@ rosalackEs stimmt, dass es gesellschaftliche Verhältnisse gibt, die bestimmte Entwicklungen auch bei der Partnersuche begünstigen oder erschweren.
Dennoch halte ich es für wichtig, dass man schaut, wo man sich bei der Partnersuche selbst im Weg steht. Denn man wählt sich das Gegenüber immer irgendwo aus, und wenn man dazu neigt, sich immer wieder potentielle Partner/innen auszusuchen, die einem definitiv nicht gut tun, dann muss man dieses Muster erkennen und versuchen, zu durchbrechen. Sonst kommt man auf keinen grünen Zweig.
Es gibt viele Möglichkeiten, den eigenen Erfolg bei der Partnersuche zu sabotieren:
Zu nett sein, zu kratzbürstig sein, zu sehr auf die eigene Freiheit pochen, früh anfangen, zu klammern, sich von der eigenen Torschlusspanik oder Bedürftigkeit beherrschen zu lassen usw.
Man sollte wissen, wo man sich möglicherweise bei der Partnersuche selbst sabotiert, bevor man die gesellschaftlichen Verhältnisse für das Pech bei der eigenen Partnersuche verantwortlich macht.
Abgesehen davon, dass man keinen Partner dadurch findet, indem man die Verantwortung Schuld für die erfolglose Partnersuche den gesellschaftlichen Verhältnissen zuschiebt. Dieser Gedanke kann nur ein entlastender Trost sein, dass es nicht nur an einem selbst liegt.
Die Gesellschaft kann man als Einzelner nicht ändern. Man kann nur an seinem eigenen Verhalten etwas ändern. Das ist etwas, was ich in meiner Therapie gelernt habe.












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