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  1. #11

    Registriert seit
    18.06.2012
    Beiträge
    389

    AW: Nicht so viel nachdenken?!

    Früher war ich auch grüblerisch und sehnte mich nach Kontrolle und Perfektion.

    Gebracht hat es mir nichts, außer vielleicht einige verlorene Jahre, eine kaputte Ehe, etc.

    Ich konnte (musste) das weitgehend ändern. Seitdem geht es mir viel besser.
    Ich liebe mein Leben und kann sehr viel lachen und genießen.

    Ich bin allerdings total allergisch auf Menschen mit Kontrollzwang, ich kann da recht agressiv werden.

    Wie ich das geschafft habe weiß ich eigentlich nicht so recht, doch empfinde ich diese Änderung wie ein Geschenk.

    Loslassen ist ein wichtiges Wort. Oder die Frage, wem bringt es etwas wenn ich mich ...wo auch immer...reinsteigere.

    Das heißt nicht, dass mir alles egal ist, gar nicht, aber ich muss nicht alles (und vor allem nicht Jeden!) bewerten oder ändern. Ich empfinde Grübelei als sehr negativ und zersetzend und finde es besser, sich und anderen Fehler zuzugestehen und tolerant und offen zu leben.

    Es ist für mich eine Frage der Reife.

  2. #12

    Registriert seit
    15.06.2007
    Beiträge
    1.444

    AW: Nicht so viel nachdenken?!

    Wer nachdenkt, arbeitet.
    Wer damit über sich nachdenkt, der arbeitet durchaus an/ mit sich......und das ist ja mal nicht verkehrt.

    Wenn man sich über Gott und die Welt GEdanken macht- dann kann man so ein Tagträumer sein und dem entgegenwirken, indem man sich genau das klar macht!
    Es ist Zeit total unnütz vertan und schade um diese Lebenszeit.
    Wenn das einem klar wird-- bewusst aussteigen und sich dem JETZT zuwenden.

    Manchmal- ist es auch so, daß der Kopf einfach arbeiten möchte und so kann auch das Denken losgehen.....
    In so einem Fall- den Kopf beschäftigen, aber mit anderen Sachen. Irgendwas interessiert jeden und so könnte man bewusst hergehen und sich mal eine Biographie schnappen und lesen, oder sich informieren über.....alles mögliche...- vielleicht nicht nur Rezepte lesen sondern zB über Geschichte, die den Kopf dann wirklich beschäftigt (wie entstand Rom?, die Französische Revolution....nur Beispiele).

    Zu erkennen, daß es wertvolle Lebenszeit ist, die man sich selber "versaut"- ist wichtig.
    Man könnte in dieser Zeit lernen oder positiv denken- oder nur sich gut fühlen......man hat das doch selber in der Hand! Also warum soll man sich SELBER in eine negative Stimmung bringen??
    Dann lieber bewusst ablenken - oder mal schöne Musik hören, mitsingen, tanzen.....bewusst aussteigen aus diesem Denk-Karussell.

    kenzia

  3. #13

    Registriert seit
    07.01.2013
    Beiträge
    8

    AW: Nicht so viel nachdenken?!

    Hallo zusammen,

    bin gerade erst auf diesen Thread gestossen......

    Bin auch ein ziemlicher Grübler. Bei mir läuft das immer so phasenweise ab. Es gibt Tage, da bin ich total unbeschwert und das Leben läuft einfach von alleine. Dann gibt es wieder Zeiten in denen ich viel wertvolle Zeit mit Grübeln verbringe. Male mir dann die Dinge regelrecht "schwarz" und mache mich völlig umsonst verrückt. Denn meistens sind die Dinge vor denen ich so Angst hatte, dann doch total easy verlaufen.
    Ich denke, dass es teilweise auch mit einen zu geringen Selbstwertgefühl zu tun hat !?

    @monika 1024: echt witzig, das Buch "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart" liegt hier grad auf meinem Tisch, habe es mir heute morgen rausgelegt, will es jetzt ein 2. Mal lesen. Mir hatte es nämlich auch gut geholfen.....

    Vielen Dank an Euch, hat mir gut getan das hier alles zu lesen :-)

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