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  1. #51

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    AW: Trennung und Depression

    Nur kurz zum Thema Abwertung: geh mal davon aus, dass er ein extrem schlechtes Gewissen Dir und den Kindern gegenüber hat.

    Er kann jetzt selbstverständlich nicht zugeben, dass er Mist gebaut hat, dazu bräuchte er ja Einsicht und Mut. Nein, er geht anders mit seinem schlechten Gewissen um: er wertet Dich und Euer gemeinsames Leben ab. Alles war schon seit Jahren eine Katastrophe, er hätte das niemals so lange mit Dir mitmachen dürfen, er hat das ja alles nur den Kindern zuliebe noch ausgehalten...etc, etc, etc.

    Sprich, durch diese Abwertung "erschleicht" er sich und seinem schlechten Gewissen die Absolution, so handeln zu dürfen, wie er gehandelt hat.

    Sprich: mit Dir hat das vermutlich gar nichts zu tun und mit der Realität auch nicht. Deshalb musst Du Dir den Schuh auch gar nicht anziehen.

    Interessanter für Dich wäre tatsächlich, Dir zu überlegen, was falsch gelaufen ist. Allerdings nicht auf Basis seiner aktuellen Anschuldigungen, sondern aufgrund Deiner eigenen Empfindungen in den letzten Jahren. Das kann weh tun, wird Dir aber sicher weiterhelfen.

    Lg, amazone

  2. #52
    Avatar von LazyLiz
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    AW: Trennung und Depression

    Zitat Zitat von Sariana Beitrag anzeigen
    Möglicherweise fühlt(e) sich dein Mann von dir entmannt, nicht mehr als Mann gesehen und wahrgenommen, wenn du, nach deiner eigenen Aussage "die Hosen anhattest" und es dich nicht interessierte, was ihm gefällt und/oder er für richtig hält.

    Nun fühlt(e) er sich gesehen als Mann, ihm wurde zugetraut sich mit der Trennungsgeschichte der neuen Frau in seinem Leben auseinander zu setzen.
    Evtl. sind ihm dabei ein paar Dinge aufgefallen, die lange Jahre selbstverständlich waren.

    Hast du ihn denn respektvoll behandelt, all die Jahre zuvor?
    Es war nicht so, dass es mich nicht interessiert hat, was ihm gefällt oder was er für richtig hält. Ich habe nur mein Selbstwertgefühl nicht davon abhängig gemacht.

    Die "Hosen an" hatte ich zu Beginn unserer Ehe, als die Kinder noch klein waren, tatsächlich. Ich habe ganz selbstverständlich unsere Familie organisiert mit allem, was dazu gehörte. Mein Mann ist eher der passive Typ. Allerdings konnte er wohl doch nicht damit umgehen. Er hat mir im Laufe der Jahre durch ständige - indirekte - Kritik (passiv-agressiv!) das Gefühl gegeben, dass ich so, wie ich bin, nicht richtig bin. Das hat mich irgendwann so verunsichert, dass ich versucht habe, mich entsprechend zu ändern. Was dann aber auch wieder nicht richtig war. Er hatte mir im letzten Jahr vorgehalten, ich sei keine "Frau auf Augenhöhe" für ihn. Und die bräuchte er. Also mich erst klein machen und dann sagen, so will ich Dich nicht. Paradoxerweise hat mein Mann sich mit seiner Neuen genau den Typ Frau gesucht, der ich früher mal war. Nach übereinstimmender Ansicht aller, die ihn gut genug kennen, braucht er in Wirklichkeit eine Art "Mutter", die alles für ihn tut und nichts für sich selbst erwartet und fordert; die ihn ohne Einschränkung ganz toll findet und ihm das auch immer wieder sagt; die ihn nie kritisiert und die ihm großmütig verzeiht, wenn er Mist gebaut hat, so dass er keine Verantwortung für sein Verhalten übernehmen muss. Diese "Mutterfunktion" scheint seine Neue - zumindest noch - zu erfüllen.

    Dass er sich nicht - mehr - als Mann wahrgenommen fühlte, war wohl tatsächlich - und auch nicht zu unrecht - so. Das hatte viele Gründe. U.a. auch, dass ich ihn nur noch in Jogginghose auf dem Sofa erlebt habe. Und nach über dreißig Jahren ist der Sex auch nicht mehr das, was er mal war, schläft sogar über längere Phasen ganz ein. Was aber wohl nicht wenigen lang Verheirateten so geht. Dafür sind dann aber beide verantwortlich!

