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  1. #1

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    Alkohol - wie fing es bei Euch an???

    41 Jahre alt, gebildet, "glücklich", voll im Leben stehend kapiere ich jetzt, wie man süchtig wird...... Wie schnell das passieren kann, ganz normalen Menschen.....

    Durch eine Angstörung, die psychiatrisch behandelt wird (aber -hoffentlich noch- unzureichend) komme ich kaum in den Schlaf. Ich, die absolute Nichttrinkerin, die in den letzten 41 Jahren ihres Lebens noch NIE ein ganzes Glas Wein getrunken hat, nie mehr als einen Cocktail, generell max. drei Gläser Alkohol im Jahr (wenn überhaupt, es gab mit Sicherheit jaaaahrelange Phasen ohne, einfach, weil er mir nie geschmeckt hat), habe gemerkt, dass ich mit einem oder noch besser eineinhalb Gläsern Wein (der mir immer noch nicht schmeckt), Wodka mit viel Saft oder auch mal einem Piccolo (gepanscht mit Sekt, Limo oder sogar Zucker, damit ich es runterbekomme), viel leichter einschlafe und deutlich weniger Nebenwirkungen habe als unter den Schlaftabletten (die ja auch abhängig machen).

    Wenn es so weiter geht, entwickele ich wohl eine Sucht. Ich habe noch nie Alkohol gekauft, aber man bekommt ja ab und an was geschenkt. Heute im Supermarkt habe ich mich dabei ertappt, dass ich "lieblichen" Wein gesucht habe. Ich konnte ihn stehenlassen. Ich denke, ich ziehe die Bremse. Aber ich werde NIENIENIENIE mehr sagen, das kann mir nicht passieren (oh, ich sagte das sehr oft, sehr oft.....).

    Kennt das jemand? Wie erging es Euch?


    Traurige Grüße.

  2. #2
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    AW: Alkohol - wie fing es bei Euch an???

    hör auf!

  3. #3
    Avatar von Nocturna
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    AW: Alkohol - wie fing es bei Euch an???

    Zitat Zitat von salsara Beitrag anzeigen
    Wenn es so weiter geht, entwickele ich wohl eine Sucht.
    Wir reden über anderthalb Gläser Wein pro Abend? Dann ist wohl der größte Teil der Deutschen, Italiener und Franzosen schwer alkoholabhängig. Wenn du bei dieser Dosis bleibst, hast du nichts zu befürchten. Es gibt auch immer mal wieder Studien, die besagen, dass mäßiger Genuss wie eben ein Glas Wein durchaus positiv auf die Gesundheit wirken kann.

    Alkohol entspannt definitiv. Wenn es dir aber partout nicht schmeckt, hast du schon mal ausprobiert ob auch andere Getränke helfen würden, beispielsweise heiße Milch mit Honig oder eine heiße Schokolade? Mir wäre es auf Dauer zu blöd etwas abends zu trinken das mir nicht schmeckt.
    Kinder sind das Einzige, was in einem modernen Haushalt noch mit der Hand gewaschen werden muss.

  4. #4
    Avatar von chironex_fleckeri
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    AW: Alkohol - wie fing es bei Euch an???

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Wir reden über anderthalb Gläser Wein pro Abend? Dann ist wohl der größte Teil der Deutschen, Italiener und Franzosen schwer alkoholabhängig. Wenn du bei dieser Dosis bleibst, hast du nichts zu befürchten. Es gibt auch immer mal wieder Studien, die besagen, dass mäßiger Genuss wie eben ein Glas Wein durchaus positiv auf die Gesundheit wirken kann.

    Alkohol entspannt definitiv. Wenn es dir aber partout nicht schmeckt, hast du schon mal ausprobiert ob auch andere Getränke helfen würden, beispielsweise heiße Milch mit Honig oder eine heiße Schokolade? Mir wäre es auf Dauer zu blöd etwas abends zu trinken das mir nicht schmeckt.
    Sehe ich leider gar nicht so.

