Hallo!
Meine Tochter hat im September eine kaufmännische Ausbildung angefangen und in diesem Betrieb vorher ein Praktikum absolviert.
Es ist ein Servicebetrieb mit viel Kundenkontakt.
Meiner Tochter werden nun von fünf verschiedenen Leuten Aufgaben übertragen und jeder meint, dass seine Arbeit am wichtigsten ist. Es kann ja wohl nicht Sache meiner Tochter sein, zu entscheiden, was sie zuerst macht und was nicht. Diese fünf Personen wollen sich aber untereinander nicht einigen. Egal was meine Tochter macht, irgendeiner verpasst ihr einen Anschiss. Sie ist zwar nicht auf den Mund gefallen und setzt sich zur Wehr, doch das Problem wird nicht aus der Welt geschafft. Ihr Ausbilder gehört leider auch zu denen, die erwarten, dass sie seine Aufträge zuerst abarbeitet.
Inzwischen vergeht kein Tag an dem sie nicht schimpfend nach Hause kommt. Wenn ich an meine Ausbildungszeit denke, kann ich nur noch den Kopf schütteln. Ich kam jeden Tag begeistert nach Hause. Welch ein Gegensatz.
Wenn ich dann noch vergleiche, wie die Auszubildenden in meiner Firma behandelt werden, könnte ich die Wände hoch gehen. Am liebsten würde ich ja selbst mal beim Ausbilder meiner Tochter auftauchen, doch sie ist volljährig und da ist es sicher blöd, wenn Mama dort aufkreuzt.
Wie kann meine Tochter eine Verbesserung herbeiführen? Kann sie sich bei einer neutralen Stelle beraten lassen, wie sie vorgehen kann?
Habt ihr ähnliches erlebt und wie habt ihr das Problem gelöst?
Hoffe sehr auf Tipps von euch.
Gruß hulda











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So geschehen in meinem Betrieb, wo der Azubi im letzten Lehrjahr eine Halbtagskraft in meiner Abteilung ersetzen musste. Sobald ich ihn irgendwohin geschickt habe, ist er anderen übern Weg gelaufen, man hat ihn angehauen und der Kerle war so ein lieber, der konnte nicht nein sagen. Und das Ende der Geschichte? Ich habe Überstunden gemacht, während die Autoverkäufer ihre Fahrzeuge nie betanken mussten!!! Der Chef hat dann bestimmt, dass alle, die was vom Azubi wollen, bei mir fragen müssen, ob es in Ordnung geht. Aber er hätte sich bedankt, wenn Leute von außen, egal ob IHK oder Mutter, sich eingemischt hätten.