    Es war im Übrigen so, dass er mir nicht mehr zutraute/zutraut ein gleichwertiger Gesprächspartner zu sein, anders als seine Neue. Das musste ich mir auch vorhalten lassen. Seine Neue kommt aber - zufälligerweise (?) - aus seinem beruflichen Umfeld, d. h. hat mit der gleichen Materie zu tun und kennt sich entsprechend damit aus. Was soll man dazu noch sagen...?

    Zeitweise habe ich ihn tatsächlich nicht respektvoll behandelt. Das muss ich einräumen. Aber das hatte auch bestimmte Gründe, die ich hier nicht ausführen möchte. Respekt muss man sich auch verdienen...

    Für Probleme in der Partnerschaft sind beide verantwortlich. Davon nehme ich mich nicht aus. Aber es müssen auch beide daran arbeiten! Zu glauben, mit einem neuen Partner wird alles besser, nenne ich ebenfalls "dumm".

    "Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl."
    Geändert von LazyLiz (07.07.2012 um 19:36 Uhr)

  3. #53

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    AW: Trennung und Depression

    LazyLiz,siehs mal zynisch!Du kannst doch gar nicht auf seiner Augenhöhe sein,so weit runter kommst Du doch im Leben nie nicht
    Er scheint sich praktisch auf Dich draufstellen zu müssen um sich gross/stark genug zu fühlen Dich klein zu reden-oder es mindestens zu versuchen.
    Du stemmst/stemmtest Haus/Garten/Kinder und ich habe nicht den Eindruck dass das nichts ist.
    Lass Dir nix einreden und behalte den Kopf oben
    Der Zynismus ist meine Rüstung, der Sarkasmus mein Schwert und die Ironie mein Schild.


    Die Götter lieben Fliegen und Dummköpfe -darum haben sie so viele davon gemacht




  4. #54
    Avatar von LazyLiz
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    AW: Trennung und Depression

    Zitat Zitat von amazone41 Beitrag anzeigen
    Nur kurz zum Thema Abwertung: geh mal davon aus, dass er ein extrem schlechtes Gewissen Dir und den Kindern gegenüber hat.

    Er kann jetzt selbstverständlich nicht zugeben, dass er Mist gebaut hat, dazu bräuchte er ja Einsicht und Mut. Nein, er geht anders mit seinem schlechten Gewissen um: er wertet Dich und Euer gemeinsames Leben ab. Alles war schon seit Jahren eine Katastrophe, er hätte das niemals so lange mit Dir mitmachen dürfen, er hat das ja alles nur den Kindern zuliebe noch ausgehalten...etc, etc, etc.

    Sprich, durch diese Abwertung "erschleicht" er sich und seinem schlechten Gewissen die Absolution, so handeln zu dürfen, wie er gehandelt hat.

    Sprich: mit Dir hat das vermutlich gar nichts zu tun und mit der Realität auch nicht. Deshalb musst Du Dir den Schuh auch gar nicht anziehen.
    Wenn es mir gelingt, über meinen Kopf sprich Verstand damit umzugehen, sehe ich das auch so. Es ist eigentlich ein Problem seiner Persönlichkeit. Ich könnte tun und lassen was ich will, es würde nichts an seiner Einstellung mir gegenüber ändern.

    In einem anderen Forum habe ich gerade gelesen, Männer in der Midlifecrisis seien unglücklich und schwach. Unglücklich würde ich jetzt nicht behaupten wollen, aber "schwach" würde ich unterschreiben. Denn Stärke - und Größe - hätte mein Mann meiner Meinung nach gezeigt, wenn er die Affäre in der Anfangszeit wirklich beendet hätte. Das hat er damals nämlich behauptet. Wir hatten eine Paartherapie gemacht auf seinen Wunsch, die er dann aber nach kurzer Zeit abgebrochen hat. Jetzt weiß ich, warum. Diese Situation hätte eine echte Chance für unsere Ehe sein können. Wir haben letztes Jahr so viel und so offen miteinander geredet, wie kaum jemals zuvor. Sind uns so Nahe gekommen, wie all die Jahre vorher nicht. Aber er hat nicht den Mut gehabt, die Beziehung zu dieser Frau zu beenden. Wahrscheinlich war er in Zugzwang, da er ihr und sich selbst ja eingeredet hatte, wie schlecht es ihm mit mir ergangen sei. Da einen Rückzieher zu machen und zwanzig Jahre lang gehätschelte und kultivierte Einstellungen in Frage zu stellen und ggf. sogar aufzugeben, hätte Mut und Ehrlichkeit sich selbst gegenüber erfordert.