    Die meisten Menschen trinken definitiv zuviel. Der Genuss wird schön geredet, teilweise als angeblich gesund gefeiert. Man weiss heute aber, dass Alkohol Krebserkrankungen begünstigt - das gilt besonders für Frauen und Brustkrebs - und dass die Mengen, die beispielsweise der weibliche Organismus problemlos verstoffwechselt, sehr klein sind. Eine erwachsene Frau sollte nicht mehr als ein Achtel Wein, also 125 ml, pro Tag trinken - und das auch nicht an jedem Tag, sondern mit mindestens zwei Karenztagen.

    Schon das Viertele Rotwein am Abend bedeutet für Frauen, dass sich der angenommene Nutzen ins Gegenteil wandelt.

    Ich finde, dass Du, @ salsara ganz wunderbar verantwortungsbewusst denkst. Du hast erkannt, dass die entspannende Wirkung, die Du wahr nimmst, eine Falle ist, die in eine ungute Abhängigkeitssituation führt.

    Du brauchst den Alkohol definitiv NICHT um Dich entspannen zu können - er ist ein Holzweg, ein marodes Brett, das sehr schnell zu einem echten Absturz führen kann, weil Du dann ein weiteres Problem hast.

    Was kannst Du tun?

    1. Bleib dran! Du hast eine Angsterkrankung, und das ist leider oft eine langwierige Kiste. Du kannst die Angst nur bewältigen, indem Du hartnäckig bleibst, und den Weg des Umgangs suchst, der Dir entspricht. Der erste, wichtigste Schritt ist meiner Erfahrung nach der, die Angst zu akzeptieren, sie anzunehmen. Nicht GEGEN, sondern MIT ihr zu arbeiten. Sie ist Teil von Dir, und sie anzunehmen und erst einmal als gegeben zu akzeptieren nimmt viel Druck aus der Sache - und lässt gleichzeitig die Angst in ihrer Bedeutung schrumpfen. Du und Dein Leben sind so viel mehr als diese Angst!

    Therapie ist ein möglicher Weg, aber längst nicht der Einzige. Du kannst

    2. Dich medikamentös unterstützen lassen, wenn Dir das gut tut. Da gäbe es zum einen Anxiolytika, die aber häufig ein gewisses Abhängigkeitspotenzial haben. Für den Notfall kann es aber mental ein guter Anker sein, beispielsweise ein Benzodiazepin im Medizinschrank zu haben - zu wissen: Ich KÖNNTE, bedeutet in der Praxis oft, dass man es nicht tut, die Angst annimmt, und sich selbst dazu ermutigt, andere Wege zu gehen, eigene Strategien zu entwickeln, auf Krücken zu verzichten.

    Weitere Hilfe können bestimmte Antidepressiva bieten. Diese machen nicht abhängig, man muss sie aber mittel- bis langfristig nehmen, und ein- und auch wieder ausschleichen, da sie auf den Hirnstoffwechsel wirken, der sehr empfindlich ist. Diese Medikamente können therapieunterstützend wirken, sozusagen den Weg bereiten, um lernen zu können, mit der Angst umzugehen.

    Die Orthomolekularmedizin bietet weitere Möglichkeiten, medikamentös zu helfen. Angsterkrankungen haben, ebenso wie Depressionen, häufig mit Ungleichgewichten im Hirnstoffwechsel zu tun. Hier kann die Orthomolekularmedizin helfen. Liegt beispielsweise ein Serotoninmangel vor, kann die Einnahme von 5HTP helfen.

    Das führt direkt zu Punkt

    3. Ernährung. Interessante Anhaltspunkte bietet hier beispielsweise das Buch "the mood cure" von Julia Ross. Leider werden darin auch sehr viele Nahrungsergänzungspräparate empfohlen, und das wiederum sehe ich sehr kritisch - die würde ich nie einfach so einnehmen, sondern immer nur in Zusammenarbeit mit einem Arzt, wenn das notwendig sein sollte. Die Informationen zur Ernährung sind aber sinnvoll und nützlich.

