Liebe Community,
ich und mein Freund wollen in naher Zukunft ein Haus kaufen (zur Not auch eine Wohnung) (in ca. 2 Jahren). Da wir sehr unerfahren auf diesem Gebiet sind und Brigitte.de noch nicht alle meine Fragen beantworten konnte, schreibe ich euch unsere Fragen, bzw. Situation mal auf.
Ich bin 30, er 32. Er ist Beamter auf Lebenszeit (d.h. Wohnort ist klar). Ich bin noch im Referendariat. Im September bin ich dann entweder Beamtin (zunächst auf Probe) oder Angestellte im öffentlichen Dienst. Das wird sich leider erst kurzfristig entscheiden. Die Chance auf eine Verbeamtung bleibt aber in jedem Fall bestehen.
Je nachdem sind dann auch unsere Gehälter unterschiedlich.
Er verdient ca. 1800 netto.
Ich als Beamtin ca. 2800, als Angestellte ca. 1800.
Wir überlegen, in nicht allzu ferner Zukunft uns etwas eigenes anzuschaffen. Bauen kommt eigentlich nicht in Frage, zumindest nicht massiv. Eventuell ein Fertighaus, aber darüber haben wir uns auch noch nicht umfassend informiert.
Wir möchten auch bald heiraten. Wir sind über 10 Jahre bereits zusammen. Kinder sind so in 2-3 Jahren "geplant".
Nun unsere Fragen zu der wir gerne eure Einschätzung hätten. Vielen Dank schonmal dafür!
- Makler: Wenn ich selbst einen Makler beauftrage, mir eine Immobilie zu besorgen, zahle ich dann auch die gleiche Courtage wie bei einem Makler, den nicht ich, sondern der Verkäufer beauftragt hat? In Onlineportalen liest man ja immer diese Prozentzahlen...
- Finanzielle Situation: Ich bin noch in der Ausbildung und musste während des Studiums mein Erspartes aufbrauchen. Mein Freund arbeitet seit 2 Jahren fest. Er zahlt noch ein Auto ab mit 300 Euro pro Monat bis Ende 2013. Wir haben beide Bafög-schulden. Er ca. 7000, ich 1200 (inkl. Studienbeitragsdarlehen). Die Rückzahlung ist human und in sehr geringen Raten möglich.Die Rückzahlung des bafögs beginnt ca Ende 2014/Anfang 2015.
Im Moment haben wir kaum Erspartes, auf ca. 10.000 würden wir schon kommen, aber mehr ist im Moment nicht drin. Wir sparen beide fleißig, aber nur im Rahmen unserer Möglichkeiten (im Moment verdiene ich nur 1200 + Überstunden) und wir wohnen in einer sehr teueren Stadt (= teuere Miete). Das Haus wollen wir aber in einer anderen Stadt (aus der wir kommen) kaufen, die ist nicht so teuer.
- Eigenkapital: Aufgrund unser finanzielle Situation werden wir wohl nicht viel EK einbringen können. Ist eine 100%-finanzierung grundsätzlich möglich? Ist diese zu empfehlen? Was sind evtl. Nachteile? Ich habe gehört, dass viele Banken das gar nicht mehr machen... Wieviel EK würdet ihr empfehlen? Mehr als 250.000 wollen wir eigentlich für das Haus nicht ausgeben.
- Darlehen: Was muss ich bei der Bank beachten? Wir wollen bald mal einen Termin machen um die Lage generell zu checken. Ich möchte mich dabei u.a. erkundigen nach: Sondertilgungsrechte, Änderung der tilgungsrate wenn sich finanz. sit ändert.,.
- Beamtendarlehen: Hat da jemand Erfahrungen damit?
Meine Frage: Wie schätzt ihr unsere Situation ein? Eigentlich sind wir Berufseinsteiger, die aufgrund individueller Lebensläufe etwas älter sind als andere Berufseinsteiger. Wir würden ungern "ewig" mit Eigentum warten. Die "sinnlose" Mietzahlung ist ein wichtiges Argument dabei.
candy










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