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Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. #1

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    smile Vernunft vs. Traum

    Hallo Zusammen,

    seit Jahren überlege ich Psychologie zu studieren. Weniger mit dem Fokus Menschen zu therapieren sondern eher in die Verhaltensforschung, Arbeits- und Organisationspsychologie etc. einzusteigen.

    Jetzt aber mal zu meiner Wenigkeit.
    Ich bin 30, habe eine Lehre (Ausbildung) zur Bürokauffrau gemacht. Sehr viele Jahre in dem Beruf gearbeitet mit dem Fokus auf HR Themen. In der Zwischenzeit mein Abitur nachgemacht und letztes Jahr eine zusätzliche Ausbildung zur diplomierten Personalverrechnerin. Also ich habe in den letzten Jahren sehr viel Zeit in Ausbildungen gesteckt.

    Letztes Jahr habe ich dann auch nach über 10 Jahren Job gewechselt und bin jetzt bald ein Jahr in einem neuen Beruf der aber nur teilweise etwas mit dem zu tun hat was ich bisher gelernt habe.
    Mich hat damals die Stellenanzeige angesprochen und auch beim Bewerbungsgespräch etc. klang alles sehr toll. Der Job an sich wäre ja weniger das Problem aber ich steh kurz vor einem BoreOut. Ich hab von 8,5 Stunden am Tag, wenn ich alles zusammenrechne, gut 2-3 Stunden wirklich was zu tun.

    Grad mal 2-3 Tage im Monat ist wirklich was los, bin ganz gut beschäftigt und auf die freu ich mich regelrecht.
    Das Problem habe ich schon zwei Mal mit meinem Chef besprochen aber für ihn ist es keines. Er selbst kommt und geht wann er will, er muss nämlich seine Arbeitszeit nicht mitprotokollieren da er einen All-in Vertrag hat. Eigentlich ein "Traumjob" für ihn
    Zusätzlich hält er mich bewusst kurz mit Infos und Aufgaben. Ich denk mir, dass er seinen Job als gefährdet sieht wenn ich zu viel wüsste.

    Ich hab mich jetzt letzte Woche einer Kollegin anvertraut bzw. dem BoreOut und sie meinte, dass ich die Zeit ja auch sinnvoll nützen kann. Ich soll doch einfach nebenbei studieren wenns geht, weil ich verdiene jetzt nicht schlecht und so viel Zeit wie jetzt bekomme ich nicht so schnell wieder.

    Jetzt träume ich schon sehr lange davon Psychologie zu studieren. Mich hat schon als Jugendliche das Thema sehr interessiert. Nur habe ich jetzt Engelchen und Teufelchen auf der Schulter sitzen die mir lauter Blödsinn einreden.

    Ich schwanke ein wenig noch zwischen Vernunft und Traum.
    Ich könnte nämlich auch einfach etwas wirtschaftliche studieren, da ich ja schon in dem Bereich arbeite und somit meinen Wert am Markt steigern oder ich leben meinen Traum und versuch es einfach mal. Mach sozusagen mein Hobby später mal zum Beruf. Ich denk mir, dass ich schon zwei Ausbildungen in der Wirtschaft habe, jetzt nichts mit Uni Abschluss aber zb. mein Diplom in der Personalverrechnung ist jetzt nicht so schlecht gestellt am Markt und könnte da nach einen Auffrischungskurs in ein paar Jahren da wieder Einsteigen.

    So, was will ich eigentlich von euch?

    Was würdet ihr in meiner Situation machen? Einfach mal Psychologie ausprobieren, anfangs als "Hobby" sehen und wenns passt ernsthaft angehen?
    Oder doch eher was wirtschaftliches Studieren und Hobby einfach Hobby sein lassen. Weil Geld stinkt nun mal auch nicht ?

    Danke für eure Erfahrung und Feedback

  2. #2

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    AW: Vernunft vs. Traum

    Hallo,

    ich habe eine Bekannte, die erst eine Büroausbildung absolviert hat und nun Wirtschaftspsychologie studiert. Das hört sich sehr interessant an. Hast Du da mal geschaut?

    LG Penstemon

  3. #3

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    AW: Vernunft vs. Traum

    machs! unbedingt! und ziehs konsequent durch!!

    ich habs nicht gemacht und mein Leben lang bereut!

    vor einigen Jahren dann doch noch begonnen- und musste wegen eines Unfalls wieder aufhören.....

    jetzt ist der Zug endgültig abgefahren....

  4. #4

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    AW: Vernunft vs. Traum

    Ich würde die Situaion auf der Arbeit nutzen und ein Studium beginnen. Einfacher gehts doch fast nicht mehr, weil du finanziell keine Probleme hast.
    - == Manches beginnt groß, manches klein, und manchmal ist das Kleinste das Größte == -

  5. #5

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    AW: Vernunft vs. Traum

    Wie sind denn mittlerweile die Zulassungsvoraussetzungen für Psychologie?

