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  1. #1

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    TRennen ja nein?

    Hallo!
    Ich weiß nicht ob mein Beitrag hier richtig ist, ich bitte um NAchsicht.
    Mein Mann und ich sind seit 10 Jahren verheiratet seit knapp 13 zusammen und haben zwei Kinder. Wir hatten eigentlich sehr wenig Reibungspunkte es gab wenig Streit aber wenn war es so, dass mein Mann oftmals ohne wirklich ersichtlichen Grund einfach einen Streit vom Zaun gebrochen hat. Er spricht dann tagelang nicht mit mir, er ignoriert mich, so als wäre ich gar nicht da.
    Es wird immer häufiger und immer schlimmer. Ihn stört alles, von meiner Arbeit angefangen über wie ich etwas mache,.. was ich mache mache ich falsch. ER wird dann auch beleidigend und sagt Dinge wie ich lasse mich scheiden und ich nehm dir die Kinder weg etc.. ER sieht auch gar nicht ein wie verletztend so etwas ist.

    Er geht dann irgendwann einfach zur Tagesordnung über und tut so als wäre nichts gewesen. Eine wirklich Klärung des Problems, oft sind es wirklich Kleinigkeiten wie zu vergessen den Trockner auszuräumen, gibt es nicht.
    Ich komme immer wieder an den Punkt das ich mich Frage macht das noch sinn.
    Wie seht ihr das?

  2. #2

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    AW: TRennen ja nein?

    ich finde diese scheidungs- bzw trennungsdrohungen ganz ganz schrecklich. und wenn man einmal diese grenze überschritten hat, wird sie immer wieder überschritten.
    liebst du ihn noch? liebt er dich?

  3. #3

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    AW: TRennen ja nein?

    Er sagt immer er liebt mich, aber einen Menschen den man liebt dem droht man nicht., und vor allem nicht immer und immer wieder. ER sieht gar nicht wie sehr er mich verletzt damit

  4. #4
    Avatar von linsemo
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    AW: TRennen ja nein?

    Wenn er dich verletzt, dann sage es ihm.

    Ich wäre schon längst weg. Aber das hilft dir nicht.
    "Wenn man etwas riskiert, erlebt man auch schlimme Dinge, aber man lebt und versteht immer mehr."
    (Marie Françoise Gilot)

  5. #5

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    AW: TRennen ja nein?

    Zitat Zitat von linsemo Beitrag anzeigen
    Wenn er dich verletzt, dann sage es ihm.

    Ich wäre schon längst weg. Aber das hilft dir nicht.
    ich habe es ihm gesagt... für ihn ist das anders. Er sagt im Streit sagt man halt mal Dinge... ich finde halt soetwas kann ich mir höchstens denken wenn überhaupt aber niemals sagen.

    Außerdem meint er immer ich stecke in der Vergangenheit fest...für mich wurden diese verbalaussetzer nie geklärt, nie entschuldigt es kam ja nichts. er hat sich in seinen Augen immer entschuldigt nichts davon ist passiert.
    Er kommt mit Aussagen wie er erwartet das dieses und jenes erledigt wird...das gehört nicht zu seinen Aufgaben er geht ja schließlich 8 h am Tag arbeiten. Na hallo da platzt mir der kragen, ich arbeite Teilzeit hab die kinder den Haushalt und alles andere ..er kümmert sich um nichts und meint aber er macht eh alles

  6. #6

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    AW: TRennen ja nein?

    Ganz viel Unklarheiten, die bei euch vorliegen und ich schätze, dass auch dein Mann sein eigenes Verhalten nicht ganz erfasst.
    Dazu müsste man genauer hinsehen und erkennen.......das können viele nicht und wollen auch nicht.

    Was kannst du machen?
    1. Punkt ist, dass dein Mann dich nicht ernst nimmt.
    Du wirst wissen, was sein muss- was geschehen muss, damit das geschieht.
    Immerhin hattet ihr ganz sicher schon Situationen, in der er dich ernst genommen hat- deine Meinung, dein Reden-- wann war das und waren die Grundlagen das das geschehen ist?