    Zitat Zitat von amazone41 Beitrag anzeigen
    Interessanter für Dich wäre tatsächlich, Dir zu überlegen, was falsch gelaufen ist. Allerdings nicht auf Basis seiner aktuellen Anschuldigungen, sondern aufgrund Deiner eigenen Empfindungen in den letzten Jahren. Das kann weh tun, wird Dir aber sicher weiterhelfen.

    Lg, amazone
    Darüber mache ich mir sehr viele Gedanken, auch was meine Rolle dabei betrifft. Da ist mir schon einiges klar geworden. Und es tut weh!

    Lg
    LazyLiz
    Geändert von LazyLiz (08.07.2012 um 12:23 Uhr)

  5. #55
    Avatar von LazyLiz
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    AW: Trennung und Depression

    Zitat Zitat von Libellchen Beitrag anzeigen
    LazyLiz,siehs mal zynisch!Du kannst doch gar nicht auf seiner Augenhöhe sein,so weit runter kommst Du doch im Leben nie nicht
    Er scheint sich praktisch auf Dich draufstellen zu müssen um sich gross/stark genug zu fühlen Dich klein zu reden-oder es mindestens zu versuchen.
    Du stemmst/stemmtest Haus/Garten/Kinder und ich habe nicht den Eindruck dass das nichts ist.
    Deine Argumentation gefällt mir! So kann man das natürlich auch sehen. Ich habe auch mehr und mehr den Eindruck, mit einem kleinen Jungen verheiratet gewesen zu sein.

    Im Übrigen habe ich auch seit dem Kindergartenalter meines Jüngsten immer nebenbei in Teilzeit gearbeitet. Mein NM ist allerdings der Meinúng, ich hätte mir schon vor Jahren - als die Kinder etwas älter waren - einen Vollzeitjob suchen sollen/müssen. Wer sich dann aber um Haushalt usw. hätte kümmern sollen, das konnte er mir auch nicht sagen. Er jedenfalls nicht, da er seine Arbeitszeiten derart ausgeweitet hatte, dass er - wenn überhaupt - kaum mal vor 20.00 Uhr zu Hause war. Er war halt unentbehrlich in seinem Job...

    Zitat Zitat von Libellchen Beitrag anzeigen
    Lass Dir nix einreden und behalte den Kopf oben
    Danke, ich gebe mir Mühe!

  6. #56
    Avatar von LazyLiz
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    AW: Trennung und Depression

    Zitat Zitat von testo_in_chiaro Beitrag anzeigen
    Das kann man auch von zwei Seiten sehen. Es ist doch eine schlechte Bilanz, sich einzugestehen, 20 Jahre mit einem "dummen" Menschen gelebt zu haben. Oder? Man hätte ja mal früher aufwachen können.
    Genau das ist u.a. ja so schmerzhaft!

    Zitat Zitat von testo_in_chiaro Beitrag anzeigen
    Schön finde ich das nicht, den Partner, mit dem man eine lange Zeit geteilt hat, als dumm zu erkennen. Ich weiß, dass dies eine Methode ist, eine Trennung zu verkraften.
    Und es hilft tatsächlich. Besser jedenfalls, als dem Ex hinterher zu weinen.

    Zitat Zitat von testo_in_chiaro Beitrag anzeigen
    Dennoch, bei meinem jetzigen Partner bin ich sicher, dass wir selbst bei einer Trennung eine solche Bilanz nie ziehen würden.
    Sei Dir da nicht zu sicher...!

  7. #57
    Avatar von LazyLiz
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    AW: Trennung und Depression

    Zitat Zitat von wespenstich Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist es an der Zeit für Dich Deine eigenen Bewertungsmaßstäbe zu finden und danach zu handeln. Wenn ich lese, dass Dein Mann Dich runterzieht, indem er behauptet Du hättest schuld an dem Ende der Beziehung, Du einen Therapeutenrat brauchst um Schokolade zu essen oder nicht ins Schwimmbad gehst, weil andere Deine Figur sehen können, dann frage ich mich, wo Du bleibst.