    4. Bewegung

    Sport entspannt! Finde die für Dich richtige Art, die Dir - ganz wichtig!! - FREUDE bereitet, und bleibe dauerhaft dabei.

    5. Glück

    Glück schlägt Angst. Freude schlägt Angst. Wer glücklich ist, ist nicht ängstlich. Sorge für viele Glücksinseln in Deinem Leben. Strukturiere Deinen Abend so, dass er für Dich erfüllend und freudig ist. Schau Dir Filme an, lies Bücher, die Dir gute, entspannte Empfindungen bescheren. Umgib Dich mit Menschen, die Dir gut tun.

    6. Entspannungstechniken

    Die kannst Du lernen. Jeder kann das. Es braucht Disziplin und Durchhaltevermögen, aber es funktioniert. Es ist egal, ob Du auf Meditation, MBSR, progressive Muskelentspannung, autogenes Training, Atemschule oder Yoga setzt - wichtig ist nur, dass Du es TUST, und zwar täglich.

    Schon das Erlernen eines Ruheatems kann Dir dazu verhelfen, dass Du einschläfst.

    Es gibt Hilfsmittel in Form von Hyno-CDs, z.B. von Werner Eberwein - Angst verwandeln in Gelassenheit / Lichtblicke / Loslassen / Am See der Heilung / Gelassenheit

    Du kannst auch Selbsthypnose erlernen.

    Ein Hörbuch, das ich Dir gern sehr empfehlen möchte, ist dieses hier. Es ist die Geschichte einer Wandergruppe von Menschen mit Angsterkrankungen - darunter sind auch welche, die sich Alkohol als Verbündeten gesucht haben.

    Wie Du siehst, ist das ein ganzer Werkzeugkasten - Du kannst ihn nutzen, und damit weit mehr erreichen, als Dir die Krücke Alkohol, der ein sehr tückischer Verbündeter ist, je bieten könnte.

    Nutze das!

    Aufmunternde Grüsse
    von der Seewespe
    Erkenntnis des Tages: Begegne der Welt lächelnd, und sie lacht zurück
    Geändert von chironex_fleckeri (30.12.2012 um 12:34 Uhr)

  5. #5
    Avatar von Aloe
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    AW: Alkohol - wie fing es bei Euch an???

    Hallo salsara,

    bei mir lag der Alkoholmissbrauch auch in einer Angststörung begründet. Von einem "normalen" Alkoholkonsum bin ich immer dann in Extreme abgerutscht, wenn angstverstärkende Probleme in mein Leben traten, wenn meine Existenz z.B. bedroht war. Dann geriet ich schleichend in eine starke Abhängigkeit, in der Absicht, die Probleme erträglicher zu machen, quasi runterzuspülen. Schlafstörungen bekämpfte ich ebenfalls mit Alkohol. Es entstand ein fataler Teufelskreis, aus dem ich mich nur mit viel Mühe selbst befreien konnte.

    Will sagen, wenn du die Ursachen deiner Angststörung bearbeitest, mithilfe einer Klinik, Selbsthilfegruppe, Therapie, notfalls sogar vorübergehend mit Medikamenten, dann ist die Gefahr, in eine Alkoholabhängigkeit abzurutschen, ungleich kleiner. Alkohol dient in keinem Fall als Therapie für eine Angststörung, denn dann hast du nicht nur dieses Problem, sondern ein zweites dazu.

    Ich wünsche dir viel Glück und vor allem Durchhaltevermögen. Es dauert u.U. lange, bis eine Angststörung sich auflöst. Viel Kraft auf deinem Weg.
    Und guten Rutsch in ein neues, hoffentlich weitgehend trockenes neues Jahr.

    Aloe
    Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit.