  6. #6

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    AW: Vernunft vs. Traum

    Zitat Zitat von Penstemon Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich habe eine Bekannte, die erst eine Büroausbildung absolviert hat und nun Wirtschaftspsychologie studiert. Das hört sich sehr interessant an. Hast Du da mal geschaut?

    LG Penstemon
    Ja, es gibt in Österreich eine Fern FH die das anbietet. Jetzt bin ich für heuer nur leider schon zu spät drann mich zu bewerben. Müsste also ein Jahr warten.
    Weiters gäbe es in Deutschland die Euro FH. Da kostet es halt mind. 12.000 € und das ist echt ein patzen Geld.

    Zitat Zitat von molto1 Beitrag anzeigen
    Wie sind denn mittlerweile die Zulassungsvoraussetzungen für Psychologie?
    Meine aktuelle Überlegung ist es über die Fernuni in Hagen zu studieren. Soweit mir bisher bekannt greift dort kein NC.
    In Wien gibt es zum Psychologiestudium eine Aufnahmeprüfung da es so überlaufen ist. Was mich jetzt nicht abschrecken würde aber kaum eine Vorlesung wäre am Abend daher kommt das für mich nicht in Frage.

  7. #7
    Moderation Avatar von Flau
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    AW: Vernunft vs. Traum

    Zitat Zitat von b_karma Beitrag anzeigen
    Was würdet ihr in meiner Situation machen? Einfach mal Psychologie ausprobieren, anfangs als "Hobby" sehen und wenns passt ernsthaft angehen?
    Oder doch eher was wirtschaftliches Studieren und Hobby einfach Hobby sein lassen. Weil Geld stinkt nun mal auch nicht ?
    Also, ich bin ja grundsaetzlich immer pro-Traum. Vor allem, da ich annehme, der wirkliche "Traum" beinhaltet schon auch das Ziel, mit dem Interesse ausreichend Geld zu verdienen. Du hast ja auch bereits konkrete Vorstellungen, wie Du psychologisches Wissen dann beruflich gern einsetzen wuerdest. Ausserdem merkst Du gerade, dass einfach "Geld verdienen" Dich auch nicht gluecklich machst. Sonst waerst Du ja wie Dein Chef und quasi fuer nulle bezahlt werden waere Dein Traumjob.

    Ich wuerde so spontan Deiner Kollegin Recht geben: Die Bedingungen sind gerade ziemlich ideal, und warum es nicht mal probieren. So wie Du schreibst: Mal anfangen und sehen, wie weit es Dich fuehrt. Wenn Du zwischendrin aussteigen und doch lieber wieder einen Geld-verdien-Job willst oder ein interessanteres Jobangebot kriegst, kannst Du das Studium ja jederzeit ab- bzw. unterbrechen.
    Also, ich wuerde definitiv sagen: Mach mal.
    Zitat Zitat von Penstemon Beitrag anzeigen
    ich habe eine Bekannte, die erst eine Büroausbildung absolviert hat und nun Wirtschaftspsychologie studiert. Das hört sich sehr interessant an. Hast Du da mal geschaut?
    Ich denke auch, gerade mit Deinen zwei Standbeinen (Interesse Psychologie, Wissen in Wirtschaft) laesst sich da vieles finden, was sozusagen das "Angenehme" mit dem "Nuetzlichen" verbindet. Du wolltest ja sowieso nicht in die Individualtherapie, insofern passt das doch hervorragend.
    Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Medizinische Haarprobleme und Zähne


    [Damals] wurde weniger Geschiss gemacht und insgesamt war alles besser. Was an den Müttern lag. Denen von damals. Wenn sie ihren Kindern doch bloß [...] noch beigebracht hätten, wie man Kinder erzieht.
    Userin Minstrel02 im Forum Erziehung
    Geändert von Flau (21.04.2017 um 11:00 Uhr)

  8. #8

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    AW: Vernunft vs. Traum

    Hau rein, Fernuni Hagen, perfekt, besser geht es gerade nicht, denn wenn es das nicht ist, hast Du nix verloren und kannst immer sagen ich habe es probiert....
    Das Leben macht was es will und ich auch!

  9. #9
    Moderation Avatar von Flau
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    AW: Vernunft vs. Traum

    Zitat Zitat von Veranoazul Beitrag anzeigen
    Hau rein, Fernuni Hagen, perfekt, besser geht es gerade nicht, denn wenn es das nicht ist, hast Du nix verloren und kannst immer sagen ich habe es probiert....
    Ich komme aus der Region, und Du muesstest das nochmal aktuell ueberpruefen, aber meines Wissens hat die Fernuni Hagen auch einen ganz guten Ruf.
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    [Damals] wurde weniger Geschiss gemacht und insgesamt war alles besser. Was an den Müttern lag. Denen von damals. Wenn sie ihren Kindern doch bloß [...] noch beigebracht hätten, wie man Kinder erzieht.
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