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  1. #1
    Avatar von PetitPois
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    Frage Erfahrung mit Glucosamin und Chondroitin

    Im Zuge meiner Gelenkprobleme (lt. Orthopäde wird mein Gelenkspalt am Knie schmaler)
    durch angebliche Übergelenkigkeit und zu wenig Bewegung und zu viel Gewicht, bin ich auf
    dieses Nahrungsergänzungsmittel gestoßen.
    Angeblich soll damit die Gelenkkapselflüssigkeit genährt werden und somit Knorpelabbau gemindert werden.

    Mich würde interessieren, ob jemand hier praktische Erfahrung damit hat?
    Wenn Du sagst, dass Frauen in die Küche gehören, weißt Du in Wahrheit nicht, was Du mit ihnen im Schlafzimmer machen sollst.

    Sei Du selbst!
    Denn alle anderen gibt es schon.



  2. #2
    Avatar von PetitPois
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    AW: Erfahrung mit Glucosamin und Chondroitin

    schups...
    Wenn Du sagst, dass Frauen in die Küche gehören, weißt Du in Wahrheit nicht, was Du mit ihnen im Schlafzimmer machen sollst.

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  3. #3
    Avatar von GutDing
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    AW: Erfahrung mit Glucosamin und Chondroitin

    Ich kenne dieses Mittel seit ca. 20 Jahren.

    Bin aber weder übergewichtig, noch kann ich mich über einen Mangel an Beweglichkeit beklagen.

    Als ich beim Tennisspielen auf Asphalt (was dreimal die Woche ca. 3 Stunden lang ging) bemerkte, daß bei bestimmten Anstellwinkeln oder Drehbewegungen des Knies ein leichter Schmerz (wie bei einer Prellung) zu spüren war, versuchte ich erst, durch Schonung (also weniger Beanspruchung des Knies) eine Verbesserung zu erreichen.

    Aber selbst nach diesen Pausen blieb die Empfindlichkeit (ich hatte sie auch regelmäßig beim Laufen in tiefem Sand erlebt) erhalten.

    Dann stieß ich auf Chondroitin (damals ohne Glucosamin) und nahm es zur Probe drei Tage lang ein. Danach war eine eindeutige Verbesserung in den Kniegelenken zu verspüren. So nahm ich für weitere drei Wochen das Mittel (ein Drittel der vorgeschlagenen Dosis - bei mir also eine Tablette pro Tag) ein. Danach konnte ich wieder ungehindert meinen Läufen, Tennisspielen und Klettereien nachgehen.

    Ich kannte Leute, bei denen wirkte Chondroitin kaum - aber die lebten auch weit ungesünder als ich (rauchten, tranken Alkohol, aßen schlecht).

    Für mich stellte sich die Lage so dar, daß der Knorpel in meinen Kniegelenken langsam abgenutzt wurde und dadurch die Nerven dort schon früher zur Schmerzmeldung veranlasst wurden. Solange diese "Federschicht" der Knorpel nicht wieder auf eine gewisse Dicke aufgebaut wurde, blieb eben die Empfindlichkeit.
    Und sobald dieser Puffer wieder vorhanden war, war ich wieder "gesund".

    Inwieweit das Glukosamin einen Einfluß auf das Ganze hat, kann ich nicht sagen, da ich keine Verbesserung der (bzw. andere ) Wirkung wahrnehmen konnte, als es dann nur noch die Tabletten mit dem Glukosaminzusatz gab.

    Ich gebe zu, inzwischen (also ca. 20 Jahre später) versuche ich schon gezielt, die Knie nicht zu sehr zu belasten (fahre also Fahrrad, statt zu laufen, gehe Schwimmen, etc.) und reagiere frühzeitig, sollte sich das bekannte Gefühl wieder einmal melden.
    Aber dann nehme ich nur eine Tablette (2,7g) einmal und habe wieder Ruhe für Monate.