    Daran kannst du anknüpfen um zu diesem Thema eine Ernsthaftigkeit zu erreichen.
    Häufig wird über lange Zeiträume nur geredet- das gerne von der einen Seite während die andere Seite genauso konsequent nicht zuhört.

    Was deinen Mann bewegt- kann dir hier niemand sagen- eine Zukunft, in der sich alle wohl fühlen, kann nur eintreten, wenn klar wird, wer was denkt und wer sich wie fühlt.

    Eine Paarberatung- Paartherapie wäre sicherlich gut, wobei Männer davon oft nicht so begeistert sind.
    Du selbst könntest in Beratung gehen und bei dir selbst genauer hinsehen-- daraus ergeben sich auch oft neue Wege oder Kräfte, die ein besseres Weitergehen ermöglichen.
    Immerhin gehören zu einer Beziehung ZWEI und jeder wirkt auf den anderen.......ob er will oder nicht.
    insofern ist eigene Arbeit- ganz alleine- auch immer mit Wirkung auf alles gerichtet.

    Zu Veränderungen kann man niemanden zwingen.
    Man kann jedoch durchaus dem Gegneüber deutlich machen, dass man auf diese Art nicht weitergehen möchte.
    Wenn DAS dann beim anderen ankommt, wird die Chance auf Veränderung erst möglich.

    Keinesfalls spreche ich hier nun von Trennung- sondern erst einmal sich und die Beziehung anschauen und mit Interesse und Bereitschaft wissen wollen, wie es dem anderen geht und - wie einem selbst (in klare Worte gefasst und verständlich).

  7. #7
    Avatar von Loop1976
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    AW: TRennen ja nein?

    Zitat Zitat von lebeliebelache Beitrag anzeigen
    Er sagt immer er liebt mich, aber einen Menschen den man liebt dem droht man nicht., und vor allem nicht immer und immer wieder. ER sieht gar nicht wie sehr er mich verletzt damit
    warum hast du die frage nicht beantwortet, ob DU deinen mann noch liebst?

    habt ihr schon einmal über eine eheberatung gesprochen?
    Schade, dass man im Leben Menschen begegnet, die es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen.

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


    Schokolade stellt keine blöden Fragen - Schokolade versteht

  8. #8
    Avatar von youtas
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    AW: TRennen ja nein?

    Erstmal, die Drohung: "ich nehem dir die Kinder weg" ist voellig daneben, denn der Mann kann die Kinder nicht wegnehmen, im Falle einer Trennung entscheidet ein Richter, wo die Kinder am besten aufgehoben sind. Das soll dich bloss verunsichern und bei der Stange halten, unter Druck setzen.
    Und auch die Drohung mit der Trennung ist daneben, die soll dir auch bloss Angst machen.

    So geht es nicht in einer Partnerschaft. Er droht, er missachtet dich, indem er tagelang nicht mit dir spricht? Warum laesst du dir das gefallen?

    Du arbeitest Teilzeit, machst den Haushalt und die Kinder allein? Dann arbeitest du in eurer Ehe erheblich mehr als dein Mann mit seiner Vollzeitarbeit. Warum?

    Lass einfach Hausarbeit liegen, wenn du sie nicht schaffst. Bleib da mal hart, mach es einfach nicht, setz dich und sag, du bist geschafft, bleib sitzen, sag ihm, er moege jetzt auch mal einen Teil der Hausarbeit uebernehmen.

    Lass dir eine Antwort auf seine Drohung einfallen: "Wie soll ich dass verstehen, wirst du nach einer Trennung Vollzeit arbeiten und die Kinder versorgen ?"

    Versuch ihn zu ignorieren, wenn er nicht mit dir redet, rede einfach, als ob er zuhoert, und beantworte die Fragen, die du an ihn stellst, selbst, in deinem Sinne und laut ausgesprochen natuerlich, irgendwann wird er reagieren.

