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  1. #321

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    AW: Trennung und Depression

    Liebe Liz, ich weine gleich mit. Es ist mir unvorstellbar, wie ich ohne meine Mutter auskommen koennte, obwohl sie weit weg wohnt und wir uns etwa 2-3 Mal im Jahr sehen. Aber wir telefonieren oft. Also, dass Du die beiden Situationen ertragen musst, furchtbar. Und ich bin auch oft um diese Jahreszeit wegen allem weinerlich. Mir tun alle Menschen leid, die alleine sind oder die leiden. Ich wuerde am liebsten allen helfen und kann es nicht. Man kann nur dem Menschen oder dem Tier helfen, das man traurig oder verletzt sieht.

    Da muss man einfach drauf vertrauen, dass neben jedem verletzten Menschen auch jemand steht, der helfen kann. Ich wuensche Dir sehr, dass eine Person, vielleicht eine Freundin, ein Bekannter, irgentjemand, sich heraushebt von Deinen Bekannten und der der erste Ansprechpartner fuer Dich wird. So wie es ein Elternteil oder der Partner sein kann. Du brauchst einfach eine Beziehung, wo Du die erste fuer die andere Person bist und andersrum auch. Ich war mal so alleine, dass ich immer auf den Tierasyl websites geschaut habe, was fuer Kleintiere es denn gibt so dass ich nicht so alleine bin. Hund und Katze gingen nicht weil ich zur Miete wohnte. Schliesslich fand ich einen obdachlosen Hamste der mein Therapie-Hamster werden sollte. Aber meine Mutter meinte, das sind Nachttiere, die Nachts Radau machen. Also, nichts mit Therapie Hamster. Aber, alleine schon das Suchen hat mich von dem ganz tiefen Tief weg gebracht. Wie waere es mit einem Hasen? Ich weiss nur nicht, wie gerne die mit Menschen Kontakt haben. Eine kleine Katze aus dem Tierheim?

  2. #322
    Avatar von LazyLiz
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    AW: Trennung und Depression

    Hallo Ihr Lieben,

    ein kurzes Lebenszeichen von mir. Liege seit einer Woche mit einer Bronchitis im Bett. Ausgerechnet jetzt...

    Wünsche Euch allen schöne Weihnachtstage!

    LazyLiz

  3. #323
    Avatar von never_the_less
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    AW: Trennung und Depression

    Gute Besserung, LazyLiz!
    Die Gefühle lassen den Verstand nach ihrer Pfeife tanzen.. (Hedwig Dohm)

    Heitere Resignation - es gibt nichts Schöneres.
    (M. v. Ebner-Eschenbach)

  4. #324

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    AW: Trennung und Depression

    Auch von mir gute Besserung!!!

  5. #325
    pen
    pen ist offline

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    AW: Trennung und Depression

    Liebe LazyLiz,
    wünsche dir auch gute Besserung
    And in the end the love you take is equal to the love you make

  6. #326
    Avatar von Nolle
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    AW: Trennung und Depression

    Das ist gar nicht schön! Und dann auch noch, wenn man sowieso schon so geschwächt ist... Du Arme!
    Auch von mir Gute Besserung...!

  7. #327
    physalie
    gelöscht

    AW: Trennung und Depression

    Liebe Liz,

    wünsch dir auch gute Besserung und schöne Weihnachtstage
    bestimmt wird nächstes Jahr für alle von uns die Sonne wieder scheinen, vielleicht am Anfang nur stundenweise, aber es wird wieder heller

    Liebe Grüsse an alle
    physalie

  8. #328

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    AW: Trennung und Depression

    Liebe Liz,

    Deinem Koerper wurde sicher alles zu viel. So ist es bei starken Menschen: man kommt noch durch die schlimmste Kriese und dann wenn man mal "loslassen" kann wird man krank. Alles mit dem neuen Job, Stress mit Kindern und NM ist Dir sicher auf das Immunsystem geschlagen. Manchmal bin ich aber ganz froh ueber eine Krankheit in Krisenzeiten. Es ist die einzige Art sich richtig allem zu entziehen. Ich weiss nicht, ob Du es ebenso empfindest. Manchmal hat man ploetztlich einen guten Grund sich aus allem raus zu halten, was man sowiso nicht tun will.

