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  1. #1

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    Grinsen Berufswahl nach neuer Ausbildung

    Hallo liebe Leute

    Ich bin auf der Suche nach dem passenden Job für mich und dachte ihr könnt mich vielleicht ein bisschen beraten.

    Zu mir:
    28 Jahre
    weiblich
    Erlernter und bisher haupts. ausgeführter Beruf, Verkauf und Beratung

    Eigentlich will ich schon seit ich ausgelernt bin etwas ganz anderes machen. Meine Begründung war hier immer, ich will mehr Sinnhaftigkeit in meinem Beruf. Sozialbereich war immer mein größter Wunsch. Am liebsten mit Jugendlichen. Die Ausbildung wollte das AMS aber nie bewilligen mit Begründung ich sei gut vermittelbar und es gäbe keinen Grund diesen Beruf nicht weiter auszuführen.

    So nun habe ich auf eigen Faust die Ausbildung zur Heimhilfe begonnen. Sprich ich unterstütze dann Menschen (hauptsächlich Alte) zu Hause bei ihren täglichen Leben. Essen, waschen, einkaufen, Medikamente einnehmen, ins Bett bringen...

    So, nun geht meine Ausbildung in die letzte Runde und ich stehe vor folgender Entscheidung:
    Was will ich nun machen?

    Denn das lernen hat mir so viel spaß gemacht dass ich erst recht noch was gscheites lernen will.
    Nichts gegen die Heimhilfe, ich arbeite jetzt vielleicht eh erst mal in diesem Beruf um zu schauen wie es mir gefällt. Eigentlich wollte ich mit Jugendlichen oder Familien arbeiten und weniger bis keine Pflege, mehr sozialbetreuerisch.

    Was mich aber so begeistert an mir selbst ist, dass ich total am lernen auf gegangen bin. Die Fächer Arzneimittellehre- Pharma hab ich regelrecht verschlungen, Auch die Gesundheitsfächer, innere Organe, Brutkreislauf, das Gehirn, Krankheiten wie Alzheimer, Diabetes... ich hätte ewig weiter lesen und lernen können. Meine Tests hab ich teilweise beidseitig zu getextet weil ich die Themen ausdehnte. Was ich sagen will, ich bin dank der 5 Monate Schule drauf gekommen wie gerne ich mich in etwas vertiefe. Die Bibliothek wurde zu meinem zweiten Wohnzimmer.

    Meine Alternativen die ich selbst schon rausgefunden habe (in dieser Branche) wären :

    --> Pflegeassistenz oder Pflegefachassistenz, Vorteil, dauert nur 1oder 2 Jahre, man lernt wieder viel über Medizin - sogar das Blut abnehmen, Nachteil: wieder ein Pflegeberuf.

    --> Fachsozialbetreuer (FSB) entweder Behinderten oder Altenarbeit. wieder Pflege

    --> Familienarbeit , gibt es nur mit DIPLOM , dauert 3 Jahre und muss vom AMS bewilligt werden. Vorteil ich kann danach zwischen sehr vielen berufen wechseln.

    Wenn wir jetzt von den Berufen der Pflege mal ganz weg gehen, was fällt euch da noch ein?
    Etwas wo man sich wissen aneignen muss, und bei Arbeiten dann vertieft arbeiten kann /muss.

    Mathematik war immer schon meine Schwäche, nur zur Info ;)

    Meine Angegeben Berufe und Ausbildungen beziehen sich auf die Österreichischen Ausbildungsgesetzte.

    Nun, wer einen Tip für mich hat, bin gespannt wie ein Regenschirm



    Liebe Grüße
    Junges

  2. #2

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    AW: Berufswahl nach neuer Ausbildung

    Was für eine Behörde ist denn AMS? Das was in Deutschland das Arbeitsamt ist?

    Die bewilligen wahrscheinlich nur eine Fortbildung, wenn Du arbeitslos wärest. Ich kann nur von D ausgehen, in Ö kenne ich mich da nicht aus.

    Hast Du mit Schulabschluss und Ausbildung eine Fachhochschulreife?

    Da gebe es hier in D mehrere Möglichkeiten, aber die Finanzierung wäre zu klären.

    Studium der sozialen Arbeit, dauert 6 Semester, Abschluss Bachelor Soziale Arbeit. Damit könntest Du auch gut mit Kindern/ Jugendlichen arbeiten.
    Studium Gesundheitswissenschaften/ Pflege, setzt in D eine Ausbildung im med. Bereich voraus. Falls Du außerhalb des Medizinsektors arbeiten wolltest, eher nicht zu empfehlen.

    Ich sehe mehr Jobmöglichkeiten im Bereich soziale Arbeit. Im Kinder/ Jugendhilfebereich/ Familienhilfe braucht es kaum jemanden der Pflegewissenschaften studiert hat.
    Behinderten/ Altenarbeit geht auch gut mit Studium Sozialer Arbeit.
    Da kannst Du aber auch mit körperlich gesunden Kindern/ Jugendlichen arbeiten etwa als Leitungskraft in einer Kita.
    Du bist noch jung genug, da geht auf jeden Fall noch einiges.
    Der Vorteil beim Studium der sozialen Arbeit sind die Kenntnisse im Sozialrecht, die Du dabei erwirbst.
    Ist für Leitungspositionen sowohl im Altenbereich als auch Arbeit mit Jugendlichen/ Familienhilfe sehr wichtig.

