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  1. #1

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    03.04.2007
    Beiträge
    1

    Ende einer deutsch-griechischen Ehe

    Hallo alle miteinander,

    schon lange bin ich stille Mitleserin in diesem Forum. Nun ist es bei mit soweit um nach einem Rat zu fragen.
    Habe vor 4 Tagen zufällig erfahren, das mein Mann (ein Grieche) eine Geliebte hat. Wir sind seid 22 Jahren verheiratet, haben seid Jahren keine sexuelle Beziehung mehr. Unsere 3 Kinder sind seid 1 Jahr alle aus dem Haus. Lebe in einem tiefen Trauerschmerz, fühle mich sehr krank, depressiv, körperlich erschöpft und alle anderen Symptome. Führe diese Trennung auf die verschiedene Mentalität zurück, verbunden mit anderen Wertevorstellungen.
    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Über Antworten freue ich mich sehr.
    Lieben Gruss

  2. #2
    dulcinea
    gelöscht

    AW: Ende einer deutsch-griechischen Ehe

    Hallo Birgit,
    ich glaube nicht, dass die Ehe an Mentalitätsunterschieden zerbricht. Meine Eltern haben 53 Jahre ("bis dass der Tod uns scheidet") in Ökumene gelebt (RK-EV).
    Soweit ich weiß, sind die meisten Griechen katholisch also Christen. Ich glaube, dass die meisten Beziehungen kaputt gehen, weil die Liebe nicht mehr da ist.

    Wenn du seit Jahren keinen Sex (Intimleben finde ich persönlich schöner und umfangreicher) mit ihm hast, muss es einen Grund dafrü geben. Davon schreibst du nichts. Hast du darafu verzichtet? Hat er daraufverzichtet? Was war die Hauptursache dafür.
    Intimleben ist ein Teil einer guten Beziehung, es sei denn beide sind asexuel, was ich schwer glauben kann, weil dann hättet ihr wohl nicht geheiratet.

    Gruß
    dulcinea

  3. #3
    Joanna
    gelöscht

    AW: Ende einer deutsch-griechischen Ehe

    Hallo, Birgit,

    ich sehe in dem, was du als Symptome beschreibst, keinen Unterschied zu "normalen deutschen" Ehen, die eine Krise haben.

    Kann es sein, dass DU SELBST ein Problem damit hast, dass dein Mann Grieche ist? Sein von dir beschriebenes Verhalten ist doch identisch mit dem von Tausenden deutscher Männer, soweit man es deinem Posting entnehmen kann.

    Ergänzung: Wenn ich mal nur grob die 22 Jahre Ehe überschlage, komme ich auf ein mögliches Alter von dir, das dir vielleicht Probleme mit dem Wechseljahren macht? Mal völlig unabhängig von allem, was deinen Mann betrifft?

  4. #4
    Pfingstrose
    gelöscht

    AW: Ende einer deutsch-griechischen Ehe

    Führe diese Trennung auf die verschiedene Mentalität zurück, verbunden mit anderen Wertevorstellungen.
    also ehrlich gesagt, das verstehe ich nicht ganz.
    ich habe keine griechische ehe, nur eine -sagen wir mal- teilzeitbeziehung zu einem (geschiedenen) griechen.

    und nach 22 jahren müsste dir klar sein, dass die griechen (die übrigens griechisch- orthodox sind, dulcinea) sehr wohl andere wertvorstellungen haben. in den meisten fällen sogar klarere.- die familie geht über alles.

    die zwei griechischen bezeichungen für liebe (die familiäre, die erotische) sagen da schon viel aus, oder?

    ich glaube nicht, dass dein mann untreu wurde, weil er grieche ist. aber ich kann mir vorstellen, dass ein grieche, mit seinem selbstbild als mann, andauerndes zölebat genauso wenig oder noch weniger erträgt wie ein deutscher mann. - ohne jetzt zu wissen, weshalb es in euerer ehe keinen sex mehr gab...

  5. #5
    Joanna
    gelöscht

    AW: Ende einer deutsch-griechischen Ehe

    Zitat Zitat von Pfingstrose
    aber ich kann mir vorstellen, dass ein grieche, mit seinem selbstbild als mann, andauerndes zölebat genauso wenig oder noch weniger erträgt wie ein deutscher mann. - ohne jetzt zu wissen, weshalb es in euerer ehe keinen sex mehr gab...
    Ich glaube, darauf zielte birgit vermutlich ab mit der Bemerkung bzgl. der Mentalität... finde ich aber nicht in Ordnung, denn wie ich schon erwähnte, findet man dieses Verhalten mehr oder weniger ausgeprägt auch bei deutschen Männern, wenn sie über Jahre hinweg auf Sex verzichten sollen. Ihm anlasten zu wollen, dass er als Grieche sich da "weniger beherrschen kann" als deutsche Männer, finde ich einfach unfair.

  6. #6
    Pfingstrose
    gelöscht

    AW: Ende einer deutsch-griechischen Ehe

    Ihm anlasten zu wollen, dass er als Grieche sich da "weniger beherrschen kann" als deutsche Männer, finde ich einfach unfair.
    ich hoffe, du unterstellst mir nicht, so zu denken, joanna.
    denn ich halte dieses "sich beherrschen" in dem zusammenhang nicht mal für eine so gute sache....


  7. #7
    Joanna
    gelöscht

    AW: Ende einer deutsch-griechischen Ehe

    Zitat Zitat von Pfingstrose
    ich hoffe, du unterstellst mir nicht, so zu denken, joanna.
    denn ich halte dieses "sich beherrschen" in dem zusammenhang nicht mal für eine so gute sache....

    Nein, Pfingstrose, so hatte ich das nicht gemeint

    Und ich stimme dir völlig zu, was das Beherrschen angeht

    Mich hatte von Anfang an birgits Bestreben, die "griechische Mentalität" als Erklärung zu bemühen, sehr irritiert.
    Geändert von Joanna (15.04.2007 um 12:06 Uhr)

  8. #8

    Registriert seit
    19.03.2007
    Beiträge
    114

    AW: Ende einer deutsch-griechischen Ehe

    Zitat Zitat von birgit16
    Führe diese Trennung auf die verschiedene Mentalität zurück, verbunden mit anderen Wertevorstellungen.
    Du hat eine Enttäuschung erlebt und weil du dir die Ursachen nicht erklären kannst, greifst du zu einfachen Erklärungsversuchen. Nein, du liegst damit falsch.

    Wie die anderen schon schrieben. Dein Fall ist einer von ganz vielen. Welche Gründe gibt es, dass sich die Beziehung so entwickelt hat?

  9. #9
    dulcinea
    gelöscht

    AW: Ende einer deutsch-griechischen Ehe

    Hi Pfingstrose,
    klar griechisch-orthodox!
    Aber sehe ähnlich wie du darin kein Mentalitätsproblem nach 22 Jahren. Das Problem liegt woanders.
    Gruß
    dulcinea

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