    Was ist mit Deinen Wünschen und Bedürfnissen?
    Willst Du schwimmen? Dann geh! Im durchschnittlichen Schwimmbad bekommt man jede Menge Übergewicht, Cellulite und Krampfadern zu sehen (das sagt eine begeisterte übergewichtige, Brillen tragende Schwimmerin mit massiver Cellulite), da achtet keiner auf Dich. Und wenn, was soll`s? Willst Du nicht, dann geh halt nicht, das ist deine ureigene Entscheidung, die mußt Du niemandem gegenüber rechtfertigen.

    Wenn du Deinen Kuchen haben willst, dann ist das ganz allein Deine Sache, die mußt Du auch niemandem erklären.

    Lass Dich doch nicht so verunsichern durch die Meinung anderer. Deine Meinung zählt. Dein Mann hat Jahrzehnte mit Dir und Deinen "Unzulänglichkeiten" gelebt. Plötzlich fällt ihm ein, dass das keine Beziehung auf Augenhöhe ist. Entweder lügt er oder Du mußtest Jahrzehnte mit einem "Schnellmerker" leben. Was kann dir so jemand für Ratschläge geben oder warum sollte die Meinung eines solchen Menschen zählen?

    Danke! Du bringst es auf den Punkt! Damit habe ich tatsächlich ein großes Problem. Mann, wenn ich daran denke, was sich in den letzten 30 Jahren so alles eingeschlichen hat, was mir gar nicht bewußt war! Manchmal habe ich den Eindruck, dass es Jahre dauern wird, das alles aufzudröseln. Mein Kernproblem: Ich weiß nicht - mehr, was ich eigentlich will. So lange Zeit habe ich meine "Wünsche" unterdrückt oder zurückgestellt (auf den Sankt Nimmerleinstag) oder bin gar nicht erst soweit gekommen darüber nachzudenken. Ich kann meinen NM eigentlich verstehen mit seinem Argument, er wolle endlich leben. Nur, wie er das umsetzt, das hätte ich mir anders gewünscht. Im Prinzip hatten wir ja beide dieses Bedürfnis.

    Darauf zu achten, was andere für richtig halten oder von mir denken, ist - auch - ein Produkt meiner Kindheit. Damit kämpfen meine beiden Schwestern genauso. Das Problem ist uns auch grundsätzlich klar, aber diese Mechanismen laufen ja eher im Unterbewußten ab.

  8. #58
    Avatar von LazyLiz
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    AW: Trennung und Depression

    Zitat Zitat von naturepure Beitrag anzeigen
    Das sind ja einige belastende Ereignisse binnen kurzer Zeit und dazu noch die Mirgäne und Wechseljahre, also beides, körperlich und seelisch. Wäre es nicht sinnvoll für Dich in eine Kur zu gehen oder psychosomatische Klinik und Dich erst mal wieder richtig aufbauen zu lassen bis Du über auch nur irgendeinen Partner nachdenkst? Und wäre dann nicht Arbeitssuche Prio 1 und das für Dich selbst um einfach tagtäglich Beschäftigung zu haben und integriert zu sein? Um eben nicht mehr zu Hause zu hocken und zu grübeln.

    Klar klingt mit einer Depression noch schwerer nach, was Dein Partner als Grund für die Trennung angegeben hat und dann die anderen Belastungen. Ich würde Dir wirklich eine Kur für Dich ans Herz legen, dass Du nachher einfach wieder Kraft hast und einige Probleme hinter Dir lassen konntest. Mit einem Lächeln findet man eher einen neuen Partner, wenns denn überhaupt unbedingt sein muss. Du hast ja nun so lange in Familie gelebt, vielleicht ist es ganz ok ein Stück sich selbst wieder zu finden bis der nächste Partner kommen darf.
    Über eine psychosomatische Klinik habe ich auch schon nachgedacht. Zur Zeit ist es aber so, dass ich mein vertrautes Zuhause sehr brauche und mich - noch - nicht in der Lage fühle, längere Zeit in einer fremden Umgebung zu sein. Außerdem habe ich leider das grundsätzliche Problem, dass mich das Zusammensein mit anderen psychisch Kranken eher noch runterzieht und mir Angst macht. Ich bin aber schon längere Zeit arbeitsunfähig und werde vielleicht eine Reha machen, wenn es mir etwas besser geht. Hatte ich schon mal, das war dann auch gut. Ich bin mir nicht sicher, ob ich eine Kur bewilligt bekommen würde.

