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  1. #21
    Avatar von toofo
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    AW: Der Schöne-Dinge-Strang trifft sich - Teil 5

    Ana, eine Bewerbung würde vielleicht ja auch eine Chance sein, gerade weil es ja intern ist, nochmal die schwierigen Arbeitsbedingungen zum Thema zu machen. Es würde vermutlich nichts ändern, aber ein Signal mehr sein.
    Und plötzlich weißt Du, es ist Zeit etwas Neues zu beginnen
    und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.

    Meister Eckhart

  2. #22
    Avatar von Julifrau
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    AW: Der Schöne-Dinge-Strang trifft sich - Teil 5

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Ob ein solches Sich-rausretten aus der praktischen Arbeit über einen Verwaltungsjob nun für mich das richtige ist - ich habe da so meine Zweifel. Ich mache ja meinen Job sehr gerne, wenn nur die Bedingungen menschlichere wären (ich glaube, das ist ähnlich wie bei dir). Ich muss mir wirklich die Frage stellen, wie ich die letzten 10 Jahre bis zur Rente zubringen will. Warten/hoffen auf Veränderung - oder abhauen, eine neue Stelle suchen? Was immer mit der Ungewissheit verbunden sein wird, was mich dann dort erwartet.

    Die gewerkschaftliche Schiene - versuchen, auf diesem Weg etwas zu verändern? Mich für den PR aufstellen lassen?

    Die Bewerbungsfrist für die ausgeschriebene Stelle geht bis zum 29.2.
    Das markierte Verb ging mir durch den Kopf, als ich drüben von deinem Zögern las. Ich überlegte, ob du es als ein Abhauen empfinden würdest (um dir damit schlimmstenfalls Feigheit zu unterstellen) dich neu zu orientieren und dir eine 'leichtere' Arbeit zu suchen (zumindest würdest du wohl auch keine Schicht mehr arbeiten müssen). Und nun lese ich es hier .

    Würdest du es tatsächlich als ein Abhauen empfinden, deine Stelle zu wechseln? Ich finde das eine interessante (und auch für mich absolut nachvollziehbare) Einstellung, die aber andererseits ihre Gefahren birgt.

    Die gewerkschaftliche Schiene ist sicherlich eine Möglichkeit - doch, wie schätzt du die Chancen ein, wirklich etwas verändern zu können, in dessen Genuß auch du noch kämst. Und wieviel Energie könnte es dich kosten - realistisch und ehrlich eingeschätzt.

    Und ist die grundsätzlich gewünschte Veränderung denn realistisch? Als Maßstab hast du den Rückblick auf deine bisherigen Berufsjahre - wie viel hat sich in welchen Fristen verändert?

    Der Schlüssel liegt meines Erachtens im Gefühl des 'abhauen' ;-). Wäre deine Stelle eigentlich gut zu ersetzen? Ich kenne die Lage auf eurem Arbeitsmarkt nicht.

    Die beruflichen Bewerbungsunterlagen aufzubereiten kann ja grundsätzlich nie von Fehler sein

    Julifrau
    ************************************************** **
    Juli I.

    War is over if you want it.

  3. #23
    Avatar von Julifrau
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    AW: Der Schöne-Dinge-Strang trifft sich - Teil 5

    Liebe Zimtfisch, ich glaube, dass viele Menschen, die unerwartete, zu frühe Verluste erlitten, durch diesen Glauben Trost und Verarbeitung finden konnten. Und er bedeutet im Endeffekt noch dazu nichts anderes, als wir auch durch die Religionen erfahren an Trost: dass ein anderer, größerer Wille vorherrscht und uns bestimmt.

    Dennoch verstehe ich, was du meintest .

    @Julika: magst du nicht in die Klinik fahren und deine Beschwerden wirklich gut abklären lassen? Gute Besserung.
    ************************************************** **
    Juli I.

    War is over if you want it.
    Geändert von Julifrau (18.02.2012 um 14:50 Uhr) Grund: Ergänzung

  4. #24
    Tikvah
    gelöscht

    AW: Der Schöne-Dinge-Strang trifft sich - Teil 5

    Analuisa, danke für die Antwort.

    Meistens gibt es ja gute Gründe dafür, warum man einen Job macht, obwohl die Rahmenbedingungen nicht die besten sind (jaaaaa, ich weiß, wovon ich spreche!).

