicht glaube, dass das Ehegattensplitting ersatzlos gestrichen würde. Sondern eher umgewandelt wird in ein Familiensplitting.

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