    In Krankenhäusern kannst Du damit als Krankenhaussozialarbeiter arbeiten.
    Geändert von Elixia (19.03.2017 um 20:26 Uhr)

  3. #3
    Avatar von Wiedennwodennwasdenn
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    AW: Berufswahl nach neuer Ausbildung

    Hallo,

    Zitat Zitat von Wolfsjunges Beitrag anzeigen
    Wenn wir jetzt von den Berufen der Pflege mal ganz weg gehen, was fällt euch da noch ein? Etwas wo man sich wissen aneignen muss, und bei Arbeiten dann vertieft arbeiten kann /muss.
    es gäbe eine Möglichkeit, Deine beiden Berufsausbildungen unter einen Hut zu bringen. Ich meine den Pharma- oder den Klinikreferenten. Da hast Du die Beratung, den Verkauf und die ständige Weiterbildung. Und zu allem Überfluß wirst Du auch schon während der Ausbildung ordentlich bezahlt.

    Gruß

    W.
    Das Universum und die menschliche Dummheit sind unbegrenzt. Beim Universum bin ich mir nicht sicher (Albert Einstein).

  4. #4
    Avatar von Nichtnurmami
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    AW: Berufswahl nach neuer Ausbildung

    Zitat Zitat von Wiedennwodennwasdenn Beitrag anzeigen
    Hallo,



    es gäbe eine Möglichkeit, Deine beiden Berufsausbildungen unter einen Hut zu bringen. Ich meine den Pharma- oder den Klinikreferenten. Da hast Du die Beratung, den Verkauf und die ständige Weiterbildung. Und zu allem Überfluß wirst Du auch schon während der Ausbildung ordentlich bezahlt.

    Gruß

    W.

    Wer Klinkenputzen mag......die Lizenz zum Kohle machen ist das schon lange nicht mehr....ich würde abraten.....kenne den Bereich berufsbedingt sehr gut.....
    Wenn du etwas loslässt, bist du etwas glücklicher.
    Wenn du viel loslässt,bist du viel glücklicher.
    Wenn du ganz loslässt, bist du frei.
    – Ajahn Chah




  5. #5
    Avatar von Nichtnurmami
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    AW: Berufswahl nach neuer Ausbildung

    Studium Soziale Arbeit fiele mir zuerst ein, gibt es allerdings nur als Präsenzstudium und kostet.....
    Wenn du etwas loslässt, bist du etwas glücklicher.
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    Wenn du ganz loslässt, bist du frei.
    – Ajahn Chah




  6. #6

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    AW: Berufswahl nach neuer Ausbildung

    Nichtnurmami


    Mit dem Präsenzstudium hast Du Recht. Aber kosten tut es doch keine Studiengebühren mehr. Die sind in fast allen Bundesländern inzwischen abgeschafft.
    In Hamburg "kostet" ein Semester ca. 300 €. Da ist der Beitrag für das Studentenwerk und ein HVV Monatsticket für die öffentlichen Verkehrsmittel für den Großbereich des HVV Hamburg drin.

    Besonders das HVV Ticket ist in Hamburg zu den Studenten Konditionen ein echtes Schnäppchen. Ne normale Monatskarte kostet für Nicht- Studenten bereits jeden Monat knapp 80 € und ist je nach Zonen noch teurer.

    Es geht aber auch durchaus noch billiger, wenn es ein Erststudium ist, z.B. in Niedersachsen. Ich rede hier natürlich von der HAW Hamburg, Hochschule Hannover. Hochschule Kiel in Schleswig- Holstein etc.
    Die Private Fresenius Hochschule kostet richtig viel Geld,davon würde ich abraten. Soziale Arbeit kann man dort auch studieren.Vielleicht hast Du diese private Hochschule bezüglich der teuren Gebühren gemeint?

    Richtig "preiswert" ist das Studium in den neuen Bundesländern. Auch dort bieten Hochschulen Soziale Arbeit an. Der NC ist auch oftmals nicht so hoch.

    Edit: Die TE lebt und arbeitet ja in Ö, da nutzen unsere Tipps wohl weniger.
    Geändert von Elixia (20.03.2017 um 14:37 Uhr)

  7. #7
    Avatar von Wiedennwodennwasdenn
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    AW: Berufswahl nach neuer Ausbildung

    Zitat Zitat von Nichtnurmami Beitrag anzeigen
    Wer Klinkenputzen mag...
    Laß das doch die TE entscheiden. Für mich wäre das auch nichts, aber ich kenne Leute, die in diesem Beruf glücklich sind. Und dass Berufe im Büro und/oder im Sozialbereich nicht unbedingt seligmachend sind, läßt sich ja in diesem Forum sehr gut nachvollziehen.
    Das Universum und die menschliche Dummheit sind unbegrenzt. Beim Universum bin ich mir nicht sicher (Albert Einstein).

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