Lukulla, ich kann dich gut verstehen.
Zwar bin ich ein Samtpfotenmensch, aber welche Tierart man auch bevorzugt, die Trauer um gestorbenen Tiere, das Vermissen, das schwere Herz sind wohl sehr ähnlich.
Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass ein neues Tierchen Wunden heilt und es einfacher macht, ein warmes (weniger trauriges) Plätzchen im Herzen für das dahingegangene zu entwickeln.
Als ich deinen Beitrag gelesen habe, fiel mir sofort folgendes ein, du kennst es bestimmt:
Das Testament eines Hundes
Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament,
um ihr Heim und alles, was sie haben
denen zu hinterlassen, die sie lieben.
Ich würde auch solch´ ein Testament machen,
wenn ich schreiben könnte.
Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner
würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
mein weiches Kissen, mein Spielzeug
und den so geliebten Schoß,
die sanft streichelnde Hand,
die liebevolle Stimme,
den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
die Liebe, die mir zu guter Letzt
zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
gehalten im liebendem Arm.
Wenn ich einmal sterbe, dann sag´ bitte nicht:
Nie wieder werde ich ein Tier haben,
der Verlust tut viel zu weh!
Such Dir einen einsamen, ungeliebten Hund aus
und gib´ ihm meinen Platz.
Das ist mein Erbe.
Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles,
was ich geben kann.
Ich wünsch dir, dass du bald einen wunderbaren neuen Hund entdeckst.
Mit einer kleinen Erinerungsträne im Auge und frohen Blick auf meine beiden Samtpfoten,
PhoeNixa