    Inwieweit der Verwaltungsjob für Dich eine Verbesserung wäre, ist dann vermutlich wirklich eine große, schwierige Abwägung.
    Gibt es jemanden, der Dir über die möglicherweise nicht auf den ersten Blick ersichtlichen Schwierigkeiten etwas erzählen kann, oder ist es eine so neue Stelle, dass das alles im Ungewissen liegt?
    Wenn ich es richtig verstanden habe, hast Du genau dafür oder für etwas ähnliches eine Weiterbildung gemacht? Dann hast Du tatsächlich mal sehr konkret über eine Veränderung nachgedacht oder war das eines der Angebote, die man nicht ablehnen kann, ohne genau zu wissen, was daraus wird?

    Was eine mögliche Wahl für den PR angeht: inwieweit man sich mit seinen Ideen und seinem Engagement einbringen und gemeinsam auf Veränderungen zuarbeiten kann hängt ja immer sehr stark vom bereits bestehenden Gremium ab. Du wirst es kennen und einen Eindruck von seiner Arbeitsfähigkeit haben.
    Zumal die Schwierigkeiten bei Euch ja nicht nur spezifischer, sondern auch struktureller Natur sind, und an denen lässt sich als PR in einem Betrieb erst mal nichts ändern. Da sind die Grenzen dann häufig schnell erreicht...
    Andererseits darf man die Veränderungsmöglichkeiten und ihre Auswirkungen auf die Beschäftigen im eigenen Haus nicht unterschätzen (mir hilft in solchen Zusammenhängen immer der Satz :"Nicht liegt es an dir, das Werk zu vollenden, aber du bist auch nicht frei, von ihm abzulassen." Den habe ich mir an meine Bürowand gehängt....).

    Viel Glück bei der Entscheidungsfindung - und ja, Bewerbungsunterlagen vorzubereiten ist nie verkehrt, manchmal merkt man schon dabei, dass es die Bewerbung auf die bestimmte Stelle doch nicht ist.

  5. #25
    Tikvah
    gelöscht

    AW: Der Schöne-Dinge-Strang trifft sich - Teil 5

    Frangipani, Fica

    Tikvah: es gibt sicher noch Verrückteres als Moskau .. mach doch mal.
    Tikvah ... Moskau hat was.Fahr mal hin. ich war dort Silvester 1998/1999.
    Ich glaube, ich habe auch schon Verrückteres gemacht, ganz sicher.
    Aber Moskau finde ich irgendwie besonders schwierig wegen der sozialen und politischen Situation.
    Und so, wie wir reisen (keine Gruppen- oder sonstwie organisierte Reise, am liebsten mit dem Zug und dann mal sehen, was kommt und am allerliebsten abseits der Sehenswürdigkeiten), ist uns jetzt schon verschiedentlich abgeraten worden.
    Andererseits spreche ich die Sprache und wir könnten uns auch in misslichen Situationen verständigen.
    Und nochmal andererseits ist bei mir im Moment absolute Erholung angesagt und ich sollte in diesem Jahr nicht an irgendwelche spanenden Eskapaden denken, zu denen ich Moskau jetzt mal zähle, sondern in den Harz oder nach Oberbayern fahren.

    Fica, magst Du was über Deine Sylvesterreise erzählen? Ansonsten gerne auch per PN oder so!

  6. #26
    Fica-
    gelöscht

    AW: Der Schöne-Dinge-Strang trifft sich - Teil 5

    Frangi,
    "er hat überhaupt nicht gebohrt" war nur symbolisch. Aber für mich so schlimm wie ein Zahnarztbesuch

    Tikvah,
    ja, gerne, ich mail dir und erzähle gern von Moskau!

