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  1. #1

    Registriert seit
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    Frust über die Situation auf dem Immobilienmarkt

    Moin,

    sind wir die einzigen, die momentan am Immobilienmarkt verzweifeln?
    Wir (Erwachsene + Kind) wohnen im Westen der Republik und suchen seit geraumer Zeit "etwas mit Garten", also ETW oder Haus.
    Nachdem auch hier im letzten Jahr die Preise in die Höhe geschnellt sind, Reihenhaus aus den Siebzigern nach Nachspeicher kostet gerne mal 400.000 Euro, ist nun die megagroße Flaute.
    Es gibt kaum neue Angebote und wenn, dann eh' überteuert. Wenn man mindestens ne' halbe Millionen investieren muss, wovon will man noch leben? Und die nächste Finanzkrise kommt bestimmt.
    Die Millionenobjekte liegen wie Blei in den Schaufenstern der einschlägigen Makler und Grundstücke gibt es nicht.

    Wer teilt mit uns unseren Frust?

    Viele Grüße
    bine05

  2. #2
    Nemesis59
    gelöscht

    AW: Frust über die Situation auf dem Immobilienmarkt

    Kann ich so nicht bestätigen......gebrauchte Häuser hier in sehr guter Gegend im Rhein-Main-Gebiet/Bergstrasse kosten ca. 250 000, mit großem Garten. Wenn du allerdings unbedingt was Neues willst dann sind die Preise normal.Aber es gibt hier auch ne "Nobelmeile", also ab ca. 800 000, die Häuser wird man nicht los, weil zu groß an Wohnfläche, Grundstück und zu alt.

  3. #3
    Avatar von Opelius
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    10.399

    AW: Frust über die Situation auf dem Immobilienmarkt

    ich kann das nicht so ganz bestätigen:
    Zugegeben ich wohne in der Provinz, jeweils ca 30 km von den nächsten Großstädten entfernt.
    Entscheidend für den Preis einer Immobilie ist Lage, Lage, Lage.

    In den Speckgürteln um die Großstädte sind Häuser mit Garten kaum noch erschwinglich (eben ab 500.000). Nur wenige Kilometer weiter findest Du aber Dein Traumhaus, meistens stark renovierungsbedürftig, für unter 100.000. Wenn man bereit ist den Kaufpreis noch einmal in die Sanierung zu stecken, hast Du ein günstiges Haus.

    Ergänzung:
    Da Menschen mit Geld nicht mehr wissen, wo sie es einigermaßen vernünftig anlegen können, investieren sie seit 4 Jahren in Betongold (sprich Immobilien). Manchmal werden diese Häuser optisch ein bißchen aufgehübscht und dann für teuer Geld wiederverkauft.
    Beim Gebrauchtimmoblien lohnt es sich, einen Bausachverständigen oder Architekten zur Begutachtung hinzuzuziehen, der kann einen die offenen und verdeckten Mängel eines Hauses zeigen. Das kostet zwar ein paar tausend Euro, aber man weiß, wieviel Zeit und Geld man investieren muss, um ein vernünftiges Haus zu besitzen.

    Bitter für alle ist es, wenn man ein Haus bezieht, wo die Rohrleitung marode sind, die Elektrik kaputt ist oder die Heizungsanlage in den letzten Zügen liegt.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
    Geändert von Opelius (22.02.2013 um 14:19 Uhr)

  4. #4
    Moderation
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    14.973

    AW: Frust über die Situation auf dem Immobilienmarkt

    Ich hab das letztes Jahr auch gesehen. Anscheinened wohn' ich in Boomtown, Bayern. Entweder es ist k***teuer, oder noch viel teuerer, oder 60er Jahre-Tristesse, oder auf dem Kaff wo die beste Straße des Ortes die ist, die hinausführt. Ein glorifiziertes Reihenhaus das rechtlich eine ETW ist für 700T, na toll.

    Und solange die Zinsen so niedrig sind, finden die Spargelder keine Heimat und die irrwitzigesten Hypotheken sind bezahlbar, also gibt's in gefragten Gegenden auch keinen Grund, daß die Preise runtergehen sollten.

    Wobei, wenn man sich einer Renovierung gewachsen fühlt, hat man, glaube ich bessere Karten, als wenn man einen Neubau will. Frei wird immer mal wieder was. Aber Geduld ist gefragt...
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  5. #5

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    158

    AW: Frust über die Situation auf dem Immobilienmarkt

    Kann dich verstehen, geht uns genauso - wir leben am Alpenrand unseres schönen Landes - und für 100.000 Euro bekommt man bei uns nix vielleicht nee Garage . Die Finanzkrise und die schöne Umgebung haben unsere Preise absolut kaputt gemacht. Er wird zwar sehr viel gebaut aber nur Eigentumswohungen zu unglaublichen Preisen. Die Käufer sind oft schon "Silberlocken" aus Stuttgart und anderen finanzstarken Städten - die hier ihr Geld anlegen. Die Wohnung werden dann teuer vermietet.
    Ist halt so - wenn ich was eigenes haben will muss ich von den Bergen wegziehen.

