Liebe Marischo,
vom ersten Tag an, über Jahre, habe ich an Deinem Schicksal Anteil genommen. Immer still, in guten Gedanken hab ich versucht, Dich und Deine Jungs zu begleiten. Du hast niemanden darum gebeten und ich wollte und will mich nicht aufdrängen. Jedoch: es fehlt mir zu wissen, ob Du in Ordnung bist.
Inzwischen hab ich selbst ein Kind bekommen und kann noch mehr Deine Lage, Deine Verzweiflung, Deine Wut, Deine Trauer nachvollziehen. Wie stark wird eine Mutter wenn ihr nichts anderes übrig bleibt? Wie überflüssig werden Worte, wenn Gefühle, wie sie sich Dir in den Weg stellten, da sind?
Ich kann verstehen, wenn Du es als Deine Sache belassen willst und hier nie mehr antwortest. Aber irgendwo da draussen (sitze unter einem prächtigen blauen Abendhimmel im Freien) bist Du und ich wüsste gern von Deinem Schicksal - seid Ihr 3 ok?
Einen lieben Gruss von Anna











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ein von herzen kommendes dankeschön an das bri-team für den kleinen grünen würgi:

