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  1. #141

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    AW: Mitgefahren, Losgelassen und Angekommen - Leben geht weiter

    Liebe Mitreisende

    Zurück aus dem wunderschönen Urlaub, springe ich wieder auf den Zug auf.

    Es soll mit Volldampf in Richtung Norden gehen. Hoffe, dass es dabei keine Verzögerungen oder Verspätungen geben wird.

    Der Urlaub hat Wunder getan. Das Meer hat meinen Kopf frei gepustet, der Sport war Balsam für meine Seele, die wundervolle Landschaft tat ein Übriges.

    Inzwischen schäme ich mich sehr und frage mich, wie dumm ich eigentlich war?

    Zitat Zitat von Mocca-75 Beitrag anzeigen
    Frage zurück: Wie naiv und leidensfähig muss ein Mensch sein, solche Spiele immer und immer wieder mitzumachen???

    Ich hätte schon bei seinen ersten Anfällen, die ja immer gleich abliefen, die Notbremse gezogen
    und tschüss gesagt. Solche kranken Machtspielchen haben nichts mit Beziehung zu tun, dass kann
    man schon am anfang erkennen und muss nicht warten, bis man gedemütigt am Boden liegt.
    Woher die Hoffnung kommt, irgendwann kriegen wir es schon hin, ist mir schleierhaft.
    Ja, liebe Mocca, da hast du vollkommen Recht!

    Ich wollte einfach nicht wahrhaben, ich wollte einfach "glauben und hoffen".

    Als ich zu ihm zog, verließ ich meine Heimat, meine Heimatstadt, mein Heimatland.

    Als ich ihn kennen lernte, befand ich mich mitten in einer tiefen Lebenskrise, in einer tiefen Depression. Ich hatte sehr wenige bis keine Perspektiven (in meinem Land).

    Er gab mir das Gefühl, wieder "jemand zu sein", er gab mir Anerkennung, Bestätigung. Ich war JEMAND!

    Natürlich gab es schon am Anfang negative "Warnzeichen" wie z.B. schwärmen für andere Frauen, die äußerlich von einem ganz anderen Typ waren (Blondinen) als ich (dunkelhaarig).

    Immer wieder die Bemerkung, dass diese oder jene "attraktiv sei" (immer war es eine Blondine).....

    Natürlich kam mir das sehr suspekt vor und in meinem tiefsten Inneren habe ich immer an seiner "Liebe" (?) und an der Beziehung gezweifelt.

    Aber er gab mir Geborgenheit, ich wollte beschützt werden, mich geborgen fühlen .... das Negative blendete ich einfach aus.

    Hinzu kam auch, dass er verdächtig viel von seiner geschiedenen Frau (mit der er ein Kind hat) sprach, obwohl die angeblich schon seit 7 Jahren getrennt waren und kein Wort mehr miteinander sprachen.

    Es hingen noch Fotos von seiner Ex (Blondine!) an der Wand. Das störte mich sehr und ich bat ihn, diese doch bitte zu entfernen (tat er)!

    Seine Ex war seine Jugendliebe.

    Er sprach noch sehr viel von ihr, so viel, dass es mich tierisch nervte!

    Ich hatte die ganze Zeit den Verdacht, dass er sie trotz allem noch nicht losgelassen hatte..... (was er aber immer WEHEMENT bestritt!!!) ....aber so viele Jahre jemanden immer noch nicht loslassen können???? Naja... er behauptete immer, dass ER gegangen sei ...(was ich heute sehr bezweifle).

    Heute denke ich, dass seine Jugendliebe, seine Ex, tatsächlich seine "große Liebe" gewesen sein muss und bis heute auch noch ist, und er im tiefsten Inneren keiner anderen Frau eine Chance geben kann .....

    Dass er Gefühle für mich hatte, das halte ich für möglich, allerdings wohl eher ein "Bedürfnis" als Liebe - wir befanden uns zu der Zeit beide in einer tiefen Lebenskrise und fanden bei einander in dem Moment eben Trost, Geborgenheit und Wärme ....in dem Moment!


    Als ich dann zu ihm zog, sah es mit meinem Perspektiven überraschend gut aus, ich fand sehr schnell einen tollen, gut bezahlten Job und wurde wieder "selbstständig" und "unabhängig" - "brauchte seinen Trost also nicht mehr". - was ihm sehr zuwider war und er wohl verzweifelt versucht hat, mich "hörig zu machen".

