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  1. #31

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    AW: schlimmer Liebeskummer...

    nun ist die trennung 10 tage her. ich war in der zwischenzeit ständig unterwegs und bin nicht zur ruhe gekommen. wir haben uns auch seitdem nicht mehr gesehen. wir wohnen zwar zusammen, aber ich habe gerade urlaub und wohne bei einer freundin...

    bisher bin ich noch nicht in ein tiefes loch gefallen. im gegenteil. ich kann schlafen, essen und ab und zu freude empfinden.

    was mir allerdings sehr zu schaffen macht ist die wohnungssuche. ich habe noch nie allein gewohnt und mich macht das sehr traurig. außerdem habe ich angst vor dem alleine sein. war jemand von euch schon in der situation aus der gemeinsamen wohnung auszuziehen? wie habt ihr die ersten monate des alleine wohnens erlebt? gibt es tipps? ich habe angst, dass der auszug sehr hart sein wird und ich mich in der neuen wohnung (die ich ja noch nicht einmal gefunden haben) sehr einsam fühlen werde...

    viele grüße von mariabel ( die froh ist, die letzten tage so gut gemeistert zu haben)

  2. #32

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    AW: schlimmer Liebeskummer...

    Hallo mariabel,

    bei meiner vorletzten Trennung habe ich sowohl mein altes Zuhause als auch einen grossen Teil meines alten Freundeskreises verloren. Ich bin sogar von einem Tag auf den anderen ausgezogen und erst mal bei einer Freundin untergekommen, weil ich es nicht mehr aushielt. Habe da dann einen Monat gewohnt, danach ein halbes Jahr alleine, und dann bin ich mit einer sehr guten Freundin zusammengezogen.

    Was mir geholfen hat:
    - Zuerst provisorisch bei einer guten Freundin leben, damit ich mich nicht alleine fühle.
    - Die Wohnung "alleine" habe ich nur zur Zwischenmiete genommen, nicht fix, weil ich mir selbst noch nicht klar war, ob ich wirklich alleine leben möchte
    - Für mich war es dann sehr schön, mit einer Freundin zusammenzuleben zum Schluss, also nicht allein. Du bist ja auch noch jung. Wäre eine WG oder was Ähnliches nicht auch sogar was Spannendes, neues?
    Geändert von Abendtau (05.04.2012 um 13:23 Uhr)

  3. #33

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    AW: schlimmer Liebeskummer...

    Hallo Mariabel,

    wie wärs wenn du zur Zwischenmiete in eine Beruftätige-WG ziehst. Dann bist du nicht allein und kannst dir mal anschauen, ob dir das gefällt. Weiß ja nicht wo du wohnst und ob es das da gibt.
    Und manchmal kann man dann das Alleinewohnen auch viel besser genießen, weil in einer WG wohnen kann auch stressig sein
    Ich wohne allein, man muss sich erst daran gewöhnen, aber es hat auch viele Vorteile. (Hab aber auch noch nie mit jemand zusammen gewohnt, müsste mir da sehr sicher sein.)

    Man muss sich nicht alleine fühlen, nur weil man alleine wohnt. Außerdem kann man ja auch ab und zu Freunde einladen oder man surft hier rum und schon ist der "einsame Abend" rum

    Alles Gute für dich!

  4. #34

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    AW: schlimmer Liebeskummer...

    Danke für die Antworten, buffy und Abendtau!

    Ich habe bisher immer in WGs oder eben mit meinem Freund zusammen gewohnt. Das WG-Leben ist also nichts Neues für mich...und ich denke, ich sollte es ausprobieren alleine zu wohnen...eben weil ich davor Angst habe. Ich finde es wichtig, dies zu lernen. Aber es wird ein großer Schritt für mich sein.
    In der Wohnung halte ich es kaum aus. Ich bin froh, dass ich bei einer Freundin wohnen kann - das ist natürlich auch nur übergangsweise, bis ich eine Wohnung gefunden habe.

    Mit dem Trennungsschmerz ist es so eine Berg- und Talfahrt. Noch heute morgen dachte ich, ich käme ja ganz gut zurecht - jetzt bin ich einfach nur traurig...

  5. #35

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    AW: schlimmer Liebeskummer...

    Zitat Zitat von mariabel Beitrag anzeigen

    Mit dem Trennungsschmerz ist es so eine Berg- und Talfahrt. Noch heute morgen dachte ich, ich käme ja ganz gut zurecht - jetzt bin ich einfach nur traurig...
    Hallo Mariabel, diese Berg- und Talfahrt ist völlig normal! Ich hatte das jetzt auch fast zwei Monate lang. Ein Moment so, der andere so. Und das alles in ziemlich schneller Abwechslung.

    Ich habe in meinem Strang schon darüber geschrieben: Ich glaube, es braucht genau diese Berg- und Talfahrt, um den Liebeskummer abzubauen. 100 Mal rauf und runter, bis es sich rausgewaschen hat, bis Du keine Lust mehr drauf hast. Mir hat es sehr geholfen, zu denken, dass es genau dieses Hin und Her braucht! Und dass es ein Zeichen dafür ist, dass ich was abarbeite und vorwärtsgehe. Versuche einfach, die guten Momente zu speichern (Strichliste an der Wand oder ähnliches), so dass Du in den schlechten Momenten all das nicht vergisst. Es wird irgendwann besser! Vielleicht sogar schneller, als Du denkst.

  6. #36

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    AW: schlimmer Liebeskummer...