    Verwoehne Dich selbst etwas und ruhe Dich gut aus. Dafuer ist die Zeit "zwischen den Jahren" da. Gute Besserung! Annakathrin

  9. #329
    Avatar von Inseltraum
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    AW: Trennung und Depression

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    ╔══╗
    ╚╗╔╝
    ╔╝*-:¦:- CH
    ╚══╝wünsche DIR und
    ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest
    Harmonie,Freude,Glück,Ruhe,Stimmung,
    Herzenswärme, Lichterglanz,
    Stressfreie, friedliche und erholsame
    Feiertage
    und ein gutes
    NEUES JAHR 2013
    Im Herzen bleiben nicht die Menschen,
    mit denen ich am meisten zu tun oder geredet habe,
    sondern die, die meine Seele berührt
    und mein Herz verzaubert haben

  10. #330
    Avatar von LazyLiz
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    AW: Trennung und Depression

    Danke für alle Eure lieben Wünsche für Weihnachten! Ich hoffe, Ihr habt schöne Tage verlebt.

    Bin immer noch krank, krieche sozusagen auf allen Vieren. Die letzten beiden Tage sind mehr oder weniger an mir vorüber gerauscht. Viel Familie (Kinder/Enkelkinder, Vater, Schwestern, Nichten) viel Trubel. Gestern waren siebzehn Personen im Haus. Meine Kinder haben dankenswerterweise alles gemanaget. Nur mein ältester Sohn (31!) hat sich gestern bei mir beschwert, dass er am 24. vormittags noch etwas für die Feiertage einkaufen musste. Wenn er schon nur dreimal im Jahr nach Hause komme, wolle er die Tage wenigstens genießen. Dabei wusste er, dass ich krank bin.
    Im Moment weiß ich wirklich nicht, was ich ihm getan habe. Irgendwie hat er ein Problem mit mir.

    Und nun wieder der Totalabsturz.

    Die Kinder sind mit Partnern/Familie heute zum Frühstück beim Vater und seiner NEuen eingeladen. Anschließend geht es gemeinsam zu meiner Schwiegermutter, Treffen mit der dortigen Familie (Brüder meines NM). Über dreißig Jahre sind wir traditionell am zweiten Weihnachtstag dort gewesen. Letztes Jahr erstmals meine Kinder ohne mich. Das war schon extrem schmerzhaft für mich. Heute sitzt nun auch noch die Neue (ich hasse dieses Weib und wünsche ihr die Pest an den Hals!) auf meinem Platz. Und alle akzeptieren das, als wäre es nie anders gewesen.

    Aber das Schlimmste für mich heute: Die Kinder sind wegen der Einladung des Vaters sehr früh eilig weg. Keine Zeit mehr für ein paar Worte o. ä., nur ein flüchtiger Abschied.
    Und nach dem ganzen Trubel plötzlich wieder Totenstille im Haus. Von Hundert herunter auf Null. Überall noch Spuren der Kinder. Vergessenes Spielzeug der Enkelin - ich vermisse sie schon wieder so, dass es körperlich weh tut - etc. Ich habe zuerst nur geweint und geschrien. (Euch kann ich es ja sagen) Wie oft und wie lange muss ich dass noch aushalten? Immer wieder aufs Neue in solchen Momenten das Gefühl verlassen zu werden. Für zwei Tage war "Leben" - so wie früher, jetzt ist wieder "existieren" angesagt.
    Mir steht an solchen Tagen so sehr vor Augen, was ich verloren habe und was ich nie wieder haben werde. Mich damit abzufinden und die Trauer zerreißen mich.

    Ich fühle mich so außerhalb allem. Meine Kinder sind unbeschwert (und das gönne und wünsche ich ihnen wirklich!), sie haben ein - schönes - Leben; Pläne, Zukunftsperspektiven etc. Zwei Tage konnte ich mich davon mittragen lassen und jetzt kämpfe ich wieder darum den Tag überhaupt zu überstehen. Und sehe die vielen Tage vor mir, an denen ich immer weiter kämpfen muss. Seit zwei Jahren gab es kaum mal einen Tag, an dem es mir gut ging, geschweige denn mehr.

    Ich weiß, ich tue mir heute extrem leid. Aber meine Kraft ist aufgebraucht...
    Geändert von LazyLiz (26.12.2012 um 15:26 Uhr) Grund: Ergänzung

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