Hallo Ihr Lieben,
habe hier im Forum schon in einem ähnlichen Thread geschrieben, dass ich gerne wegziehen würde. Ich bin im 9. Monat schwanger und habe durch diese "Abstinenzzeit" viel nachdenken können über mein sogenanntes Leben. Es bestand aus Parties, Alkohol, One-Night-Stands im Zuge dessen, noch dazu hatte ich ein nicht ganz so normales Essverhalten (sporadisches "Überessen" mit anschließendem Brechen).
Seit ich weiß, dass ich schwanger bin (6. SSW) habe ich komplett mit diesen Süchten gebrochen. Ich trinke keinen Tropfen, gehe zwar manchmal noch am Wochenende aus, aber halte entsprechend weniger lang durch.
Seit ich das tue geht es mir jedoch nicht wirklich besser, weil ich merke und natürlich auch mehr mitkriege als zuvor, dass meine "Freunde" ganz schön viele Süchte haben. Meine eigenen sind mir vorher natürlich auch nicht so sehr aufgefallen, ich bin aber seit einem Jahr in Therapie und habe das dort auch schon angesprochen.
Es ist nur zurzeit sehr schwierig für mich, mich davon abzugrenzen. Ich esse seit ich schwanger bin normal und gesund, aber allein in meiner WG fällt es mir sehr schwer.
Hier wohnt eine Person, die wegen Magersucht schon Jahre in Therapie ist. Der andere Mitbewohner hat ebenfalls kein normales Verhältnis zum Essen (er ernährt sich von Käsetoast und Cola). Viele Freunde trinken regelmäßig Alkohol, nehmen aber auch diverse Drogen. Es fühlt sich immer mehr an, wie eine "Zweckgemeinschaft". Und eigentlich wird den ganzen Tag nur herumgehangen...Und am Wochenende wird gefeiert. Beziehungen entstehen meist innerhalb dieses Kreises, oft dadurch, dass man im Rausch miteinander "rumgemacht" hat.
Es ist nicht so, dass ich Angst habe, dass ich es nicht schaffe, dauerhaft anders mit mir umzugehen. Ich weiß nur nicht recht, wie es dazu gekommen ist, dass ich mir so einen Freundeskreis aufgebaut habe
Und ich finde auch nicht, dass die Menschen irgendwie schrecklich drauf sind oder so. Ich finde die meisten ja noch immer sympathisch. Aber ich frage mich, ob es normal ist, dass ich so viele (ja, fast ausschließlich!) depressive, süchtige oder sonst wie beeinträchtigte Menschen um mich herum habe...
Wie schafft man es denn, sich "normale" Menschen zu suchen? Liegt es an mir? Weil ich auch teilweise depressiv bin und ein solches Leben geführt habe?
Wie durchbreche ich denn diesen Teufelskreis???![]()
















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Normale Menschen machen mir Angst!!! 