  6. #6
    Avatar von Nocturna
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    AW: Alkohol - wie fing es bei Euch an???

    Zitat Zitat von chironex_fleckeri Beitrag anzeigen
    Sehe ich leider gar nicht so.

    Die meisten Menschen trinken definitiv zuviel. Der Genuss wird schön geredet, teilweise als angeblich gesund gefeiert. Man weiss heute aber, dass Alkohol Krebserkrankungen begünstigt - das gilt besonders für Frauen und Brustkrebs - und dass die Mengen, die beispielsweise der weibliche Organismus problemlos verstoffwechselt, sehr klein sind. Eine erwachsene Frau sollte nicht mehr als ein Achtel Wein, also 125 ml, pro Tag trinken - und das auch nicht an jedem Tag, sondern mit mindestens zwei Karenztagen.
    Also führen 1,5 Gläser Wein täglich bei einer Frau zu Alkoholabhängigkeit und Krebs? Italien, Frankreich und Deutschland demnächst ausgestorben? Das Risiko potenziert sich dementsprechend wenn ich viel rotes Fleisch esse und mich sonst lebensmitteltechnisch nicht ganz im Griff habe? Ist das nicht ein wenig arg an den Haaren herbeigezogen? Da hat dann garantiert die jahrelange Pilleneinnahme null Rolle gespielt und die Hormonersatztherapie auch nicht? Ist die dann schlimm oder weniger schlimm als ein Glas Wein?

    Man sollte seinen Konsum und seine Lebensweise durchaus einer kritischen Betrachtung unterziehen, aber die „wenn – dann“ Folgerung einfach so von ein paar Studien zu übernehmen ist mir zu simpel. Das Leben ist deutlich komplexer. Ich kenne Menschen, die nach herkömmlicher Betrachtungsweise gesund gelebt haben und an Krebs gestorben sind und solche die es übertrieben haben, die auch an Krebs gestorben sind, nur Jahrzehnte später.

    Ich bin schon lange drüber weg, dass mir einbilde, meine halbwegs gesunde Ernährung und jahrelanger Sport würden den Ausschlag für ein langes und gesundes Leben geben. Es sind Gene und Glück, die uns ein langes Leben geben, sofern man es mit den Abhängigkeiten nicht gänzlich übertreibt.
    Kinder sind das Einzige, was in einem modernen Haushalt noch mit der Hand gewaschen werden muss.

  7. #7
    Avatar von chironex_fleckeri
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    AW: Alkohol - wie fing es bei Euch an???

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Also führen 1,5 Gläser Wein täglich bei einer Frau zu Alkoholabhängigkeit und Krebs?
    Das steht da nirgends, Nocturna. Lies doch bitte, was ich schrieb - diese Mengen Alkohol wirken begünstigend, und haben insgesamt keine positiven Auswirkungen auf den Organismus.

    Im Zusammenhang mit einer Angsterkrankung kann Alkohol die Probleme potenzieren.

    Wer das relativiert, handelt fahrlässig.

    Was "man" sollte, ist darüber hinaus völlig unerheblich - wenn Du Risiken eingehen möchtest, ist das Deine Entscheidung, die auf einer bewussten Risikoabwägung beruht. Das heisst aber nicht, dass andere Menschen Deine Einschätzung teilen müssten.
    Erkenntnis des Tages: Begegne der Welt lächelnd, und sie lacht zurück

  8. #8
    Avatar von chironex_fleckeri
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    AW: Alkohol - wie fing es bei Euch an???

    Nachtrag:

    Alkohol wirkt sich darüber hinaus nachteilig auf den Schlaf aus.

    Zwar scheint er zunächst einschlaffördernd zu wirken. Mittel- und langfristig kann man jedoch OHNE Alkohol dann gar nicht mehr einschlafen, er führt direkt in die Schlaflosigkeit.