    Heute denke ich sachlich über die Geschichte, die rosarote Brille, die aus tiefster Verzweiflung entstand, ist nun weg.

    Sachlich betrachtet hinterlässt einiges, was er mir gesagt und erzählt hat, ein riesengroßes Fragezeichen und sehr viele offene Fragen ......?

    Besonders aber MEIN Verhalten......

    Ich schäme mich sehr und frage mich wirklich, wie dumm und verträumt ich gewesen sein muss?

    Oder wie tief verzweifelt muss ein Mensch sein, um sich auf sowas einzulassen und schon von Anfang an die Alarmzeichen (Alarmstufe ROT!) nicht zu sehen, den LAUTEN Alarm nicht zu hören??? *kopfschüttel*

    Zurück bleibt die Erkenntnis: Errare humanum est!

  2. #142
    Avatar von hillary
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    AW: Mitgefahren, Losgelassen und Angekommen - Leben geht weiter

    Zitat Zitat von Maggie_ Beitrag anzeigen
    Liebe Mitreisende

    Zurück aus dem wunderschönen Urlaub, springe ich wieder auf den Zug auf.

    Na dann willkommen zurück!

    Zitat Zitat von Maggie_ Beitrag anzeigen
    Besonders aber MEIN Verhalten......

    Ich schäme mich sehr und frage mich wirklich, wie dumm und verträumt ich gewesen sein muss?
    Dafür musst du dich nicht schämen! Du bist doch schon recht weit im warum und weshalb, nun musst du "nur noch" drauf achten, dass es möglichst nicht wieder passiert.
    Ich habe solch ähnliche Spielchen mehrmals mitgemacht, war hinterher jedes Mal total am Boden und bin nach einer gewissen Schluchz- und Bedenkzeit wieder mit dem Kopf nach oben gelaufen. Um mir mit dem nächsten Typen wieder so einen Problembären zu angeln. Irgendwann merkt Frau aber, dass es so nicht geht. Und dann braucht's den berühmten Arsch in der Hose, Karten auf den Tisch, klare Ansagen und wenn sich nichts ändert - gehen.
    Mir scheint, viel zu viele von uns haben verinnerlicht, dass man um Liebe kämpfen muss.
    Ist nicht wahr, aufrichtige Liebe bekommt man geschenkt.
    Natürlich kann die sich auch erschöpfen, verändern, vergehen, meist stirbt sie leise...
    Aber das wunderbare an der Liebe ist, das sie immer wieder neu erlebt werden kann.
    Wenn du in den Spiegel schaust, siehst du den Menschen, der für dein Leben verantwortlich ist.

    Ich habe noch nie gehört, dass es jemandem gelungen ist, vor sich selbst davonzulaufen.


  3. #143

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    AW: Mitgefahren, Losgelassen und Angekommen - Leben geht weiter

    Liebe hilary

    Ja, da hast du vollkommen Recht. Es braucht den "A.. in der Hose".

    Ich bin da eher ein konfliktscheuer, harmonie-bedürftiger Mensch.

    Vielleicht ist das ein Phänomen vieler Frauen?

    Habe auch von einem interessanten psychologischen Phänomen gelesen. Menschen, die Vieles, bzw. fast alles aufgegeben haben, deren Gehirne wollen lange nicht wahrhaben, dass es ein Fehler war. Man hält weiter fest, denn man hat ja so viel aufgegeben - ein Phänomen, das besonders bei Anhängern einer Sekte zu beobachten ist.

    Ich hatte mein Zuhause, meine Stadt, mein Land, viele meiner Hobbys und Interessen aufgegeben.

    Das Gehirn schaltet dann automatisch auf "duchbeißen", um die Psyche vor der bitteren Wahrheit zu schützen! Man will glauben! Man hofft, man lebt und zehrt von der Hoffnung.

    Bis zu dem Punkt, wo der große Scherbenhaufen nicht mehr auszublenden ist!

  4. #144
    Avatar von hillary
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    AW: Mitgefahren, Losgelassen und Angekommen - Leben geht weiter

    @maggie,

    ach herrjeh Mensch, lass dich mal drücken.