    Ja, das stimmt. Die Gefühlslage wechselt wirklich ziemlich schnell. In den letzten 10 Tagen hatte ich trotz allen Schmerzes einige schöne Lichtblicke - z.B. Wiedersehen mit alten Freunden etc. Die Strichliste ist also schon mit einigen Strichen bemalt. Und ja, wenn ich mich daran erinnere, dann kann ich sogar etwas Freude empfinden. Das baut mich auf.
    Mir hilft auch, dass ich nicht zum ersten Mal Liebeskummer habe und weiß, dass er vorbei gehen wird.
    Anders ist, dass ich in einer anderen Lebensphase bin und wir mehr Pläne geschmiedet haben, als es bei den vorigen Freunden der Fall war. Und ich habe das Gefühl, dass ich nicht nur die Trennung von dem geliebten Menschen, sondern auch unsere Zukunftspläne betrauere - das, was hätte sein können.

  7. #37

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    AW: schlimmer Liebeskummer...

    Genau das hatte ich auch. Es war der erste Mann, mit dem ich ernsthaft an Kinder und Heirat dachte. Und bei dem ich auch geglaubt hatte, dass er das tatsächlich mit mir möchte. Ich kann so gut verstehen, wie Du Dich fühlst!

    Und weisst Du was, es war glaube ich auch genau das, was mir geholfen hat, so schnell vorwärtszugehen. Ich habe realisiert, wie sich das anfühlt, wenn man mit jemandem eine Zukunft, eine Familie haben möchte. Wie schön das ist, und dass ich das ja kann und möchte! Und deshalb hatte ich glaube ich etwas in mir, das gar nicht mehr zu lange warten möchte. Dass ich das mit jemanden haben möchte, und deshalb das auch eher bald als sehr spät finden möchte. Ich glaube, das hat mich zusätzlich angetrieben, nach vorne zu schauen und nicht zu lange im Schmerz zu bleiben.

  8. #38

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    AW: schlimmer Liebeskummer

    Im Moment vermisse ich ihn sehr. Und es kommt mir alles irgendwie unwirklich vor. Ich sitze in der gemeinsamen Wohnung und doch weiß ich, dass es vorbei ist. Dass unser gemeinsames Leben der Vergangenheit angehört. Es tut so weh.:
    Ich habe mir seit der Trennung noch nicht wirklich Zeit zum Trauern genommen. Ich war eigentlich fast permanent unter Menschen. Und jetzt komme ich gerade etwas zur Ruhe und der Schmerz ist voll da. Ich habe ihn sehr geliebt. Er war der Mann, mit dem ich zusammen sein, mir heiraten und Kinder vorstellen konnte, mit dem ich Pläne gemacht habe.
    Ich bin ab morgen eine Woche im Urlaub - ich hoffe, dass ich es etwas genießen kann und ich Kraft tanken kann. Auch die Zeit vor der Trennung war für mich sehr schlimm und hat viel Kraft gekostet.

    Viele Grüße an alle mit Liebeskummer!

  9. #39

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    AW: schlimmer Liebeskummer...

    Was ich noch sagen wollte, dieses Gefühl, dass alles "unwirklich" ist, finde ich fast eines der schlimmsten. Am Anfang hatte ich das ganz oft, dass es unwirklich ist, dass ich ihn jetzt nicht anrufen kann, nicht einfach so wie immer zu ihm fahren und den Sonntag mit ihm verbringen kann - dass wir uns nicht mehr sehen, ich aus seinem Freundeskreis rausgerissen bin. Alles kam mir seltsam, irreal, fragil, eben unwirklich vor. Dieses diffuse Gefühl ist so bodenlos... Aber es geht vorbei. Irgendwann spürst Du Dein Leben und die neue Realität wieder besser und hast so auch wieder besser Boden unter den Füssen. Und merkst, dass es weitergeht und das Leben immer noch da ist.

  10. #40

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    AW: schlimmer Liebeskummer...

    Zitat Zitat von Sofakissen78 Beitrag anzeigen
    dieses Gefühl, dass alles "unwirklich" ist, finde ich fast eines der schlimmsten. Am Anfang hatte ich das ganz oft, dass es unwirklich ist, dass ich ihn jetzt nicht anrufen kann, nicht einfach so wie immer zu ihm fahren und den Sonntag mit ihm verbringen kann - dass wir uns nicht mehr sehen, ich aus seinem Freundeskreis rausgerissen bin. Alles kam mir seltsam, irreal, fragil, eben unwirklich vor. Dieses diffuse Gefühl ist so bodenlos... Aber es geht vorbei. Irgendwann spürst Du Dein Leben und die neue Realität wieder besser und hast so auch wieder besser Boden unter den Füssen. Und merkst, dass es weitergeht und das Leben immer noch da ist.
    Das ist wohl eine Phase im Verarbeitungsprozess. Die letzten Tage habe ich mich auf einem ziemlich guten Weg gefühlt und nicht das Bedürfnis gehabt, ihn zu kontaktieren. Kaum habe ich einen Tag mit wenig Programm, falle ich ins Loch, weine total viel und würde ihn am liebsten anrufen...im Moment schmerzt es so sehr, dass ich es mir gar nicht vorstellen kann, dass das besser wird - auch wenn ich das weiß, dass es besser wird. Aber der Schmerz ist gerade so nah und ich fühle mich so bedürftig...
    Ich hoffe, ich kann meinen Urlaub wenigstens ein wenig genießen...

    Viele Grüße an dich, Sofakissen ( und dass die Bergfahrt anhält! ) und alle anderen!

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