Ich weiß nicht, ob ich wütend oder verwundert bin. Wahrscheinlich beides. Wer hat den Artikel aus der "Brigitte"Nr. 16, "Die großen Sätze der Liebe", von Sherrie Schneider (amerikanische Autorin) gelesen? Ich möchte den jetzt zur Diskussion stellen und hoffe es beteiligen sich einige daran.
Zum einen möchte ich ehrlicherweise zugeben, das auch eine gewisse persönliche Betroffenheit mitspielt.
Ich habe schon des Öfteren den ersten Schritt gemacht.
Und ich finde auch diese Spielchen, die die Autorin empfiehlt ziemlich überflüssig. Diese Empfehlungen gibt es ja auch schon zuhauf, siehe z.B. "Warum die nettesten Männer, die schrecklichsten Frauen bekommen", oder so ähnlich.
Also unterwerfen wir uns halt wieder einem massiven Klischee, Männchen muß Frauchen erobern. Und dann, wenn erobert, muß Frauchen alles dafür tun, daß es so bleibt.
Mir stehen echt die Haare zu Berge.
Möglicherweise haben meine Beziehungen aus dem einen oder anderen Grund tatsächlich deswegen nicht gehalten, aber da finde ich, macht sichs jemand zu einfach.
Schneider schreibt, daß eher die wenig selbstbewußten Frauen, sich Männer angeln, anstatt sich angeln zu lassen.
Weiß nicht, kanns irgendwie nicht ganz nachvollziehen.
Bei mir war es einfach meistens so, daß ich mir gedacht habe, wenn ich jemanden Interessanten kennenlerne, daß mir der Zufallsgott ihn nicht wieder in die Arme spülen würde.
Was nicht heißt, daß ich jemanden Tag und Nacht nachgelaufen wäre. Aber ich frag schon mal nach einer Handynummer, wenn ich jemanden gut finde.
Außerdem ist es eher selten, daß Mann sofort entflammt, alle Hebel in Bewegung setzt um endlich dich, seine Traumfrau zu erobern. Ich kenne scheinbar überwiegend Männer, die abwarten und froh sind, daß mal jemand die Initiative ergreift.
Schneider spricht da eher vom "Edlen Ritter" aus dem frühen Mittelalter.
Also ich hab eher den Eindruck, Mann heute ist träge geworden. Na ja, vielleicht täusche ich mich ja gewaltig.










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