    Wenn man sehr viel losgelassen, aufgegeben oder wie du sagst, verloren hat, dann will man natürlich einen Sinn dahinter sehen. Keiner ist gern Opfer und schon gar nicht seiner selbst.

    Bei mir war's zum Teil Selbstüberschätzung, dieser bekloppte Glauben alles zu schaffen, wenn ich nur genug dafür tue.
    Ich hab mir den Arxxh aufgerissen und die Herren haben sich auf ihrem ausgeruht.

    Warnungen, Hinweise von Freunden und Bekannten habe ich in den Wind geschlagen, tja bis ich dann aus den Wolken fiel.
    Jeder Aufprall tat weh und mir gings wirklich körperlich beschissen, aber es hat Jahre gedauert, bis ich begriffen habe, wenn ich mich selbst nicht liebe, warum sollten es dann andere?
    Vielleicht habe ich deswegen immer diese Typen abgegriffen, um zu lernen das ich mich, so wie ich bin, akzeptiere.
    Man sagt ja, Partner die man wählt, spiegeln einem verborgene Seiten...
    In meinem Fall waren das Männer, die man als Chaoten, Verlierer oder anders unschön betiteln würde.
    Ich bin alles andere als chaotisch, sehr ehrgeizig und empfinde es als sehr unangenehm, wenn ich das Gefühl habe auf Kosten andrer zu leben. Bei meinen Ex-Partnern habe ich das toleriert.
    Wenn du in den Spiegel schaust, siehst du den Menschen, der für dein Leben verantwortlich ist.

    Ich habe noch nie gehört, dass es jemandem gelungen ist, vor sich selbst davonzulaufen.


  5. #145
    Avatar von Sariana
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    AW: Mitgefahren, Losgelassen und Angekommen - Leben geht weiter

    hilly,
    ich habe für mich festgestellt, dass ich auch meine chaotische Seite leben darf.
    Du kennst es teilweise ja selbst: preußisch-lutherisch aufgewachsen, manchmal denke ich, meine calvinistischen Vorfahren waren nach der Vertreibung preußischer als die Preußen
    Obwohl sie doch gerade aus dem Land der Lebenslust und des Genusses kommen.

    Und so wie sie seinerzeit eine Heimat suchten, suchte ich zu einem guten Teil meine "Heimat" in einem Beruf, der kein Chaos duldet. Irgendwie habe ich mich damit arrangiert und nach dem Motto "wenn schon den Beruf erlernen müssen, dann mit eiserner Disziplin".

    Naja, das Leben war und ist gnädig und hat mir Wege aufgezeigt, meine anderen Interessen und "Begabungen" ausleben zu dürfen, Stückchen bei Stückchen.

    Maggie,
    ich habe auch vor mehr als 20 Jahren mein Geburtsland verlassen, bereut habe ich es keine Minute, denn die Chancen, die sich trotz meiner diversen Umwege ergaben, hätte ich nicht gehabt, wenn ich geblieben wäre und meine Söhne auch nicht.

    Sieh das Gute im Schlechten und erinnere dich immer wieder daran, die Entscheidungen, die wir treffen sind gut und richtig in dem Moment der Entscheidung.
    Im Rückblick betrachtet kann sich manches als Eselei entpuppen ... doch nützt es etwas um verschüttete Milch zu weinen?
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)

  6. #146

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    AW: Mitgefahren, Losgelassen und Angekommen - Leben geht weiter

    Zitat Zitat von hillary Beitrag anzeigen
    Wenn man sehr viel losgelassen, aufgegeben oder wie du sagst, verloren hat, dann will man natürlich einen Sinn dahinter sehen. Keiner ist gern Opfer und schon gar nicht seiner selbst.
    Ja, so ist es. Der Sinn jedoch war ein ganz anderer: Ich bin nämlich beruflich dabei etwas weiter gekommen, um einiges an Arbeitserfahrung reicher.

    Ich hab mir den Arxxh aufgerissen und die Herren haben sich auf ihrem ausgeruht.
    Mir ging es mit ihm genau so. Ich reiß mir den A... auf, er schläft den ganzen Tag, kifft, chillt und wenn er Letztere nicht tut, dann nörgelt er: an mir rum!

    Warnungen, Hinweise von Freunden und Bekannten habe ich in den Wind geschlagen, tja bis ich dann aus den Wolken fiel.
    Mir ging es genau so.


