Hallo, Ihr Lieben...
Ich bin gerade krank geschrieben aufgrund einer OP. Außer den Unannehmlichkeiten, die ich nach der OP noch zu verdauen habe, geht es mir eigentlich ganz gut. Da ich alleinstehend bin - ohne Familie/Mann - verbringe ich im Moment sehr viel Zeit alleine...und habe natürlich sehr viel Zeit zum Nachdenken. Mit meiner Lebenssituation bin ich nicht wirklich zufrieden. Beruflich geht es mir zwar gut (habe eine tolle Arbeitsstelle und habe vor, mich weiterzubilden), aber privat fehlt mir noch einiges zum "Rundumglücklichsein". Ausserdem ärgert es mich, dass ich es soweit hab kommen lassen, dass ich "unters Messer" musste. Hätte ich mehr auf mich und meinen Körper geachtet, wäre ich jetzt mit meinem Chef bei einem Vortrag
Also, überlege ich mir (wie so oft): Was kann ich tun, um zufriedener zu sein?
Den Mr. Right, den ich mir wünsche, kann ich leider nicht herzaubern - aber ich weiß, dass ich einiges tun kann, um für ihn anziehender zu wirken.
wenn ich so am Überlegen bin, da fallen mir viele Dinge ein: Mehr Dinge tun, die mir Spaß machen, Sport treiben, Meditation, gesünder Essen, mehr Trinken, neue Kontakte knüpfen....
Anfangs bin ich immer hochmotiviert... und manche Dinge ziehe ich auch ein paar Mal durch. Meistens jedoch bleib ich sozusagen "auf halber Strecke stehen". Gründe können sein: mangelndes Selbstbewusstsein (Ich schaff das nicht!), Unlust (Ich bin doch eh so ein Sportmuffel...), Ratlosigkeitoder die berühmte "Aufschieberitis" (Aber wenn ich wieder gesund bin, dann...).
Man kann das den "inneren Schweinehund" nennen, der häufig bei mir gewinnt. Manchmal hab ich aber das Gefühl, ich boykottiere mich selbst. Diese "angefangenen Projekte" ziehen sich durch mein ganzes Leben...
Immer wieder stehe ich vor diesem Punkt: Aber JETZT mach ich! - und bin später total deprimiert, weil ich es wieder nicht "geschafft" habe.
Ich gebe zu, ich bin sehr ungeduldig - besonders mit mir. Und zeitweise ist es so, dass ich mir auch Dinge vornehme, die von vorneherein schon zum Scheitern verurteilt sind, weil das "eben nicht ich bin"...
Das Wörtchen "muss" (von "Ich MUSS jetzt....") habe ich schon aus meinem inneren Vokabular gestrichen.
Kennt Ihr diese Situation? Was sind Eure Erfahrungen?
Freu mich auch über PN!
LG, HighFidelity![]()












oder die berühmte "Aufschieberitis" (Aber wenn ich wieder gesund bin, dann...).
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Natürlich will ich meine Ziele um meinetwillen durchsetzen. Aber das ist schon ein zusätzlicher "Anreiz" für mich. Im Endeffekt kommt es ja drauf an, dass ich mich wohl fühle - was sich dann ergibt, werde ich schon sehen.