Hallo,
ich suche Leute, die mir ein bisschen Mut zusprechen können: Sitze seit drei Jahren an einer Diss, habe das Gröbste mehr oder weniger jetzt zusammen (veranschlagt sind an unserem Institut 5 Jahre, ich bin mit meinen zwei fertigen Studien nach drei Jahren ziemlich weit, eigentlich), aber kämpfe immer und immer wieder mit
- Motivationslöchern
- megafaulen "Heimarbeitstagen"
- Aufschieben von diesem oder jenem
- einem ständigen Selbstzweifel, manchmal sogar richtiger Hass, wenn ich was nicht hinkriege!
- diese wachen Phasen nachts oder am frühen Morgen, wenn man sich sicher ist, dass man a) den Mist NIE fertig kriegen wird und b) die Arbeit sowieso NIE angenommen werden wird (haha).
Mein Doktorvater ist supernett, aber ihm ist das Thema eher fremd und ich weiss, dass ich eigentlich die Einzige bin, die mir da helfen kann, wo ich bin. Der Austausch mit Diss-Kollegen ist ähnlich - die kämpfen auch mit ihren Problemen. Aber meistens, wenn wir uns austauschen, jammern wir leider nur alle - mir fehlt jemand, der mir mal klipp und klar sagt, hör zu Mädel, so ist das halt bei einer Diss, ging mir auch so, aber ich hab's auch geschafft! Oder so was! Gibt's hier Leute, die "Erfolgstories" haben? Wer erinnert sich noch an diese Sch**, mit Verlaub, und kann mir trotzdem Mut machen!
Ein einziges Mal habe ich auf einer Tagung eine Dame getroffen, die gerade fertig promoviert hatte und mir offen und ehrlich erzählt hat, welche Qualen sie durchlitten hat. Das war wie eine Offenbarung, weil ich ihren Vortrag nämlich so toll fand.
So Leute muss es doch noch öfter geben! Vielleicht hier? Erzählt mir, wer kennt diese Diss-Löcher, dieses ewige Alleinekämpfen, und bitte, erzählt mir, dass Ihr's auch irgendwie gepackt habt!
Danke im Voraus!
Freundliche Grüsse von der
dissgenervten Tigerin











Zitieren
