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  1. #11
    Avatar von Nocturna
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    AW: Alkohol - wie fing es bei Euch an???

    Zitat Zitat von chironex_fleckeri Beitrag anzeigen
    Das steht da nirgends, Nocturna. Lies doch bitte, was ich schrieb - diese Mengen Alkohol wirken begünstigend, und haben insgesamt keine positiven Auswirkungen auf den Organismus.
    Dann steht Aussage gegen Aussage. Du berufst dich auf Studien, die besagen Alkohol in geringen Dosen hätte keine positive Auswirkung auf den Organismus, im Web stehen genug andere Studien, die ein Glas Wein am Tag nahezu empfehlen. Übrigens sollen auch mehrere Tassen Kaffee am Tag sehr gesund sein, grüner Tee auch und und ……

    Zitat Zitat von chironex_fleckeri Beitrag anzeigen
    Im Zusammenhang mit einer Angsterkrankung kann Alkohol die Probleme potenzieren.

    Wer das relativiert, handelt fahrlässig.
    Da bin ich mit dir auf einer Linie. Wer eine Angsterkrankung hat, ist nicht gesund. Wer nicht gesund ist und Ängste oder Probleme betäuben will, ist bei Alkohol verkehrt aufgehoben. Auf diesen gemeinsamen Nenner können wir uns gerne einigen. Dem Rest der Bevölkerung gönne ich sein Glas Wein am Abend (ich selbst mag keinen).
    Kinder sind das Einzige, was in einem modernen Haushalt noch mit der Hand gewaschen werden muss.

  2. #12

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    AW: Alkohol - wie fing es bei Euch an???

    Vielen Dank für die Rückmeldungen! Ich habe gerade nicht viel Zeit, möchte aber Dir, liebe Seewespe, besonders danken für Dein empathisches Posting. Es rührt mich, wie viele Zeilen Du einer völlig Fremden schreibst! Wenn die Kinder im Bett sind, werde ich mir alles nochmal genauer durchlesen.

    Ich nehme Cipralex seit ca. zwei Monaten, habe mich lange gewehrt, aber es geht nicht ohne. Eine positive Wirkung spüre ich (leider) noch nicht, eine Freundin erlebt mich ausgeglichenerer (???). Ich meditiere, schaffe es momentan aber kaum, komme nicht runter.

    Auch ich denke EIGENTLICH, dass die Alkoholmenge zwar nicht ohne ist, aber auch nicht wirklich hochdramatisch, ABER: ich habe eben nie etwas getrunken und trinke ganz klar, um nicht mehr so viel zu denken, es schmeckt eklig, ich scheue die vielen Kalorien, die anderen Wirkungen, aber ich sehne diese Minderung der unsagbaren Spannung herbei. Und darin liegt für mich ein großes Problem. Und dann noch die Kombi mit dem Medikament.....

    Mein Nicht-Trinken ist so fest in mir verankert gewesen, dass niemand mehr fragt, wer fährt, wenn wir mal unterwegs waren, seit Studententagen. Bei Einladungen finde ich kein Weinglas vor. Habe ich Besuch, und jemand wenig Bekanntes bringt einen Wein mit, lacht der Rest. Und jetzt....

    Warme Milch, Kaba, Entspannungstees, alles schon probiert.

    Heute abend werde ich nichts trinken. Aber mich graut schon jetzt vor der Nacht, v. a., da eine für mich sehr angstbesetzte Situation vorliegt. Tavor habe ich in der Schublade, und ja, der Gedanke daran beruhigt enorm, aber vll. ist der Griff dazu noch schlimmer als der zum Alk?

    Nochmals danke!

  3. #13

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    AW: Alkohol - wie fing es bei Euch an???

    Ich kann dir nur dringend empfehlen nicht den Weg mit dem Alkohol zu beschreiten. Mein Gefühl und meine Erfahrung sagen dass du am Anfang eines Teufelskreislaufes stehst den er jetzt! zu durchbrechen gilt. Alkohol nur wegen der Wirkung zu konsumieren führt sehr schnell in eine psychische Abhängigkeit. Du stehst bereits am Anfang dazu und zeigst schon erste Anzeichen!