    Das viele Alleinsein ist tatsächlich das größte Problem für mich. Gerade heute wieder! Der Unterschied zu früheren Jahren mit großer Familie und immer Leben im Haus ist doch sehr groß. Der Gedanke, den Rest meines Lebens so verbringen zu müssen, macht mir Angst. Würde mich sehr interessieren, wie es anderen in einer vergleichbaren Situation damit geht.

    Besonders die Wochenenden sind schwer. Durch die immer noch mehr oder weniger starke Antriebslosigkeit fällt es mir besonders schwer, "aus dem Haus zu kommen". Teilweise liegt es aber auch an den fehlenden Möglichkeiten. Gerade jetzt in der Ferienzeit sind viele meiner Kontakte verreist und das Wochenende ist ja sowieso Familienzeit. Singles habe ich eigentlich gar nicht in meinem Bekanntenkreis.

    Eine Möglichkeit zu arbeiten - und dazu auch in der Lage zu sein - würde ich mir sehr wünschen. Ich habe demnächst die Gelegenheit zwei Wochen Urlaubsvertretung zu machen. Vielleicht ergibt sich daraus ja etwas...

    Einen neuen Partner kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Hatte ja außer mit meinem NM noch gar keine Beziehung/en. Und da ich nicht der Typ Frau bin, auf den Männer fliegen, dürfte das wohl auch schwierig werden. Ich habe schon länger den Eindruck, wenn man ein gewisses Alter erreicht und nicht unbedingt eine Modelfigur hat, wird man gar nicht mehr als Frau wahrgenommen.

  9. #59
    Avatar von LazyLiz
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    AW: Trennung und Depression

    Zitat Zitat von wespenstich Beitrag anzeigen
    Im durchschnittlichen Schwimmbad bekommt man jede Menge Übergewicht, Cellulite und Krampfadern zu sehen (das sagt eine begeisterte übergewichtige, Brillen tragende Schwimmerin mit massiver Cellulite), da achtet keiner auf Dich.
    Freue mich, dass ich nicht ganz allein damit bin! Wollen wir einen Verein gründen? Wir werden bestimmt regen Zulauf haben. Vielleicht bekommen wir ja auch Gemeinnützigkeit anerkannt?! Ähm, wie machst Du das denn mit Deiner Brille beim Schwimmen?

  10. #60
    Avatar von never_the_less
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    AW: Trennung und Depression

    Zitat Zitat von LazyLiz Beitrag anzeigen
    Freue mich, dass ich nicht ganz allein damit bin! Wollen wir einen Verein gründen? Wir werden bestimmt regen Zulauf haben. Vielleicht bekommen wir ja auch Gemeinnützigkeit anerkannt?! das denn mit Deiner
    Darf ich Eurem Verein beitreten?


    @LazyLiz: Das Gefühl, an den Wochenenden wieder in die Grübelmaschinerie zu geraten, kenne ich auch sehr gut. Es ist ja eine Unterbrechung des gewohnten Alltags, der zum Teil sehr stark von der Berufstätigkeit strukturiert wird.

    Jetzt im Moment habe ich zwei Wochen Urlaub, und da ich erst im Herbst "richtig" verreisen werde, versuche ich, so oft es geht und es meine finanziellen Mittel zulassen, Minitrips in die nähere Umgebung zu machen.
    Was ich mir früher nie vorstellen konnte: auch mal eine Flugreise allein zu unternehmen und Spaß dabei zu haben, diese Gabe habe ich erst in den letzten zwei Jahren bei mir entdecken können.

    Und: mein Maßstab bin ich allein, auch wenn ich mir an manchen Tagen diesen Satz immer mal wieder wie ein Mantra vorsagen muss. Aber es wird,und das wünsche ich Dir auch.
    Die Gefühle lassen den Verstand nach ihrer Pfeife tanzen.. (Hedwig Dohm)

    Heitere Resignation - es gibt nichts Schöneres.
    (M. v. Ebner-Eschenbach)

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