    Es ist in deinem Kopf noch nicht angekommen, aber du hast die gleichen Rechte wie dein Mann, und er hat die gleichen Pflichten wie du. Er hat aber nicht das Recht, dich schlecht zu behandeln. Wehr dich, vielleicht kommt ihr dann wieder ins Gespraech.
    Liebe Gruesse aus dem sonnigen Sueden
    Youtas

    Das Schönste an mir bin ich.

  9. #9

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    AW: TRennen ja nein?

    Wieso macht er nichts im Haushalt?

    Ich würde ihm eine Frist setzen, solltest du noch interessiert an einer Weiterführung der Beziehung sein. Entweder Eheberatung zu zweit oder Trennung, und in der Zeit gehst du schon mal zum Anwalt.

  10. #10
    Avatar von felina78
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    AW: TRennen ja nein?

    Zitat Zitat von lebeliebelache Beitrag anzeigen
    er kümmert sich um nichts und meint aber er macht eh alles
    Genau so wars bei meinem Noch-Mann auch. Bis ich ihn dann wirklich (ENDLICH!!!) verlassen habe und er jetzt wirklich alles selbst machen muss.
    Jetzt denkt er darüber anders, aber jetzt ist es einfach zu spät.
    Ich denke, die meisten Ehen scheitern daran, dass man den Respekt voreinander verloren hat. Und das sehe ich bei Euch durchaus.
    Wenn es noch eine Chance gibt, dann eine Paartherapie. Mein Mann wollte da nicht mit, erst als ich die Trennung ausgesprochen habe. Aber ich bin niemand, der groß mit Trennung droht. Als ich sie ausgesprochen habe, habe ich sie auch so gemeint und bin dabei geblieben. Ehrlich gesagt beglückwünsche ich mich immer noch zu diesem Schritt.
    Ich kann nicht erkennen, dass Dein Mann Dich wertschätzt. Die Kinder wird er Dir nicht wegnehmen können. Dafür gibt es in Deutschland Gesetze. Auch wird er Unterhalt zahlen müssen (erst Trennungsunterhalt für Dich und Unterhalt für die Kinder, später wahrscheinlich nur noch für die Kinder). Da sind schon so manchem Mann die Augen aufgegangen als sie das mal schwarz auf weiß bekommen haben. Warum glaubt er, er alleine ist am Drücker?
    Er erwartet, dass dieses und jenes erledigt wird? Dann soll ers selbst machen. Ich bin kein Befehlsempfänger, jedenfalls nicht zu Hause. So wie mein Mann mit mir geredet hat, würde sich das nicht mal mein oberster Chef in der Firma trauen.
    Jetzt schlägt er ganz andere Töne an, aber wie gesagt, viel zu spät. Ich mag auch keinen Mann der nur deshalb nicht ekelhaft zu mir ist weil er sonst Probleme bekommt.
    Jedenfalls geht es mir seit der Trennung deutlich besser. Es ist ein anderes Leben. Ich arbeite mehr, habe viel zu tun aber ich bin viel glücklicher. Und darauf kommt es doch an. Ich brauche nicht das größte Haus, das neuste Auto und die teuersten Klamotten.
    Willst Du so wie Du jetzt lebst weiter leben? Ich denke, nein. Also tu was dagegen. Sag Deinem Mann in aller Deutlichkeit was ihn erwartet wenn er so weiter macht. Hab ich auch getan, viele Male. Wenigstens kann er jetzt nicht sagen es wäre überraschend für ihn gekommen. Er hat hinterher gesagt, er hat einfach nicht gedacht, dass ich ihn wirklich verlassen würde.
    Also sag Deinem Mann welche Alternativen es gibt und dann handle entsprechend. Ansonsten kannst Du auf den Tag warten, an dem Deine Kinder im gleichen Ton mit Dir sprechen wie Dein Mann. Als das bei meiner Tochter los ging, bin ich endlich aufgewacht.

    Alles Gute für Dich
    „Es ist schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.“
    Nicolas Chamfort

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