Hallo,
mich beschäftigt zur Zeit ein Thema, das sehr unterschiedliche Gefühle in mir auslöst. Ich lebe in einer sehr schönen, ausgewogenen Beziehung mit einer sehr schönen, phantasievollen und erregenden Sexualität. Ich kann mir nicht vorstellen, was besser sein könnte. Und der Mann an meiner Seite ist offen genug, um neue Wege zu gehen, sollte ich doch was entdecken. Kurz gesagt, ich kann mir nichts Besseres vorstellen.
Wäre nicht das Begehren anderer Männer... Bin reflektiert genug, um nicht gleicht mit ihnen in die Kiste zu springen, aber das löst mein Dilemma nicht. Ich verstehe mich nicht und ich sehe keinen brauchbaren Weg, mit dieser Unstimmigkeit umzugehen. Eine offene Beziehung würde die Intimität zwischen uns zerstören... Ich muss gestehen, dass es nicht das erste Mal im Leben ist, dass mir sowas passiert. Vor Jahren bin ich schonmal fremdgegangen und anschließend gleich die Beziehungen beendet, weil ich die Konsequenzen meiner Taten tragen wollte. Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich danach etwas "verstört" war und auch Schuldgefühle hatte und wollte nicht weiterhin unehrlich sein, habe daher sehr zeitnah mein Fremdgehen gebeichtet und die Beziehung beendet.
Mein jetziger Partner sagte mal in einem rein theoretischen Gespräch, dass es wohl klüger gewesen wäre, meinen Mund zu halten, da ich an der Beziehung selbst nichts zu ändern beabsichtigte. Er ist der Meinung man soll den Partner (respektive die Partnerschaft) nur dann belasten, wenn es für ihn konsequenzen hat, quasi wenn man eine Veränderung ind er Partnerschaft herbeiführen will... Das will ich eindeutig NICHT, weil ich wirklich nichts finde, was in meiner jetzigen Partnerschaft verkehrt wäre. Es hat absolut nichts mit ihm zu tun, dass ich andere Männer begehre, sondern nur mit mir... Wie in aller Welt soll ich damit umgehen???
Danke fürs Lesen.











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