    Darüber hinaus unterdrückt Alkohol die Tiefschlafphasen in der ersten Nachthälfte. Diese sind jedoch für die Erholung des Körpers sehr wichtig. In der zweiten Nachthälfte kommt es nach Alkoholgenuss zudem häufig zum Aufwachen, zu Unruhe.

    Diese Effekte betreffen im übrigen wiederum Frauen stärker als Männer.
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  9. #9

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    AW: Alkohol - wie fing es bei Euch an???

    Alkohol - wie fing es bei euch an?

    Es fängt immer ganz harmlos an ....

    Mich bat damals der Hausarzt, doch zum Abendbrot ein Glas Bier zu trinken (einfaches natürliches Mittel zum Nierendurchspülen)
    Er hat nicht gesagt, ich solle mich betrinken ...

    Ich stellte nach kurzer Zeit fest, dass ich mich irgendwie wohler fühlte, und bald schon reichte ein Glas Bier nicht mehr zum Wohlfühlen ...

    Ich setzte den Alkohol ein, wann immer ich mich wohler fühlen und Unangenehmes wegdrücken wollte.
    Bis ...eines Tages ...ich nicht mehr ohne Alkohol konnte ...ich hing dran!
    Wahrscheinlich schon früher, doch DAS wollte ich nicht wahrhaben.
    Das ging solange, über viele viele Jahre, bis eines Tages etwas so Gravierendes geschah und ich mir selbst nicht mehr entrinnen konnte ...
    weder durch Alkohol noch durch Tabletten.
    Ich war fertig, ich war am Ende!

    Nun trink ich fast auf den Tag seit 20 Jahren nicht mehr, und es hat mich viel Kraft und "Arbeit" gekostet,
    ein anderes, neues Leben "ohne" zu haben.
    Hat es sich gelohnt?
    Ja, auf alle Fälle, obwohl ich auch heute noch manchmal ein Leben mit Alkohol leichter, lustiger und nicht so traurig in meiner Vorstellung habe.

    "Achtsam sein" ist die Devise.
    Für was brauche ich den Alkohol?
    Brauche ich ihn überhaupt?
    Das Leben hat sich nicht grossartig geändert, die gleichen Maleschen wie früher, Ängste, Panik, Unsicherheiten, alles da, was ich am liebsten nicht mehr hätte ...
    aber ich brauche keinen Alkohol, um mich zu betäuben

    Ich brauche ihn nicht mehr ...und rückblickend gesehen war es ein langer, anstrengender und mühseliger Weg, dort hinzukommen.

    Lieben Gruss

    Lyanna

  10. #10

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    AW: Alkohol - wie fing es bei Euch an???

    Nocturna: Wesentlicher Unterschied ist das zum einen Alkohol als Genussmittel in dieser Menge wahrscheinlich als nicht sehr kritisch einzustufen ist aber zum anderen dass es in diesem Fall nicht um den Genuss oder den Geschmack sondern rein um die Wirkung geht (Für einen nicht an Alkohol gewöhnten sind diese Mengen schon relativ viel und die Wirkung dürfte schon deutlich stärker einsetzen!). Und genau da beginnt ein übler Teufelskreislauf. Man braucht um die gleiche Wirkung zu bekommen immer größere Mengen. Wegelassen oder Reduktion führt später dann zu deutlich stärkeren Symptomen des ursächlichen Grundes. Ich habe schon Menschen kennengelernt die auf einem solchen Weg fast gar nicht mehr schlafen konnten nach dem sie das Rauschmittel weggelassen oder reduziert haben.

    Ich kann nur aus meinen eigenen Erfahrungen in der Suchthilfe einen dringenden Tipp geben: Dieser missbräuliche Konsum von Suchtmitteln jeglicher Art hat ein immens hohes Abhängigkeitsentwicklungspotential. Sofort damit aufhören und sich umgehend Hilfe bez. der Ursache zu suchen ist meines Erachtens dringend erforderlich.
    I couldn´t repair your brakes. So I made your horn louder !

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