Warum soll analysieren nicht gut sein?
Wenn jemand eine Maschine so richtig gut bedienen und können will muss am besten diese Maschine komplett auseinander nehmen und dann versteht er wie sie arbeitet, wo Schrauben sind, die eventuell locker werden können, wo angesetzt werden kann wenn es mal nicht läuft.
Analysieren hat mit lysieren zu tun- auflösen und warum soll man nicht Dingen auf den Grund gehen um besser zu verstehen??
Daß man da so "hingetrieben" wird- das Denken auch nicht aufhören kann- zeigt doch, daß da noch Bedarf ist hinzusehen und hinzuspüren.
Leute können davon durchaus genervt sein, weil sie selber das so nicht machen- nicht können oder wollen und es doch auch anstrengt.
Wer ein System mal durchstiegen ist-- der kommt natürlich zur Ruhe und man muss nicht denken, daß es einen Punkt gibt an dem man dann gar nie mehr denkt
Das Leben ist immer im Fluss und wir verändern uns, entwickeln uns weiter.....Neues kommt dazu oder wir erleben uns auf neue Art....es ist doch letztlich sehr spannend sich selber anzusehen, zu verstehen und mit der Welt immer besser klarzukommen weil wir wissen, wer wir sind.
Würden wir nicht jede Pflanze im Garten auch nur dahin setzen, wo sie am besten gedeiht??
Was allerdings nur bedingt gemacht werden sollte ist das Analysieren von anderen.
Bis zu einem gewissen Punkt sicher auch wichtig um Toleranz zu bekommen und zu erkennen, daß man selber oft genug nicht gemeint ist-- aber man kann sich da auch uferlos verzetteln, da man einen anderen nunmal doch nur bedingt erkennen kann.
Und bei allem kommt die schon erwähnte Übung dazu- heute hat man es nach einer Situation erkannt, morgen spürt man es IN der Situation und irgendwann dann sieht man sich schon voher in die Situation laufen und kann frühzeitig "abbiegen"......dauert alles seine Zeit aber funktioniert und nur deshalb WEIL man hingesehen und erkannt hat.
kenzia











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