  6. #6

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    1.907

    AW: Frust über die Situation auf dem Immobilienmarkt

    Hier in München und Umgebung ist es furchtbar. Dabei hatte ich noch Glück: meine Doppelhaushälfte (150 qm Wohnfläche, 320 qm Grund) hat vor 2 Jahren "nur" 533.000 Euro gekosten (mit Nebenkosten und Sonderwünschen 585.000).
    Momentan würde man da eher ca. 650 T bis 700 T dafür bezahlen.

    Für mich war es schon schwierig überhaupt den "niedrigen" Preis finanzieren zu können, daher ist mir echt schleierhaft, wie die Leute es schaffen über 600 T für ein Haus bezahlen zu können.

    Die Häuser in meiner Neubaugegend gingen damals weg als gäbe es was zu verschenken. Es war unglaublich schwierig das Haus überhaupt zu bekommen, weil es so viele Interessenten gab. So hat es dann auch erst beim dritten Haus in dem Neubaugebiet endlich mit der Reservierung geklappt.

  7. #7
    Avatar von _Pittiplatsch_
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    34.130

    AW: Frust über die Situation auf dem Immobilienmarkt

    münchen und umgebung, eine eigentumswohnung? unfassbar was es an angeboten gibt. loch für viel geld.
    Alles wird gut

    Sexy nerd by nature


  8. #8
    visual
    gelöscht

    AW: Frust über die Situation auf dem Immobilienmarkt

    Zitat Zitat von duranie Beitrag anzeigen
    wir leben am Alpenrand unseres schönen Landes - und für 100.000 Euro bekommt man bei uns nix vielleicht nee Garage
    Zitat Zitat von Yana Beitrag anzeigen
    Hier in München und Umgebung ist es furchtbar.
    Das sind natürlich die teuersten Gegenden. Dazu kommt der Trend, sein Geld in Immobilien zu investieren, um es sicher anzulegen. Möglicherweise der Anfang einer Immobilienblase?

    Das Problem in meiner Gegend ist, dass es auch kaum günstige Mietwohnungen gibt und die Lebenshaltungskosten hoch sind.

  9. #9
    Avatar von boppa
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    2.373

    AW: Frust über die Situation auf dem Immobilienmarkt

    Zitat Zitat von _Pittiplatsch_ Beitrag anzeigen
    münchen und umgebung, eine eigentumswohnung? unfassbar was es an angeboten gibt. loch für viel geld.
    Zitat Zitat von Yana Beitrag anzeigen
    Hier in München und Umgebung ist es furchtbar. Dabei hatte ich noch Glück: meine Doppelhaushälfte (150 qm Wohnfläche, 320 qm Grund) hat vor 2 Jahren "nur" 533.000 Euro gekosten (mit Nebenkosten und Sonderwünschen 585.000).
    Momentan würde man da eher ca. 650 T bis 700 T dafür bezahlen.

    Für mich war es schon schwierig überhaupt den "niedrigen" Preis finanzieren zu können, daher ist mir echt schleierhaft, wie die Leute es schaffen über 600 T für ein Haus bezahlen zu können.

    Die Häuser in meiner Neubaugegend gingen damals weg als gäbe es was zu verschenken. Es war unglaublich schwierig das Haus überhaupt zu bekommen, weil es so viele Interessenten gab. So hat es dann auch erst beim dritten Haus in dem Neubaugebiet endlich mit der Reservierung geklappt.
    Gleiches Frustpotenzial, gleiche Gegend - selbst mit Eigenkapital kann ich mir hier nix leisten, was ich nur annähernd bis zur Rente abbezahlen könnte. Das ist so ätzend, dass ich heulen könnte. Ich würd ja sogar drauf verzichten und das Geld für Miete investieren (auch wenn das pervers klingt), aber bei 1.400 EUR min. Kaltmiete (meist ohne Küche und dafür mit Makler) geht mit die Hutschnur auf und ich könnte ...
    Ehe man eigene Kinder hat, hat man keine Vorstellung davon, welches Ausmaß die eigene Stärke, Liebe oder Erschöpfung annehmen kann.
    (Peter Gallagher)


  10. #10
    Avatar von Woodstock62
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    AW: Frust über die Situation auf dem Immobilienmarkt

    Wir sind in der gegenteiligen Situation... wir wohnen in Ostwestfalen (NRW), im Dreieck Soest, Paderborn, Lippstadt (alles Kleinstädte). Vor 8 Jahren haben wir pi mal Daumen 250.000 € für unser Haus bezahlt (215 m² Wohnfläche, Garage, Riesenscheune, landwirtschlaftliches Anwesen, 8.000 m² Grundstück. Heute würden wir mal knapp die Hälfte dafür bekommen, obwohl wir noch obendrein einiges reingesteckt haben.

    Häuser hier will keiner (wobei ich nicht hier weg will! Und schon gar nicht verkaufen). Aber frustrierend ist das schon, man weiß ja nie, was mal kommt.
    Normale Menschen machen mir Angst!!!

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