    Man sagt ja, Partner die man wählt, spiegeln einem verborgene Seiten...
    In meinem Fall waren das Männer, die man als Chaoten, Verlierer oder anders unschön betiteln würde.
    Ich bin alles andere als chaotisch, sehr ehrgeizig und empfinde es als sehr unangenehm, wenn ich das Gefühl habe auf Kosten andrer zu leben. Bei meinen Ex-Partnern habe ich das toleriert.
    Mir ging es genau so. Ich wollte auch nie von einem Mann abhängig sein, hatte aber keine Probleme, die Hauptverdienerin zu sein - allerdings erwarte ich dafür, dass er werte Herr "emanzipiert" (?) genug ist, um sich dann um den Haushalt zu kümmern, ganz im Sinne von ein Geben und ein Nehmen.

    Ein interessanter Aspekt mit dem Partner widerspiegeln verborgene Seiten.

    Witzigerweise passte dieser Mann überhaupt nicht in mein "Beuteschema" - will heißen: Bis dato hatte ich eher bodenständige Partner, manche sogar etwas "zu bodenständig" (Haus, Garten, Kinder), die Trennung erfolgte meist aufgrund meines nicht vorhandenen Kinderwunsches, bzw. zu unterschiedliche Vorstellungen von der Zukunft.

    Dieser war genau das Gegenteil: ein Mensch, der bis dato sein Leben einfach nicht auf die gerade Bahn kriegt; Drogenvergangenheit, gut gefülltes Vorstrafenregister, "Altlasten", keine Ausbildung, kein Job, äußerst bescheidene Perspektiven...also so vom Typ "Versager" (hoffe, ich darf das sagen?).

    Als ich ihn kennen lernte, fühlte ich mich tatsächlich als "Versagerin" - aufgrund mangelnder beruflicher Perspektiven in meiner Heimatstadt. Ich war am Tiefpunkt meines Lebens, hielt mich mit jobben und freischaffend über Wasser, in der Hoffnung auf eine Festanstellung: Generation Praktikum eben. Als Berufseinsteiger damals wollte mich keiner!

    Vorher hatte ich während meiner Promotionsarbeit ein richtiges A... von einem Chef gehabt, der keinen Hehl daraus machte, dass er mich persönlich nicht mochte. Der meine Arbeit nie lobte, egal, wie gut sie war. Ich war der Prügelknabe und Depp vom Dienst!

    Um ein Haar hätte ich meine Promotionsarbeit abgebrochen! - Habe mich da irgendwie durchgewurschtelt und die Arbeit doch noch zu Ende gebracht und promoviert.

    Mein Selbstwertgefühl damals? - Total im Eimer!

    Mein Leben? - Öde öde öde, grau in grau, die Hoffnung schwand von Tag zu Tag!

    Heute denke ich, dass ich wohl in einer ganz schön tiefen Depression steckte.

    Als eine neue Chance sich bot, griff ich sofort zu, ließ Heimat, Angehörige, Erinnerungen, Hobbys zurück.

    Ich freute mich sehr darauf, endlich neu durchstarten zu können! Ich kniete mich voll in den neuen Job und in den Aufbau einer neuen (und gemeinsamen, so hoffte ich) Zukunft!!

    Hab mir wirklich den A... aufgerissen, um gut im Job zu sein. Es sollte uns an nichts fehlen!!!

    Ich war voller Enthusiasmus, bis ......mich fast jeden Samstag stundenlange Vorwürfe und Kritik mit voller Wucht trafen - mal war es Eifersucht (völlig grundlos), mal ein "falsches Wort" meinerseits (hatte er in den falschen Hals gekriegt), mal ein "Fehlverhalten" meinerseits (hatte er auch in den falschen Hals gekriegt), mal Frust, mal wollte er "seine Freiheit zurück"!!!

    Naja, kann man verstehen, muss man aber nicht.


    Zitat Zitat von Sariana Beitrag anzeigen
    hilly,
    Maggie,
    ich habe auch vor mehr als 20 Jahren mein Geburtsland verlassen, bereut habe ich es keine Minute, denn die Chancen, die sich trotz meiner diversen Umwege ergaben, hätte ich nicht gehabt, wenn ich geblieben wäre und meine Söhne auch nicht.