    In Deinem Fall wage ich zu behaupten, daß Du versuchen solltest, Dein Gewicht wieder auf "normal" zu bringen. Solange nämlich die Knie Gewichte tragen müssen, für die sie nicht gebaut sind, kannst Du Mittelchen einnehmen, soviel Du möchtest: der Körper ist einfach nicht dafür gebaut, so etwas zu verkraften.

    Und zum Mangel an Bewegung: inwieweit sind da die Knie betroffen? Werden sie noch regelmäßig gebeugt/ bewegt? Oder versuchst Du nur, sie zur Vermeidung der Schmerzen garnicht mehr zu beanspruchen?
    Beobachte Dich mal und schaue, ob das Beugen im Liegen (ohne Last auf den Beinen) Schmerzen bereitet. Wenn nicht, kannst Du nämlich durch unbelastete Bewegungen dafür sorgen, daß die Durchblutung wieder mehr angeregt wird und der Körper die notwendigen "Heilkräfte" dorthin transportieren kann, wo er sie braucht. Am besten wäre da Schwimmen, wenn Du schwimmen kannst! (Das würde auch noch zusätzlich reichlich Kalorien verbrennen - bei mir regelmäßig 600g pro Stunde, wenn ich es mache).

    Gute Besserung!
    The very purpose of creation and of evolution is expansion of happiness

  4. #4
    Avatar von PetitPois
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    AW: Erfahrung mit Glucosamin und Chondroitin

    Danke schon mal für deine sehr ausführliche Antwort

    Zu meinem Gewicht muss ich sagen, dass ich derzeit zwischen 68/69 kg bei 1,75 m habe, was viele noch unter Idealgewicht sehen, natürlich versuche ich wieder auf ca. 62-64 zu kommen, doch ich denke mal ohne Laufen wird mir das sehr schwer fallen.

    Bewegung: Derzeit gehe ich 3 mal wöchentlich zum Sport, davon 2 mal Gerätetraining zur Kräftigung der Muskulatur und einen Kurs zur gesamten Stabilität. Zudem laufe eigentlich so gut wie jede Strecke, gehe also auch zu Fuß einkaufen und habe schon alleine einen halben Kilometer zu meinre UBahn zur Arbeit. Wenn es die Zeit erlaubt steige ich auch erst eine Haltestelle später ein und laufe die Strecke dann.

    Schmerzen habe ich derzeit Gott sei Dank keine, doch das Knirschen macht mich wirklich verrückt.
    Vermutlich tragen auch zwei Innenbandzerrungen am Knie von meiner Snowboardzeit ihren Teil dazu bei.
    Das Snowboarden habe ich schon komplett aufgegeben und Laufen trau ich mich nicht wirklich.
    Das habe ich bis vor einigen Jahren (ca. 2) auch sehr gerne gemacht (Walken, niemals Joggen).

    Mein Orthopäde hat bezüglich Bewegung und Gewicht eben sehr trastische Worte gewählt, natürlich hole ich mir noch eine zweite Meinung, denn ich vermute auch etwas Panikmache, wie siehst Du das?
    Wenn Du sagst, dass Frauen in die Küche gehören, weißt Du in Wahrheit nicht, was Du mit ihnen im Schlafzimmer machen sollst.

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  5. #5
    Avatar von PetitPois
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    AW: Erfahrung mit Glucosamin und Chondroitin

    Ach ja GutDing, ich sehe Angebote mit sehr unterschiedlichen Dosierungen und ich frage mich ob die Bioverfügbarkeit bei allen gleich hoch ist, hast Du da Erfahrungen?
    Wenn Du sagst, dass Frauen in die Küche gehören, weißt Du in Wahrheit nicht, was Du mit ihnen im Schlafzimmer machen sollst.

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  6. #6
    EL1
    gelöscht

    AW: Erfahrung mit Glucosamin und Chondroitin

    Wechsel den Orthopäden.

