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  1. #1

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    Lehramts-Referendariat - Wo sind "Mitleidende"?

    Hallo!
    Seit einem Jahr bin ich nun im Referendariat und habe keine Lust mehr!!! Seit über 20 Jahren ist man in der Schüler-/Studenten-/Referendarsrolle und muss es Lehrern/Dozenten/Ausbildern recht machen. Bin froh, wenn es nächstes Jahr geschafft ist!!

    Wem geht es genauso?

  2. #2
    Moderation Avatar von Margali62
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    AW: Lehramts-Referendariat - Wo sind "Mitleidende"?

    20 Jahre? Was ist schiefgelaufen bei dir?
    Moderatorin im Forum

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  3. #3

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    AW: Lehramts-Referendariat - Wo sind "Mitleidende"?

    Hallo Sonnenwanderung,

    was genau belastet dich denn so? Du hast doch wahrscheinlich nur noch ein halbes Jahr zu bewältigen, oder?

  4. #4
    Avatar von starsandstripes
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    AW: Lehramts-Referendariat - Wo sind "Mitleidende"?

    Zitat Zitat von Margali62 Beitrag anzeigen
    20 Jahre? Was ist schiefgelaufen bei dir?
    13 Jahre Schule, Bachelor, Master, Referendariat.. klingt doch normal?!

  5. #5

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    AW: Lehramts-Referendariat - Wo sind "Mitleidende"?

    Da muss man halt durch.

    Wichtiger ist die Frage, ob der Lehrerberuf das Richtige für dich ist. Und wenn du da ganz eindeutig bei einem JA bist, nimm die Zeit des Refs einfach hin, weil in ein paar Monaten du nach deinen Vorstellungen arbeiten kannst.

  6. #6
    Avatar von Nichtnurmami
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    AW: Lehramts-Referendariat - Wo sind "Mitleidende"?

    Ich habe grad den alten Strang von Dir gelesen, Glückwunsch, ein Jahr ist rum! Daß Du nicht die beste Schule erwischt hast, ist eben doof, aber danach kannst Du ja wechseln.

    Ich weiß nicht, ob Dir meine nächsten Zeilen helfen, ich hatte vor kurzem erine Unterrichtssituation als Online Dozentin, die mich irre gemacht hat. Es kam kein Feedback, nix, kaum Antworten auf die Fragen, ich hatte das Gefühl mit mir selbst zu reden. Und das waren Erwachsene in einer Weiterbildung (IHK)....

    Da ich z.Zt eine Gesprächstherapie mache, habe ich das meiner Therapeutin erzählt, die hat mir gesagt:"Sie bieten Unterricht an. Ob es die TN annnehmen oder nicht, ist doch nicht ihr Problem." Die nächsten UE waren definitiv leichter. Ich habe nix mehr erwartet und kam nicht unter Druck....

    Such Dir möglichst bald professionelle Hilfe!

    LG
    Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein mit unsympathischen Leuten zu trinken, wobei ich beim Wein notfalls Kompromisse mache...


    Geändert von Nichtnurmami (15.12.2017 um 11:42 Uhr)

  7. #7

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    AW: Lehramts-Referendariat - Wo sind "Mitleidende"?

    Zitat Zitat von starsandstripes Beitrag anzeigen
    13 Jahre Schule, Bachelor, Master, Referendariat.. klingt doch normal?!
    Aber schon eine merkwürdige Sichtweise. Ich muss es auch im Berufsleben meinen Chefs, Kollegen und Mitarbeitern Kunden und und und recht machen.

    Das wird sich doch auch nach dem Referendariat nicht ändern liebe TE.

    Und ich hoffe dass du nicht den Ansatz von nichtnurmami übernimmst. Die armen Kinder.

  8. #8

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    AW: Lehramts-Referendariat - Wo sind "Mitleidende"?

    Zitat Zitat von Rachel_Green Beitrag anzeigen
    Aber schon eine merkwürdige Sichtweise. Ich muss es auch im Berufsleben meinen Chefs, Kollegen und Mitarbeitern Kunden und und und recht machen.

    Das wird sich doch auch nach dem Referendariat nicht ändern liebe TE.

    Und ich hoffe dass du nicht den Ansatz von nichtnurmami übernimmst. Die armen Kinder.
    Na ja. DIe Schwierigkeit im Referendariat kommt nicht davon, weil man nicht auf andere hören will, sondern weil man im Seminar eins hört und der Ausbilder in der Schule was anderes will.

