Hallo und willkommen an alle,
nachdem ich Ende Januar den Weg hierher gefunden habe, möchte ich zuerst all jenen danken, die mich in dieser Zeit begleitet haben. Ich habe Menschen kennengelernt, die mir sehr geholfen haben, mein Gefühlschaos ein Stück zu ordnen, sie haben mir auf den Weg geholfen, vieles zu erkennen.
Ich meine, mich in meinem Denken und Fühlen mit Ihrer Hilfe verändert zu haben, und da, wo ich emotional am Boden war, da haben sie mir ihre Hand gereicht, danke.
Ganz besonders Val,Brighid und Hilly, ich hätte manche Stunde sicher Dummes getan, haben immer ein offenes Ohr gehabt, obwohl ihre eigenen Probleme groß genug waren.
Nach fast 11 Monaten der Trennung bin ich immer noch sehr traurig, daß meine Frau mich verlassen hat, sehe aber inzwischen vieles, was aus ihrer oder auch meiner Sicht dazu geführt haben wird. Von Ihrem Denken und Fühlen weiß ich fast nichts,dabei wünschte ich mir sehr, wir könnten gemeinsam darüber sprechen. 21 Jahre sind eine lange Zeit miteinander, heute sehe ich viele schöne Momente, dennoch plagen mich einige Dinge, die aus meiner Sicht auch zur Trennung geführt haben immer wieder. Ich wüßte gern um Ihre Sicht der Dinge, würde gern verstehen, und, ich habe meine Schwierigkeiten mit dem Loslassen. Ich wünschte mir, daß diese Kontaktverweigerung von Ihrer Seite enden könnte, daß wir abschließen könnten, mit dem, was uns in den Jahren so belastet hat, das, was aus ihrer Sicht eine Weiterführung der Beziehung so unmöglich erscheinen ließ. Ich weiß, daß mir das wieder Hoffnung machen würde.
Ich danke meiner Frau, für die gemeinsamen Jahre, die Zeit, in der wir gemeinsam Glück empfunden haben, ich danke ihr auch dafür, daß wir uns in der Zeit der Trennung noch nicht in den Rosenkrieg bewegt haben. Ich wünsche uns ,einen Weg finden zu können, der uns auch in Zukunft Achtung voreinander empfinden lässt und uns für unseren Sohn gemeinsam die Rolle der Eltern wieder finden lässt. Ich danke ihr für den Mut, den Sie hatte, zu gehen, denn ohne dem wäre ich gedanklich nicht da, wo ich heute stehe.
Ja, ich hoffe immer noch, ich meine, ich liebe sie immer noch, auch wenn es schwierig ist , diese Gefühle zu verstehen und nachzuvollziehen.
Nach dem nun geschlossenen Strang „ Sie will die Trennung, ich liebe sie was kann ich tun, helft mir „ werde ich hier weiter meine Gedanken äussern, ich werde Eure Hilfe weiter brauchen genauso wie eure Kritik.
Für meine „alten“ Wegbegleiter – danke, daß es euch gibt , gut daß Ihr in meinem Zug mitfahrt. Und für alle, die neu in meinen Zug einsteigen möchten, willkommen.
Möge unsere gemeinsame Reise wirklich eine gute Reise werden. Ich wünsche mir, irgendwann bei mir selbst, bei dem was ich bin , anzukommen. In dieser Zeit ist das oft eine der Fragen, für die ich auch noch keine Antwort finde – was und wer bin ich, wohin wird mich mein Weg führen.
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Euer fishhunter -
Weil sich es aber eingebürgert hat - fish











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