  7. #7
    Avatar von GutDing
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    AW: Erfahrung mit Glucosamin und Chondroitin

    Zitat Zitat von PetitPois Beitrag anzeigen
    Zu meinem Gewicht muss ich sagen, dass ich derzeit zwischen 68/69 kg bei 1,75 m habe, was viele noch unter Idealgewicht sehen, natürlich versuche ich wieder auf ca. 62-64 zu kommen, doch ich denke mal ohne Laufen wird mir das sehr schwer fallen.
    Da muß ich mich aber nachträglich entschuldigen - ich hatte mir das "Übergewicht" viel stärker vorgestellt. (Ich versuche derzeit auch gerade, 3 - 5 Kg loszuwerden ... )

    Zitat Zitat von PetitPois Beitrag anzeigen
    Bewegung: Derzeit gehe ich 3 mal wöchentlich zum Sport, davon 2 mal Gerätetraining zur Kräftigung der Muskulatur
    Das alleine sollte ja schon überschüssige Kalorien verbrennen. Die meiste Verbrennungsarbeit findet natürlich in den großen Muskelpartien statt. Nur leider sind das hauptsächlich die Teile, die direkt mit den Knien in Verbindung stehen (Ober- und Unterschenkel, Po).
    Hm, schwierig.

    Zitat Zitat von PetitPois Beitrag anzeigen
    Zudem laufe eigentlich so gut wie jede Strecke, gehe also auch zu Fuß einkaufen und habe schon alleine einen halben Kilometer zu meinre UBahn zur Arbeit. Wenn es die Zeit erlaubt steige ich auch erst eine Haltestelle später ein und laufe die Strecke dann.
    Na also, um Deine "Körpervernunft" brauchen wir uns dann ja keine Gedanken mehr zu machen!

    Zitat Zitat von PetitPois Beitrag anzeigen
    Schmerzen habe ich derzeit Gott sei Dank keine, doch das Knirschen macht mich wirklich verrückt.
    Ich bin ja kein Mediziner (aber bester Freund meines Körpers), aber wenn es nur das Knirschen ist - daran kannst Du Dich auch gewöhnen, denke ich. Besser, als wenn es knackt, hihi! (hat es bei meinem Vater immer sehr klar gemacht, als er so 65 wurde)

    Aus der Ferne ist das Alles ja nur sehr schwer zu beurteilen ...
    Um dieser Rauhigkeit, die sich wohl am Knorpel gebildet hat entgegenzuwirken, würde ich das Knie soviel wie möglich entlasten (auch zu Hause die Beine in Ruhepausen hoch legen, wenn es geht), aber für gute Durchblutung sorgen. Da der Körper ja eine gewisse Regenerationsfähigkeit hat, würde ich ihm auch zutrauen, die "Lücken auszufüllen", also Ersatzknorpel zu bilden, wo er gebraucht wird - jedenfalls ist das der natürliche Verlauf.

    Zitat Zitat von PetitPois Beitrag anzeigen
    Vermutlich tragen auch zwei Innenbandzerrungen am Knie von meiner Snowboardzeit ihren Teil dazu bei.
    Das Snowboarden habe ich schon komplett aufgegeben und Laufen trau ich mich nicht wirklich.
    Das habe ich bis vor einigen Jahren (ca. 2) auch sehr gerne gemacht (Walken, niemals Joggen).
    Das erinnert mich an etwas: als es bei mir anfing, wohnten wir in San Francisco und der "tiefe Sand" von dem ich geschrieben hatte, war der Strand, wo ich damals viel gelaufen war, so zum locker werden vor dem Windsurfen. Bei diesem Laufen machten sich zu allererst leichte Kreuzbänderdehnungen bemerkbar, aus denen dann (wegen leicht seitlich landender Knorpel) die ersten Schmerzen entstanden.

    Lange Strecken laufe ich auch nicht mehr, aber mein Körper geniesst es schon, wenn er ein paar Mal pro Woche ein paar hundert (maximal 1 km) Meter laufen kann, als Ergänzung zum intensiven Radfahren.

    Zitat Zitat von PetitPois Beitrag anzeigen
    Mein Orthopäde hat bezüglich Bewegung und Gewicht eben sehr trastische Worte gewählt, natürlich hole ich mir noch eine zweite Meinung, denn ich vermute auch etwas Panikmache, wie siehst Du das?
    Nach dem, was wir inzwischen von dir wissen, würde ich behaupten, das Chondroitin/Glucosamin wird Dir auf jeden Fall gut tun. Du könntest allerdings ähnliche (oder zusätzliche) Erfolge erleben durch Einnehmen von Speisen, die dem Körper das zuführen, was er hier braucht, nämlich die Grundstoffe zum Knorpelaufbau.