    Bzw. man hat was Neues im Studium gelernt und der Seminarleiter, will es partout so, wie er es 20 Jahre zuvor selbst gelernt hat und nichts von dem wissen will, was neuer ist.

    Und oft ist es auch, dass viele sagen "So nicht." Aber wenn sie konkret werden sollen, wie es denn anders gehen soll, dann kommt nichts.

  9. #9
    Avatar von Limonadenbaum
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    AW: Lehramts-Referendariat - Wo sind "Mitleidende"?

    Hallo Sonnenwanderung,

    mein Mitgefühl für die harte Zeit des Refs (das habe ich mit jedem unserer Referendare. Es ist halt eine Sch***-Zeit.).

    Aber die Frage von Cara ist schon richtig. Wenn Dich das schulische Ambiente so nervt, ist der Beruf dann richtig?

    Aber Du wusstest doch auch vorher, dass das Ref dazugehört? Dass es 24/7 arbeitsintensiv ist, nervend und häufig ungerecht?

    Kriegst Du anschließend eine Stelle, und die Chancen stehen heutzutage nicht schlecht, geht der Druck weiter, auch wenn Du dann um Einiges eigenständiger arbeiten kannst. Diesmal mit Schulleitern, Lehrplänen, Konzepten von Schulen, die möglicherweise beschlossen sind, Du aber nicht teilst, geduldiger Elternarbeit, sehr viel geduldiger und unbezahlter Sozialarbeit bei den Schülern, mit weiterhin viel zeitlichem Aufwand für Konferenzen und Absprachen, individualisiertem Unterrichtsmaterial und viel individualisierter Lernbegleitung.

    Sicher, dass Du das willst? Falls ja – halte das halbe Jahr einfach noch durch.
    Viele Grüße vom Limonadenbaum

    "Lass Dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar!"
    - Astrid Lindgren -

  10. #10

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    AW: Lehramts-Referendariat - Wo sind "Mitleidende"?

    Genau das ist das Problem - im Referendariat muss man es zu vielen Herren recht machen. Und evtl. will jeder was anderes. Wenn man das dann aber erstmal geschafft hat, muss man "nur noch" so unterrichten, dass man selbst und hoffentlich auch die Schüler damit zufrieden sind. Was auch anstrengend genug ist.

    Insofern auch für den späteren Job der Tipp von Nichtnurmami: Du strengst Dich an, den Schülern etwas beizubringen. Aber lernen können sie nur selbst. Insofern darf man dann auch nicht jeden Misserfolg sich selbst ankreiden. Ist so ein bisschen wie in der Kindererziehung - natürlich gibt man sein bestes, aber man ist auch ein Mensch, mit Stärken und Schwächen, und eigenem Charakter, und die Kinder auch - da ist das Ergebnis nicht immer vorhersagbar.

    Nachtrag: jetzt habe ich auch noch den anderen Strang gelesen. Und rätsle nun. Bist Du Berufsschullehrerin? Dann erwarten Dich, nach allem, was ich so höre, vermutlich ähnliche Verhältnisse an vielen Schulen. Wenn nicht, wenn Du an einer beliebigen allgemeinbildenden Schule arbeiten könntest, weißt Du ja jetzt schon mal, welchen Schultyp Du vermeiden möchtest. Halte durch!
    Eine Freundin von mir ist übrigens nach dem Referendariat in die Wirtschaft gegangen, und hat nach 2 Jahren doch wieder "die Seiten gewechselt" und ist nun doch wieder Lehrerin. Dank "Mangelfach" und eben doch vollendetem Referendariat stand ihr alles offen.

    Ich weiß übrigens genau, von welcher Klientel Du sprichst. Ich unterrichte an einer Fachhochschule, in einem Fach ohne Zulassungsbeschränkung. Diejenigen, die dann bei Euch das Fachabi schaffen, aber immer noch keine Lust haben auf arbeiten, oder die keine Lehrstelle finden, landen dann oft bei uns. Wo sie dann irgendwann als "Studienabbrecher" in die Statistik eingehen. Daher auch die hohen Abbrecherquoten.
    Geändert von Tigerente (13.12.2017 um 17:58 Uhr)

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