    Sieh das Gute im Schlechten und erinnere dich immer wieder daran, die Entscheidungen, die wir treffen sind gut und richtig in dem Moment der Entscheidung.
    Im Rückblick betrachtet kann sich manches als Eselei entpuppen ... doch nützt es etwas um verschüttete Milch zu weinen?
    Du hast Recht! Heute bewerbe ich mich nicht mehr als Berufseinsteigerin sondern als Berufserfahrene

  7. #147
    Avatar von zwischenrose
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    AW: Mitgefahren, Losgelassen und Angekommen - Leben geht weiter

    schönen abend!

    liebe hilly, zu meiner schande muss ich gestehen, deinen "neuen" strang erst heute entdeckt zu haben...- nun aber habe ich ein bisschen reingelesen und eine menge kluger gedanken gefunden.....

    Mir scheint, viel zu viele von uns haben verinnerlicht, dass man um Liebe kämpfen muss.
    Ist nicht wahr, aufrichtige Liebe bekommt man geschenkt.
    das leben kann nur vorwärts gelebt und rückwärts verstanden werden

  8. #148
    Avatar von lookingforward
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    AW: Mitgefahren, Losgelassen und Angekommen - Leben geht weiter

    Hallo,
    darf ich leise mit auf den Zug aufspringen?
    Ich habe gestern meine Beziehung beendet. In meinem Leben habe ich von den bisherigen "Fahrten" gelernt, dass man die selbst Liebe und Achtung nicht verlieren sollte. Es war eine kurze Beziehung in der ich aber viel über mich gelernt habe.
    Hätte ich es nicht beendet wäre ich emotional verhungert. Ich habe gestern gemerkt wie sehr ich schon auf "Zuneigung" lauere. Das kann es nicht sein.
    Deswegen kämpfe ich ganz doll mit meinem Verstand gegen die Gefühle an. Ich habe noch Gefühle für ihn aber er passt einfach nicht zu meinen Erwartungen.

    Drum setze ich mich in den Zug Richtung Zukunft und hoffe ein schöne Ziel zu finden
    Und es ist so verdammt schwierig "vernünftig" zu reagieren und nicht nachzugeben um noch ne Runde zu drehen.

    LG
    Männer die wollen finden Wege!
    Männer die nicht wollen Gründe!

  9. #149

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    AW: Mitgefahren, Losgelassen und Angekommen - Leben geht weiter

    Zitat Zitat von lookingforward Beitrag anzeigen
    Hallo,
    darf ich leise mit auf den Zug aufspringen?
    Ich habe gestern meine Beziehung beendet. In meinem Leben habe ich von den bisherigen "Fahrten" gelernt, dass man die selbst Liebe und Achtung nicht verlieren sollte. Es war eine kurze Beziehung in der ich aber viel über mich gelernt habe.
    Hätte ich es nicht beendet wäre ich emotional verhungert. Ich habe gestern gemerkt wie sehr ich schon auf "Zuneigung" lauere. Das kann es nicht sein.
    Deswegen kämpfe ich ganz doll mit meinem Verstand gegen die Gefühle an. Ich habe noch Gefühle für ihn aber er passt einfach nicht zu meinen Erwartungen.

    Drum setze ich mich in den Zug Richtung Zukunft und hoffe ein schöne Ziel zu finden
    Und es ist so verdammt schwierig "vernünftig" zu reagieren und nicht nachzugeben um noch ne Runde zu drehen.

    LG
    Liebe lookingforward

    Lass dich erst einmal beglückwünschen; für deinen Mut und deine Kraft.

    So eine Entscheidung, so ein Schritt erfordert ganz ganz viel Stärke.

    Wenn der Verstand und die Vernunft gegen "das Herz" kämpfen, dann tut das ganz gehörig weh, das kenne ich auch! Doch: In den meisten Fällen (wenn nicht in allen?) hat meist die "Vernunft" Recht!

    In dem Sinne: Willkommen "im Club"

  10. #150
    Avatar von hillary
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    AW: Mitgefahren, Losgelassen und Angekommen - Leben geht weiter

    Ein herzliches Willkommen an die liebe Zwischenrose und auch an lookingforward, was für ein schöner Nick!
    Wenn du in den Spiegel schaust, siehst du den Menschen, der für dein Leben verantwortlich ist.

    Ich habe noch nie gehört, dass es jemandem gelungen ist, vor sich selbst davonzulaufen.


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