    Zu Anfang hattes Du ja geschrieben
    Angeblich soll damit die Gelenkkapselflüssigkeit genährt werden und somit Knorpelabbau gemindert werden.
    Ich würde das sogar erweitern in "Knorpelaufbau unterstützt".
    Soweit ich die Chemie verstehe, verstärkt das Chondroitin die Schmier- und Polsterfähigkeit des Gelenks und das Glukosamin ist hauptsächlich für die strukturelle Integrität der Gelenke und Bänder zuständig.

    Zitat Zitat von PetitPois Beitrag anzeigen
    Ach ja GutDing, ich sehe Angebote mit sehr unterschiedlichen Dosierungen und ich frage mich ob die Bioverfügbarkeit bei allen gleich hoch ist, hast Du da Erfahrungen?
    Nein, wie gesagt, ich bin kein Mediziner - habe nur ein gutes Verhältnis zur Natur.

    Meine Tabletten - die je 1,5g Glukosamin und 1,2g Chondroitin enthalten - hier sind relativ groß, was mich aber nicht stört ... ich sehe gerade, da steht drauf "Triple Strength", haha.
    Die Empfehlung auf dem Döschen ist 2 pro Tag für 4 bis 8 Wochen "für spürbare Ergebnisse". Aber wie bereits erwähnt, hatte ich schon nach drei Wochen spürbare Verbesserungen und habe die Dinger dann nur noch ganz selten genommen (und auch nur eine einzige bei Schmerz).
    Aber sie werden vom Verdauungsapparat genau so störungsfrei aufgenommen, wie normales Essen (werden meines Wissens aus Muscheln hergestellt, also nicht zu empfeheln für Leute mit Krustentier-Allergien!).
    The very purpose of creation and of evolution is expansion of happiness

  8. #8

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    AW: Erfahrung mit Glucosamin und Chondroitin

    Wenn Du mit

    Zitat Zitat von PetitPois Beitrag anzeigen
    zu viel Gewicht
    Zitat Zitat von PetitPois Beitrag anzeigen
    68/69 kg bei 1,75 m habe
    meinst, dann solltest Du das Geld für das angesprochene Zeugs lieber in eine Psychotherapie gegen Magersucht investieren. Du hast kein Gramm Gewicht zu viel, die Gelenkprobleme können also Null von zu viel Gewicht stammen. Wenn Dein Orthopäde was anderes meint, dann verlang Dein Geld zurück.

  9. #9
    Avatar von tilbage
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    AW: Erfahrung mit Glucosamin und Chondroitin

    Zitat Zitat von PetitPois Beitrag anzeigen
    Zu meinem Gewicht muss ich sagen, dass ich derzeit zwischen 68/69 kg bei 1,75 m habe, was viele noch unter Idealgewicht sehen, natürlich versuche ich wieder auf ca. 62-64 zu kommen, doch ich denke mal ohne Laufen wird mir das sehr schwer fallen.
    Warum versuchst du auf Untergewicht zu kommen?
    Warum denn Trio? Ich dachte, wir sind zu dritt!
    (der unvergleichliche Oliver Kalkofe)

  10. #10
    mkr
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    AW: Erfahrung mit Glucosamin und Chondroitin

    Wieso meint der Orthopäde du hättest Übergewicht??? Kann ich so nicht nachvollziehen. Vielleicht machst du bei der Bewegung etwas des Guten zuviel.
    Bei den Präparaten sollte man unbedingt auch auf die Nebenwirkungen achten. Die sind nicht ganz ohne, vorallem bei Asthma.
    Ansonsten hilft nur ausprobieren, obwohl ich von mir sagen kann es hat nicht viel, und vorallem nicht lange geholfen.
    Grüßlis
    mkr

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