Liebe wildcat,
so ein Tagebuch zu finden, in dem frau erkennen kann, dass viele Dinge nicht Unvermögen oder Hilflosigkeit, sondern pure Berechnung waren, zieht einem natürlich den Boden unter den Füßen weg.
Weil es nicht nur um die Trennung geht, sondern das Gefühl, dass Jahrzehnte des eigenen Lebens für die Tonne waren.
Und die eigene Wahrnehmung so erschüttert wird.
Den einzigen Ratschlag, den ich Dir geben kann: Tag für Tag bewältigen. Nur auf Dich schauen. Irgendwann wirst Du auch wieder einen Lichtstreif am Horizont sehen.
Und es vielleicht als Glück begreifen können, dass Du den los bist.
Denn ganz ehrlich: das klingt nicht nach einem liebevollen Mann, bei dem frau sich geborgen fühlen kann. Und trotzdem den eigenen Weg verfolgen kann. Nicht nach einer Beziehung auf Augenhöhe. Nicht nach geben und nehmen.
Les mal bei "Mr. Mc. Münchhausen" "Erste Hilfe bei Trennungsschmerz" und pass gut auf Dich auf.
Viel Kraft
angie














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