    Deine Begründung mit der Menge ist falsch. Es gibt Menschen die schon bei geringeren Mengen abhängig werden und andere bei realtiv großen nicht. Das Risko liegt nicht nur in der Menge sondern mehr am "Einsatzzweck" einer Droge. Und natürlich auch in der persönlichen Disposition. Je mehr die Psyche und das Empfinden manipuliert werden soll desto höher die Risken anhängig zu werden.

    Alkohol hat nachgewiesen negative Effekte bei Depressionen und Angststörungen und kann diese verstärken oder sogar hervorrufen. Und sollte wohl nicht zusammen mit den beschriebenen Medikamenten konsumiert werden denn die Wirkung von Alkohol wird meiner Kenntnis nach deutlich erhöht. Und damit steigt auch dein Risko einer Abhängigkeit auch bei kleineren Mengen.

    Zusammenfassend: Bleib bei deiner alkoholfreien Lebensweise. Sonst besteht die Gefahr den Teufel mit Beelzebub zu kurieren. Und du kannst zwei richtig dicke Probleme statt einem bekommen wie Seewespe schon beschrieben hat. Bedenke: Alkohol zerstört Existenzen, Familien, Karrieren, Freundschaften etc. Willst du das Risko eingehen?
    I couldn´t repair your brakes. So I made your horn louder !

  4. #14

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    AW: Alkohol - wie fing es bei Euch an???

    liebe salsara,
    auch in meinem leben gab es phasen wo ich erhaeblich mehr getrunken habe.
    bestimmt ein jahr mehr als sonst, um mein frust wegen meines beschXXX AG zu betäuben. langer kampf-AG gewechselt.

    ein halbes jahr jeden!! abend eine flasche rot, um die körperlichen schmerzen, die ich hatte zu betäuben. nach einem halben jahr schnauze voll und gegen die schmerzen behandeln lassen. war ein harter ritt, da OP, viel liegen, KG...usw

    hat sich aber gelohnt.

    der unterschied zwischen uns ist allerdings, das ich bestimmte sorten alk mag, im gegensatz zu dir.
    und ich immer angenommen habe, das man nur eine abhängigkeit entwickeln kann wenn man den "stoff" mag

  5. #15
    Avatar von chironex_fleckeri
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    AW: Alkohol - wie fing es bei Euch an???

    salsara,

    wie geht es Dir heute? Wie hast Du die letzten Nächte verbracht?

    Magst Du einfach ein bisschen erzählen?

    Ganz liebe Grüsse
    und beste Wünsche für ein 2013 mit jeder Menge Erfolgserlebnissen, Ruhe- und Sonneninseln zum Auftanken, und vielen, vielen Glücksmomenten
    Erkenntnis des Tages: Begegne der Welt lächelnd, und sie lacht zurück

  6. #16

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    AW: Alkohol - wie fing es bei Euch an???

    Allen ein frohes neues Jahr!

    Ich hatte einen sehr schwierigen Abend gestern, aber ich habe NICHTS getrunken und bin saustolz, wenn es auch eine schlaflose Nacht war. (DANKE der Nachfrage, Seewespe).

    Die empfohlene CD habe ich noch am Sonntag bestellt und hoffe, dass sie vll. schon morgen kommt!

    DANKE für die vielen offenen Worte!

  7. #17
    Avatar von chironex_fleckeri
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    AW: Alkohol - wie fing es bei Euch an???

    salsara,

    schön dass Du Dich meldest!

    Schlaflose Nächte... ja, die kenne ich auch - nicht schön, man fühlt sich dann wie gerädert, und am Tag wirkt vieles so albern und unnötig, nicht?

    Aber sei nicht ungeduldig mit Dir selbst, salsara - Du wirst DEINEN Weg finden, der Dich aus Deiner Angst heraus führt, aus eigener Kraft! Und Du kannst SO stolz auf Dich sein, dass Du nichts getrunken hast!!!!

    Ich drücke weiterhin ganz fest die Daumen. Berichte hier, wie es Dir geht, oder schreib eine PN, wenn Du magst. Du bist nicht allein, es gibt viele, die mit Dir im Angst-Boot sitzen, und verzweifelt versuchen, eine Balance zu finden.

    Einen ganz lieben Gruss schickt Dir
    die Seewespe
    Erkenntnis des Tages: Begegne der Welt lächelnd, und sie lacht zurück

  8. #18

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    AW: Alkohol - wie fing es bei Euch an???

    Hier: kein Alkohol, nach wie vor. Ich bin kaputt aber stolz.

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