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  1. #21
    Avatar von tilbage
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    AW: Klassische Havard-Zitierweise

    Und (*Mantra an*): Dafür kann es PUNKTABZUG geben.
    Warum sollte das in deinem Fachbereich anders gehandhabt werden als anderswo? Oder ist es kein akademisches Studium?

    Daher: Frag deinen Betreuer, der sollte es genau wissen.
    Warum denn Trio? Ich dachte, wir sind zu dritt!
    (der unvergleichliche Oliver Kalkofe)

  2. #22
    VIP Avatar von xanidae
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    AW: Klassische Havard-Zitierweise

    Zitat Zitat von Schubidua Beitrag anzeigen
    Hallo ihr Lieben,

    hab mich nu mal länger damit befasst und alle Klarheiten beseitigt ..;-)
    Jetzt bin ich gerade am überlegen ob ich die Belege für die Zitate lieber im
    laufenden Text anbringe oder in der Fußnote. In der Fußnote sieht ja irgendwie
    professioneller aus. Studiere übrigens Soziale Arbeit und denke dass das alles
    nicht so streng bewertet wird als bei Geisteswissenschaften z.B. :-)

    Grüßle von mir
    Die Haltung im letzten Satz ist das, was den Sozialarbeitern immer wieder vorgeworfen wird: dass sie nicht wissenschaftlich arbeiten.

    Es ist halt die Frage, was du möchtest. Ich finde Fußnoten lästig. Beim Schreiben wie beim Lesen. Meistens ist es so, dass man eher paraphrasiert, d. h. man muss mit 'vgl.' zitieren. Das finde ich im Fließtext angenehmer.

    Ich studiere auch Soziale Arbeit und uns wurde das wissenschaftliche Arbeiten eingetrichtert. Schon eine falsch beschriftete Datei bringt Punktabzug. Uns wurde genau gesagt, was erwartet wird, wir haben dazu ein Hand-Out und daran müssen wir uns halten. Zusätzlich verlangt jeder Dozent noch andere Formate, so differenziert oft der Seitenrand, z. B. oder sie verlangen eine bestimmte Schriftart.

    Bei uns werden Form und Sprache mit 1/3 bewertet.

    Toi Toi Toi.
    Kopf hoch, wenn der Hals auch dreckig ist.

    Verfasser (mir) unbekannt

  3. #23

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    AW: Klassische Havard-Zitierweise

    wenn du nach harvard zitieren möchtest, so kann ich dir nur von fußnoten abraten .... ich empfinde dieses als historisches artefakt aus der zeit, als fußnoten mehr text als der eigentliche text enthielten. sehr unangenehm zu lesen, zumal da auf einmal relevanteres erschien als im fließtext. also lass das mal

    an deinem lehrstuhl sollte es eine richtlinie geben - ansonsten würde ich die "doppelpunkt-version" verwenden ...

  4. #24
    Avatar von tilbage
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    AW: Klassische Havard-Zitierweise

    Zitat Zitat von Zuzan Beitrag anzeigen
    wenn du nach harvard zitieren möchtest, so kann ich dir nur von fußnoten abraten .... ich empfinde dieses als historisches artefakt aus der zeit, als fußnoten mehr text als der eigentliche text enthielten. sehr unangenehm zu lesen, zumal da auf einmal relevanteres erschien als im fließtext. also lass das mal
    Ja.
    Bei uns gilt: Was wichtig genug ist, erwähnt zu werden, gehört in den Text. Was dafür zu unwichtig ist, muss auch nicht in einer Fußnote erscheinen.
    Warum denn Trio? Ich dachte, wir sind zu dritt!
    (der unvergleichliche Oliver Kalkofe)

  5. #25

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    AW: Klassische Havard-Zitierweise

    Zitat Zitat von Zuzan Beitrag anzeigen
    wenn du nach harvard zitieren möchtest, so kann ich dir nur von fußnoten abraten .... ich empfinde dieses als historisches artefakt aus der zeit, als fußnoten mehr text als der eigentliche text enthielten. sehr unangenehm zu lesen, zumal da auf einmal relevanteres erschien als im fließtext. also lass das mal
    Das würde ich ungern so dastehen lassen. Es kommt wirklich auf das Thema an. In den Sozialwissenschaften hat sich die Harvard-Zitierweise durchgesetzt. In den Geschichtswissenschaften dagegen viel weniger. Mit gutem Grund. Erstens empfinde ich eine Angabe wie (Aristoteles 1999: S. 300) als absoluten Frevel. Und gerade wenn man mit vielen (auch kurzen) Quellen, Zeitungsartikeln, Archivmaterial arbeitet, kommt man mit der Zitierweise im Text sehr schnell an die Grenzen. Das ist dann eben nicht mehr lesbarer, geschweige denn angenehmer nachzuvollziehen, wenn von einem Autoren 20 Texte zitiert werden und man dann jedesmal nachschlagen muss, welcher Text sich hinter der Jahreszahl (vielleicht noch mit a,b,c,d) versteckt.

  6. #26

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    AW: Klassische Havard-Zitierweise

    an die Strangeröffnerin: wie kamst Du denn dann auf Harvard Zitierweise, wenn es doch eigentlich egal ist, wie Du zitierst

    In meinem Erststudium war es auch so, dass zumindest im Grundstudium zitiert werden durfte wie wir wollen, SOLANGE es korrekt, sinnvoll und durchgehend war.

    Sinnvoll heißt dabei eben auch, dass Zitieren in Fußnoten nur in bestimmten Fällen gewählt werden sollte.

    Trotzdem gab es manche Profs, die eben Präferenzen hatten. Und schlauerweise hielt man sich als Studi dann auch an diese Präferenzen.

    Ich habe es als Dozentin in Job 1 auch so gehalten, dass es mir egal war wie die Studis zitieren, solange es eben sinnvoll und korrekt ist. Ich hatte teilweise Studis aus sehr unterschiedlichen Fächern in meinen Kursen, da fand ich es nur fair, dass sie ihre gewohnte Zitierweise nutzen konnten. Wer wollte bekam natürlich einen Zettel in die Hand gedrückt auf dem eine Zitierweise zusammen gefasst war.

    Jetzt muss ich mich an Board Regeln halten und die Studis so eben auch. Ist ja kein Hexenwerk sich eben in die Zitierregeln einzulesen. Gibt es kein Hand-Out von der Fakultät ist google Dein Freund. Für so ziemlich jeden erdenklichen Fall findet man eine Regel mit Beispielen.

    Wenn man sich unsicher ist IMMER den Betreuer der Arbeit fragen, welche Zitierweise man wählen soll. Was nützt mir die schönste Harvard Zitierweise, wenn der Betreuer auf Fußnoten steht und wenn's ihm egal ist, dann wähle das, was Dir am meisten liegt bzw. das was Du eh lernen musst, weil es für Deine Abschlussarbeit etc. gebraucht wird.
    Shrike = en.wikipedia.org/wiki/Shrike

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