  7. #27
    Avatar von rose_kane
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    AW: Der Schöne-Dinge-Strang trifft sich - Teil 5

    Zitat Zitat von Neuanfang Beitrag anzeigen
    Rose,

    sich bei Krankheit alleine zu versorgen, ist in der Tat ein Problem. Da haben es Menschen in Partnerschaften erheblich leichter. Man muss nicht erst drum bitten, sondern Hilfe ist (meist) selbstverständlich. Dass du deine Anfangsschiwerigkeiten mit Humor nimmst, ließ mich grinsen: finde ich toll! Geht auch viel leichter so.
    naja, ich habe seit ein paar tagen hilfe und muss mich mom. eher gar nicht um die essens-versorgungs-probleme kümmern. das hat mir unglaublich viel druck von den eigenen schultern genommen.

    und zum thema humor: ich bin mit diesem (meiner kann auch schwarz gefärbt sein) auch schon angeeckt, im kh. jedenfalls hatte ich das gefühl ...
    ~ r.k. ~

  8. #28
    Fica-
    gelöscht

    AW: Der Schöne-Dinge-Strang trifft sich - Teil 5

    Analuisa,
    meine Erfahrung mir anderen Aufgaben war so, dass sich vieles mit der näheren beschäftigung mit dem Thema schon geklärt hat. Ich würde mich wirklich bewerben, und wenn es nur dazu dient, dir selbst klar zu werden, ob es passt, und auch, um mal wieder ein Vorstellungsgespräch zu üben.

    was eine eventuelle Wahl zum PR angeht: bei uns ist es BR, aber vermutlich ist die Funktion eine ähnliche: es geht um die Vertretung der Mitarbeiter. Dummerweise ist auch ein B-P-R an Rahmen gebunden, und wenn du pech hast, reibst du dich da sehr auf. hm... Aber auch da gilt: aufstellenlassen. Solltest du gewählt werde, kannst du immer noch entscheiden, ob du es machen willst. Oder beginnen und irgendwann aufhören, du bist ja nicht auf gedeih und Verderb ausgeliefert.

  9. #29
    Avatar von Neuanfang
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    AW: Der Schöne-Dinge-Strang trifft sich - Teil 5

    Ana,

    würde eine einfach-mal-Bewerbung dir denn Nachteile im jetzigen Einsatz bringen? À la, "aha, sie will weg"? Wenn nicht, warum dies nicht einfach mal riskieren und die genauen Einsätze und auch, was du da unter Umständen für die Gesamtsituation bewirken kannst, ausloten? Und durchaus auch, ob ein etwaiger Wechsel zurück möglich wäre, falls es dir gar nicht gefällt.

    Deinen Beruf halte ich für sehr erfüllend, aber auch für psychisch und physisch sehr anstrengend. Die Arbeitszeiten sind teils cruel, nicht nur die Nachtschichten, auch die nunmal Wochenenden und Feiertage, die besetzt werden müssen. Kein Zuckerschlecken. Auf der anderen Seite würde ich mir als Betroffener Mitarbeiter, die ihren Beruf sehr gern machen, ausdrücklich wünschen.

    Wäre es denn wirklich ein "abhauen"? Oder empfindest das nur du so?

    Wie auch immer deine Entscheidung ausfällt, best wishes!

  10. #30
    Moderation Avatar von Zimtfisch
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    AW: Der Schöne-Dinge-Strang trifft sich - Teil 5

    Zitat Zitat von Julifrau Beitrag anzeigen
    Liebe Zimtfisch, ich glaube, dass viele Menschen, die unerwartete, zu frühe Verluste erlitten, durch diesen Glauben Trost und Verarbeitung finden konnten. Und er bedeutet im Endeffekt noch dazu nichts anderes, als wir auch durch die Religionen erfahren an Trost: dass ein anderer, größerer Wille vorherrscht und uns bestimmt.

    Dennoch verstehe ich, was du meintest .
    Mhm... es ist ja nicht so, dass es mir gleich immer so geht. Es gibt Ereignisse in meinem Leben, wo ich erst nach einer ganzen, ganzen Ecke Zeit den Sinn oder Grund sah...wenn man es so runterbrechen kann. Und es gibt Ereignisse, da weiss ich ihn bis heute nicht. Es gibt mir aber ein gutes Gefühl, es der Zeit in die Hand zugeben: vielleicht werde ich es irgendwann verstehen können und wenn es nur mit dem Bauch und nicht dem Verstand ist. Vielleicht werde ich es aber nicht - weil ich glaube, alles zu verstehen und zu begründen, ist auch nicht Sinn der Sache.

    Da ich an Gott glaube, auf eigene, spezielle, meine Art und Weise, geprägt durch diverse Religionen und Ideen, ist es für mich in der Hinsicht wirklich ein Trost.
    Und der König campte neben einer Zuckermelone


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