Wir haben gestern abend telefoniert und ich sagte ihm, dass ich jetzt weiss, wielange es her ist.
Er beteuerte, dass er mir es beim ersten Treffen gesagt hätte, dass er Angst gehabt hätte, ich würde mich dann nicht mit ihm treffen, wenn ich es vorher wüsste.
Er entschuldigte sich und er wolle mich nicht verletzen.
Er liebe seine Frau und werde sie in 10 Jahren auch noch lieben.
Aber er mache seine Trauer mit sich alleine aus, sie käme in Schüben und dann ginge es ihm auch wieder danach gut.
Aber er wolle ab jetzt ein völlig anderes Leben führen.
Und er fühle sich nicht einsam, er habe sehr viele Freunde und Bekannte (Da kommen tatsächlich immer mindestens 2-3 Anrufe, während wir telefonieren/man hört das "Anklopfen")
Und er meinte, wir hätten uns ja erstmal nur treffen können, um uns kennen zu lernen, aber er akzeptiert das natürlich, dass ich das jetzt nicht mehr will.
Er war sehr traurig, da geht noch ganz viel durcheinander in diesem Mann. Ich finde das auch mehr als verständlich.
Aber ich will in so einen Strudel nicht mit hineingezogen werden.
Er habe sich das mit uns so erklärt, dass ihm was ganz wichtiges genommen wurde und wenn solche Dinge so unerwartet passieren, dann würden eben auch im Gegenzug im Leben einem plötzlich unerwartete "Geschenke" gemacht.
Heute morgen kam von ihm die Frage, ob er mir einen handschriftlichen Brief schreiben darf.
Ich habe noch nicht geantwortet.














