41 Jahre alt, gebildet, "glücklich", voll im Leben stehend kapiere ich jetzt, wie man süchtig wird...... Wie schnell das passieren kann, ganz normalen Menschen.....
Durch eine Angstörung, die psychiatrisch behandelt wird (aber -hoffentlich noch- unzureichend) komme ich kaum in den Schlaf. Ich, die absolute Nichttrinkerin, die in den letzten 41 Jahren ihres Lebens noch NIE ein ganzes Glas Wein getrunken hat, nie mehr als einen Cocktail, generell max. drei Gläser Alkohol im Jahr (wenn überhaupt, es gab mit Sicherheit jaaaahrelange Phasen ohne, einfach, weil er mir nie geschmeckt hat), habe gemerkt, dass ich mit einem oder noch besser eineinhalb Gläsern Wein (der mir immer noch nicht schmeckt), Wodka mit viel Saft oder auch mal einem Piccolo (gepanscht mit Sekt, Limo oder sogar Zucker, damit ich es runterbekomme), viel leichter einschlafe und deutlich weniger Nebenwirkungen habe als unter den Schlaftabletten (die ja auch abhängig machen).
Wenn es so weiter geht, entwickele ich wohl eine Sucht. Ich habe noch nie Alkohol gekauft, aber man bekommt ja ab und an was geschenkt. Heute im Supermarkt habe ich mich dabei ertappt, dass ich "lieblichen" Wein gesucht habe. Ich konnte ihn stehenlassen. Ich denke, ich ziehe die Bremse. Aber ich werde NIENIENIENIE mehr sagen, das kann mir nicht passieren (oh, ich sagte das sehr oft, sehr oft.....).
Kennt das jemand? Wie erging es Euch?
Traurige Grüße.











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Pottelette vonne ikara
